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Kreisverband Darmstadt-Dieburg
Ehemals 31 Mühlen im Mühltal

Koppenmühle im Bereich der Felsnase
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Von den ehemals 31 Mühlen im Mühltal existieren heute nur noch wenige, einige kann man als Museum besichtigen. Vom alten Reiz dieses Tales ist kaum noch etwas geblieben. Die Modau ist an vielen Stellen zum Kanal degradiert, mit Wassersteinen in ihr Bett gezwungen. Der Reiz der ehemaligen Talaue ist überdeckt mit wenig ansehnlichen Gewerbebauten, Tankstellen und Discount-Läden und über allem dröhnt ein pausenloser Verkehr auf der B426.
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Blick vom Nieder-Ramstädter Wingertsberg in die Hügel des Vorderen Odenwalds
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Nur oberhalb der Talsohle findet man die Wege, die man jedem Wanderer empfehlen kann. Ein besonderer Reiz geht von den umliegenden, meist bewaldeten Hügeln des kristallinen Vorderen Odenwaldes aus.
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Ausbau der Bundesstraße B426
Mühltal und Ober-Ramstadt im sog. "kristallinen" Vorderen Odenwald; der Pfeil links unten zeigt auf die Engstelle im Kühlen Grund - der sog Felsnase, gün gestrichelte die Tunneltrasse
Fast so alt wie der BUND sind die Planungen über den Ausbau der B426, nämlich über 25 Jahre alt. In den 90er Jahren wurde einiges realisiert, wie z.B. der Ausbau der Umgehung von Ober-Ramstadt sowie die Strecke zwischen dem Kühlen Grund und Eberstadt. Dort, wo der Ausbau schwierig und strittig ist, nämlich die Umgehung von Nieder-Ramstadt, sowie der Bereich am Kühlen Grund (s. Pfeil Felsnase auf der Karte), dauerte es lange bis akzeptable Lösungen gefunden wurden. Die Fertigstellung dieser Abschnitte wird für 2007 erwartet.

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Ursprünglich planten die Straßenbauer zur Umgehung von Nieder-Ramstadt eine Trasse, die über den Schallert oberhalb des Ortes führen sollte. Dagegen hat der BUND Kreisverband in den 80er Jahren geklagt und bekam Recht. Danach entschloss man sich für die Tunnellösung unter dem Lohberg (Details siehe Rubrik Start/Aktuelles).
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An der sog. Felsnase zwängen sich auf engem Raum die B426, der Abzweig nach Eberstadt und einige Zufahrten zu benachbarten Gebäuden. Sie müssen sich den Platz mit der Modau, dem Wald an den beiderseitigen Hängen und auch mit den Radfahrern teilen, die um ihre Sicherheit bangen müssen. Eine vernünftige Lösung, die allen gerecht wird, hat bisher keiner vorgelegt.
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