BUND Ortsverband Darmstadt

Bilder vom Futterplatz für Hornissen und auch für die Wespenfütterung

Im Fliederbusch eines Wespen- und Hornissenfreundes befindet sich im Spätsommer (August) diese Ablenkungsfutterstelle, gefüllt mit Honig, Ahornsirup oder reinem Sirupgemisch von Rohrzucker und Fruchtzucker.

Wenn die Hornissen, die in diesem Garten von einem zu klein gewordenen Vogelnistkasten in einen Hornissennistkasten umgezogen worden sind, keinen Hunger nach Süßem mehr haben, kommen Wespen zum gefüllten Apfel, welche einen Platz unterm Dach bezogen hatten und dort geduldet werden.



Futterstelle im Fliederbusch - zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!



Reger Betrieb - zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!


Ein Futterplatz für Hornissen und Wespen im Garten oder auch auf Balkon und Terrasse

Als Lohn für die Arbeit im Frühjahr und Sommer: Fallobst als Extrafutterstelle abseits des eigenen Esstisches mit Zuckerkuchen, den Hornissen und die meisten Wespenarten sowieso nicht besuchen würden.

Aber auch die "Deutsche Wespe" oder die "Gewöhnliche Wespe" als echte Zuckerschlecker - und dies vor allem im nektararmen Spätsommer - lässt sich an diese Futterstellen gewöhnen und wird dadurch vom eigentlichen (menschlichen) Geschehen abgelenkt.

Ein ist ein verdienter Lohn für die Wespen und Hornissen für die Aufzucht des Wespen- bzw. Hornissennachwuchses, der vor allem mit Raupen, Fliegen, Blattläusen und ähnlichem wie beispielsweise Stechmücken gefüttert wird.


Kleiner Film über eine Wespenumsiedlung aus einem Rollladenkasten

Diesen Beitrag drehte ein Fernsehteam, das einige Passagen der Umsiedlungsaktion aus Zeitgründen übersprang. So wurde nach dem Einfangen der Flug-Tiere mittels Spezialsauger (glatter Schlauch, geringe Leistung) und dem Bergen des Nestes der wieder erfolgte Nestaufbau nicht gezeigt, sondern gleich das (filmgerechte) Reinkrabbeln der Wespen zum wiederhergestellten Nest im Kasten und die ersten Orientierungsflüge am neuen Standort.

Verwendet wurde bei den Aufnahmen aus Demo-Gründen ein selbstgebauter Umsiedlungskasten mit Trenngitter (bei dem das Prinzip besser erkannt werden kann) und nicht der sonst übliche Spezialkarton für das Nest mit integrierter Innenfangbox für die Flugtiere. Bei diesem Karton wären nur Schläuche zu sehen gewesen.

Zu sehen ist der Film unter
http://www.youtube.com/watch?v=-kuiLbGg9Mo

Zu hoffen ist, dass wirkliche Umsiedlungen, die ein Weiterleben des Volkes am neuen Standort ermöglichen, auf dieser Filmplattform vermehrt auftauchen.

Umsiedlungen neben den Methoden der Beeinflussung der Flugrichtung, damit die Wepsen oder Hornissen nicht direkt über die Köpfe am Esstisch auf der Terrasse zu ihrem Nest fliegen sondern nur von einer Seite bzw. von oben bequem dorthin gelangen. Mit etwas Fantasie und preisgünstigen Materialien (Vorhänge, Schraubhaken, doppelseitigem Klebeband, Fliegendraht, ggf. Wasserabflussrohr usw.) lässt sich schon eine Menge machen, um die wenigen Sommermonate mit einem Wespennest in enger Nachbarschaft zusammen zu leben...

Totschlagen und vergiften, abflämmen oder sonstige Methoden der Vernichtung von Wespen oder Hornissen(völkern) sind weder notwendig noch lustig abgesehen davon, dass ohne vernünftigen Grund kein Tier getötet werden muss und darf - manchmal genügt es, ein Fenster auf zu machen, damit Tiere, die sich verflogen haben oder durch Gerüche angelockt wurden, wieder ins Freie können...

Über Kommentare freuen wir uns,
eMail an brigitte.martin@bund.net


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