Kreisverband Darmstadt-DieburgNaturschutz - Datenbank für die Region DarmstadtDie Naturschutzverbände verdanken ihre im NatschG verankerte Anerkennung als Träger öffentlicher Belange dem Umstand, dass ihre Mitglieder über gute Kenntnis der Natur zumindest in dem Bereich verfügen, in dem sie tätig sind. Das berechtigt sie auch bei den meisten Planungsvorhaben der öffentlichen Hand Stellung zu nehmen, um als „Anwalt“ für die Natur aufzutreten, die sich gegen Eingriffe nicht wehren kann.Seit der Einführung dieser Regelung in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich einiges geändert und die Naturschutzverbände müssen heute erhebliche Anstrengungen machen, wenn sie auch in Zukunft dieser Anforderung gerecht werden wollen. Indirekter Anlass ist auch die seit kurzem im Baurecht verankerte Pflicht zur Umweltprüfung bei den meisten Bauvorhaben, wo die Naturschutzverbände regelmäßig im Vorfeld der Planungen aufgefordert werden, Informationen über schützenswerte Flora und Fauna im Planungsraum zu liefern. Gemeinsame Aktion der Naturschutzverbände in der Region Darmstadt
![]() Eingabe Maske der natis Datenbank Der erste Schritt: Aufbau einer Adressdatei "Wer kennt sich womit aus?"In ersten Schritten sollen die verstreut vorhandenen Daten gesichtet und auf ihre Aktualität und Zuverlässigkeit geprüft werden. Das schließt den Aufbau einer Adressdatei ein, in der alle fachkundigen Bürger erfasst werden sollen, die sich zumindest in Teilbereichen unserer Flora und Fauna gut auskennen, aber nur wenig oder keinen Kontakt zu den Naturschutzverbänden haben. Auch sie sollen zur Mitarbeit angeregt werden.Bei dem Projekt geht es in erster Linie darum Informationen über die wichtigsten „Leitarten“, die geschützten und die gefährdeten zu sammeln. Eine vollständige Erfassung aller Arten ist praktisch nicht möglich. In jedem Fall ist aber eine professionelle Betreuung der Datenbank notwendig. Die beteiligten Verbände haben den Biologen Dirk A. Diehl aus Langstadt mit der Durchführung des Projektes beauftragt und sorgen für die Finanzierung. Mit der Einrichtung und Unterhaltung der Datenbank soll die Arbeit und das Ansehen der Verbände in der Region gestärkt und gleichzeitig eine wichtige Aufgabe im öffentlichen Interesse erfüllt werden. Die Arbeiten werden mit dem Hessischen Dienstleistungszentrum für Landwirtschaft, Gartenbau und Naturschutz (HDLGN) in Gießen koordiniert. Diese Stelle ist auch für Meldung der Natura 2000 Daten an die EU zuständig. Die von dieser Stelle betreute Datenbank für Fauna und Flora „natis“ wird auch für die regionale Naturschutzdatenbank eingesetzt. Mehr Informationen zur natis Datenbank finden Sie hier natis Datenbank Alle, die sich in unserer heimischen Natur auskennen und über spezielle Kenntnisse bestimmter Arten verfügen, werden um Mitarbeit bei der Naturschutzdatenbank gebeten. Sie können hier ein Formular pdf Format herunterladen, in dem alle notwendigen Informationen enthalten sind.
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