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Landesverband Baden-Württemberg
Eine ökologische Energiewende ist dringend notwendig!
Atomare Risiken, Krieg um Öl, Klimakatastrophen, wirtschaftliche
Verwerfungen
. Unsere Energieversorgung ist nicht nachhaltig.
Sie basiert in Baden-Württemberg weiterhin
- fast ausschließlich auf fossilen Energieträgern,
- überwiegend auf importierten Energieträgern (derzeit zu
über 97 %),
- auf der Vererbung von Atommüll und anderen Strahlenrisiken an
künftige Generationen,
- auf dem Raubbau von Bodenschätzen (Öl, Kohle, Uran, Gas)
in Deutschland und anderen Ländern (z. B. Braunkohletagebau in
Garzweiler),
- auf der Zerstörung des weltweiten Klimas durch einige wenige
Länder.
Die Delegierten des BUND-Landesverbands haben im Mai 2001 beschlossen,
dass der BUND sich vier Jahre dem Schwerpunkt "Energie und Klimaschutz"
widmen wird. Im Fokus steht dabei vor allem die künftige Stromerzeugung
- ohne Atomenergie und mit möglichst wenig fossilen Energien.
Das Land Baden-Württemberg hat sich für die Jahre 2000 -2010 nur
das Ziel gesetzt, die Erzeugungskapazitäten im Stromsektor erneuerbarer
Energien zu verdoppeln. Der BUND ist ehrgeiziger: Von 2001 bis 2006 will
er sein Engagement für umweltschonende Stromerzeugung verdoppeln. Der
Ist-Zustand wurde 2002 erhoben und unter dem Titel "Der Bund steckt
voller Energien" dokumentiert. Die Veröffentlichung dient
als Leitfaden und Anreiz zur Verwirklichung weiterer Projekte in unseren
Städten und Gemeinden. Kostenlose
Bestellung.
Wichtige Bausteine des BUND-Schwerpunkts "Klimaschutz und Energie"
sind modellhafte Aktionen der Gruppen vor Ort. Es gibt bereits
viele BUND-Kraftwerke im Land: Solardächer, Wasserkraftanlagen, Windräder
und Biomasseanlagen vom BUND oder mit BUND-Beteiligung. Der BUND berät
und unterstützt, macht Werbung für Ökostrom-Angebote,
sucht Mitstreiter für neue Kraftwerke, verhandelt und vermittelt.
Welche Vielfalt, welchen Ideenreichtum es im Verband gibt, illustrieren
beispielhaft die Seiten der lokalen
Energieprojekte.
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