Ortsverband Bad Vilbel

Vorstellung der Mittelhessischen Energiegenossenschaft MiEG

EINLADUNG

Vorstellung der
Mittelhessischen Energiegenossenschaft (MiEG)


Die „Energiewende von unten“

mit Windkraft- und Photovoltaikanlagen, Biogaskraftwerke oder intelligenten Stromspeichern ist machbar.
Die Wetterau kann dieses Ziel mit der Unterstützung ihrer Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern schaffen.

Gabriele Neimke und Reinhold Friedrich, Vorstandsmitglieder, sagen wie.

Mittwoch, 8. Februar 2012
19:30 Uhr, Haus der Begegnung,
Bad Vilbel, Marktplatz



Eine Genossenschaft als Energieversorger

In Sachen Energiegewinnung selbst aktiv zu werden.
Das ist im Rahmen einer Genossenschaft möglich auch ohne Wärmespeicher im Keller oder Solaranlage auf dem eigenen Dach.

Im Zuge der Wende in der bundesdeutschen Atompolitik nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist auch viel Eigeninitiative gefordert. Energiegenossenschaften bieten hierfür gute Möglichkeiten. Sie helfen eine umweltfreundliche und nachhaltige lokale Energieversorgung zu sichern, beispielsweise über die Gewinnung von Biogas oder den Betrieb eigener Photovoltaik-Anlagen.
Die Mittelhessische Energiegenossenschaft (MiEG), die sich Ende April 2011 gegründet hat, ist hierfür ein gutes Beispiel. Zu den Mitgliedern gehören Bürgerinnen und Bürger aus dem Vogelsberg und der Wetterau, darunter zahlreiche Kommunen in der Wetterau und im Vogelsberg. Auch etliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Organisationen sind der Energiegenossenschaft beigetreten. Auch die OVAG hat Anteile erworben.

Die MiEG will in den Wetterauer und Vogelsberger Kommunen Photovoltaik-, Biogas-, Windkraftanlagen und Anlagen zur intelligenten Stromspeicherung bauen. Das Geld dafür kommt von den Mitgliedern, die Genossenschaftsanteile ab 100 Euro zeichnen können. Im Gegenzug erhalten diese Dividenden aus dem Erlös der Energiegewinnung.

Lokal und wirtschaftlich Energie gewinnen
Das erste Projekt der Genossenschaft ist eine 63 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage auf Dächern im Ort Butzbach, die 18.200 Kilowattstunden Strom im Jahr liefern soll und 60 000 EURO kostete. Ähnliche Projekte sind in anderen Orten der Region geplant.

Umweltfreundlich, nachhaltig – und profitabel


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