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BUND-Ortsverband Flörsheim am Main
Ab sofort gibts hier die neusten Infos zum Thema:
http://www.bigu-floersheim.de
Ostermontag, 09.04.2007, 10 - 12 Uhr: Ostereiersuchen für Kinder mit der BIGU
Zwischen 10.00 und 12.00 Uhr am Ostermontag ist am naturnahen Spielgelände nördlich des Kreisels Rheinallee / Werner von Siemens Straße der Osterhase los!
Hier gibts einen Stand mit den neuesten Infos zur Umgehungsstraße für die Großen und ein Ostereiersuchen für die Kleinen.
Alle Flörsheimer Bürger sind herzlich eingeladen!
02.04.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 02. April 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag / Falkenberg.
26.03.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 26. März 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag / Falkenberg.
12.03.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 12. März 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag / Falkenberg.
11.03.2007: Trassenbegehung 15.00 Uhr
Am Sonntag, den 11. März um 15.00 Uhr, lädt die BIGU alle interessierten Bürger zu einer weiteren Trassenbegehung ein.
Treffpunkt ist der Parkplatz am REWE-Markt in Weilbach. Wieder wird es viele interessante Infos zu der geplanten Umgehungsstraße geben. Außerdem soll die "neue Brücke" vorgestellt werden.
26.02.2007: Nächstes BIGU Treffen in Keramag / Falkenberg
Am Montag, den 26. Februar 2007 treffen sich die Mitglieder der BIGU zur gewohnten Zeit, um 19.00 Uhr am gewohnten Ort in der Begegnungsstätte Kramag / Falkenberg.
Themen sollen sein:
- Berichte der Teamleiter
- Vorbereitung des Familienfests am 01. Mai
- Festlegung von Zeit und Ort von Infoveranstaltungen
- Zeitplanung und weiteres Vorgehen
16.02.2007: Verkehrszählung Glühwein Straßenpläne
Unter dem Motto "Durchgangsverkehr in der Altstadt? - Wohl nur auf dem Papier!" treffen sich alle Interessierten und BIGU Mitstreiter zu einer Infoveranstaltung.
In der Eddersheimer Straße 39 bei Kluin und Preußler in der Hofeinfahrt wird der Verkehr in der Eddersheimer Straße zwischen 15.30 und 18.30 Uhr gezählt. Bei Glühwein ist es möglich die Straßenpläne einzusehen und mit den Anwesenden angeregt zu diskutieren.
Weitere Infos bei Tim Marold 06145 / 545878
18.01.07: BIGU verschiebt Termin
Die für Donnerstag, 18. Januar geplante öffentliche Veranstaltung der „Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße“ (BIGU) fand nicht statt. Der orkanartige Sturm veranlasste die Veranstalter zu einer Verschiebung. Ein neuer Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest.
Geblieben ist das Thema und der Ort: Flörsheim, Eddersheimer Straße 39 (Familie Preußler/Kluin). Die öffentliche Veranstaltung hat zwei Ziele: Einmal eine Verkehrszählung auf der Eddersheimer Straße. Dort häufen sich die Klagen von Anwohnern über die zunehmende Verkehrsbelastung seit der Eröffnung der „HERTIE-Unterführung“. Des weiteren sollen grundsätzliche Gespräche zum Thema „Verkehr und seine Probleme“ geführt werden. Dabei liegen auch die Unterlagen zur geplanten Umgehungsstraße aus.
18.01.07: Informiern, Verkehr zählen, Glühwein trinken
Am 18. Januar 2007 zwischen 17-19 Uhr trifft sich wir uns in der Eddersheimer Straße 39 bei Kluin/Preußler treffen, um Glühwein zu trinken, Verkehrszählung zu machen und zu informieren. Wir gehen davon aus, dass die Verkehrsbelastung in der Straße nicht so schlimm ist, wie in den Planfeststellungsunterlagen behauptet.
14.01.07: BIGU informiert am „Höllweg“
Treffpunkt für Aktive und Interessierte am naturnahen Spielgelände (Höllweg) im Neubaugebiet Nord.
Der „Höllweg“ ist den meisten Flörsheimern nur als eine Straße nördlich der Bahnlinie (am Baumarkt) bekannt. Viele, besonders die Bewohner im „Neubaugebiet Nord“, kennen ihn auch als einen befestigten Wirtschaftsweg. Er beginnt am Kreisel Rheinallee / Werner-von-Siemens-Straße und führt in nördlicher Richtung hinauf zum „Landwehrweg“ zwischen Bad Weilbacher Wald und Wicker.
Dieser Weg wird zu allen Jahreszeiten und bei jeder Witterung von Spaziergängern, Joggern, Radfahrern und Mütter mit Kinderwagen oft und gerne benutzt. Außerdem ist er in den Plänen des Regionalparks als Verbindung zwischen dem „Mainuferweg“ und dem „Landwehrweg“ eingezeichnet.
Rund 250 Meter hinter den letzten Wohnhäusern der Werner-von-Siemens-Straße steht an einer Wegegabelung des Höllwegs ein Kruzifix. Eine Bank sowie Büsche und junge Bäume laden zum Verweilen ein.
Nicht mehr lange, wie die Mitglieder der „Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße“ (BIGU) befürchten: Hier soll einmal die geplante Umgehungsstraße verlaufen und auch dieses relativ unberührte Fleckchen unserer Heimat „autogerecht“ machen.
Mitglieder der BIGU möchten vor Ort zeigen, was hier auf uns zukommen könnte. Am Sonntag, 14. Januar, werden sie auch dort die Trasse deutlich markieren. Interes-sierte Mitbürger/innen sind herzlich eingeladen, sich um 15.00 Uhr „vor Ort“ selbst einen Eindruck zu verschaffen, die ausgelegten Pläne zu studieren und die anwesenden BIGU-Mitglieder zu befragen.
Treffpunkt ist das naturnahe Spielgelände an der Rheinallee/verlängerter Höllweg. Sie erreichen die vorgesehene Stelle zu Fuß oder mit dem Rad am besten vom Kreisel in der Rheinallee. Dort steht auch ein Hinweisschild der BIGU.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Sabine Roth (Telefon 0 61 45 / 54 63 22) oder Tim Marold (Telefon 0 61 45 / 54 58 78.
04.12.2006: Infobrief zum Jahreswechsel
Druckfehlerteufel schlug zu
Bei den Vertauenspersonen der „Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße“ (BIGU)laufen zur Zeit die Telefone heiß.
Grund: In einem Schreiben vom 04.12.2006 der BIGU, die sich bekanntlich dafür einsetzt, dass die Stadtverordnetenversammlung ihren Beschluss vom 13.07.2006 zurücknimmt, waren zwei Jahreszahlen vertauscht worden. „Trotz sorgfältiger Korrekturlesung haben wir die beiden Jahreszahlen 2006 und 2007 vertauscht“, bedauert Sabine Roth. Sie geht aber davon aus, dass die Angeschriebenen wissen, was tatsächlich gemeint ist.
Das in dem Schreiben der BIGU für den 1. Mai angekündigte Familienfest in der Flörsheimer Gemarkung findet selbstverständlich im Jahre 2007 (und nicht 2006, wie irrtümlich angegeben) statt.

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23.11.2006: Durchführung des Bürgerentscheids auf den 6. Mai 2007 festgelegt
Nach Überprüfung der Unterschriften durch die Stadtver-waltung Flörsheim in der Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 und der rechtlichen Voraussetzungen durch den „Hessischen Städte- und Gemeindebund“ gaben die Stadtverordneten der Stadt Flörsheim ihre Zustimmung zur Durchführung des Bürgerentscheids und legten den Termin fest: 6. Mai 2007.
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20.11.06: BIGU stellt ihr LOGO vor
Das neue Logo der BIGU
"Pünktlich zur Pressekonferenz am Montag den 20.11.06 wurde das neue Logo der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße fertig", meldet der Designer und Webmaster der BIGU-Website.
RIESENERFOLG FÜR DIE BIGU! Öffentliche Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 um 19.30 Uhr in der Stadthalle.
Riesenerfolg für die BIGU!
mehr als 2400 Stimmen gegen die von der Stadt propagierte Variante der Umgehungsstraße sind gültig!
"Das heißt aber noch nicht, dass es zum Bürgerentscheid kommen wird", weiß Tim Marold zu berichten, denn zunächst müssen noch alle Formalien geprüft werden. Sind der BIGU dann keine formalen Fehler vorzuwerfen, entscheidet die Stadtverordnetenversammlung am 23.11.2006 um 19.30 Uhr in der Stadthalle, ob es zum Bürgerentscheid kommt.
Diese Veranstaltung ist öffentlich!
Alle Bürger Flörsheims sind dazu eingeladen!
Mehr Informationen auch unter Pressestimmen!
Brief vom Magistrat: 2411 gültige Stimmen für das Bürgerbegehren
Trassenbegehung am Sonntag den 12.11. 2006
Für Sonntag, 12. November, ab 15 Uhr lädt die Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße (BIGU) zu einem Spaziergang auf einem Teilstück der Trasse ein. Treffpunkt ist an der Opel-Brücke auf einem Feldweg südwestlich der Windthorststraße, auf dem die Umgehungsstraße beginnen soll.
Dauer der Veranstaltung: Ca. 1,5 Stunden.
Die Wanderung erfolgt auf befestigten Wegen. Diese sind zur Zeit wegen der Zuckerrübenernte teilweise stark verschmutzt. Deshalb ist festes Schuhwerk sowie der Witterung angepasste Kleidung sinnvoll. Da die abzuwandernde Route immer möglichst dicht an der geplanten Trasse erfolgt, kann man deren Verlauf von dort recht gut erkennen, zumal die BIGU-Aktiven sie deutlich markiert haben.
Zu dieser öffentlichen kostenlosen Veranstaltung wurde auch der neue Flörsheimer Bürgermeister Michael Antenbrink ebenso eingeladen wie die Vorsitzenden der Flörsheimer Fraktionen.
Weitere Auskünfte erteilen Tim Marold, Telefon 0 61 45 / 54 58 78 und Sabine Roth, Telefon 0 61 45 / 54 63 22.
Alle Flörsheimer Bürger sind herzlich willkommen.
Donnerstag 05.10.2006: MdB Anna Lührmann spricht über Umgehungsstraßen
Bundestagsabgeordnete Anna Lührmann spricht im Flörsheimer Keller
Den Ablehnern der geplanten Umgehungsstraße ist es gelungen, eine hochkarätige Referentin zu dem Thema „Umgehungsstraßen“ zu finden. Keine Geringere als Anna Lührmann wird am Donnerstag, 5. Oktober, um 19.00 Uhr im „Flörsheimer Keller“ dazu sprechen.
Anna Lührmann ist die jüngste Bundestagsabgeordnete aller Zeiten. Mit 19 Jahren kam sie in den Bundestag. Inzwischen ist das „Parlamentsküken“ 23 Jahre alt und bereits Mitglied im prestigeträchtigen Haushaltsausschuss. Deshalb wird das Thema „Finanzierung“ solcher Straßenprojekte einen Schwerpunkt darstellen.
Selbstverständlich sind auch Befürworter der Umgehungsstraße willkommen. Der Eintritt ist frei.
Samstag 30.09.2006: Umgehungsstraßen-CORSO: „Super gelaufen“
Traktoren und eine Pferdekutsche machten den 140 Teilnehmern am Corso die Streckenführung der Umgehungsstraße deutlich
„Einfach super gelaufen“, freute sich Sabine Roth am Samstagabend bei der internen Feier der Umgehungsstraßen-Ablehner. Auf insgesamt neun landwirtschaftlich genutzten Anhängern, gezogen von Traktoren und Pferden, konnten die 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Trasse der geplanten Umgehungsstraße am Sonntagnachmittag im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“. Die jüngsten Teilnehmer/innen genossen die Fahrt in einem eigenen kleinen Anhänger ganz offensichtlich.
Nach dem Start um 15.45 Uhr fuhr die Kolonne die Feldwege in der Weise, dass sie möglichst dicht der geplanten Trassenführung folgte. Die Trasse selbst war mit farbigen Weinbergpfählen und Flatterbändern markiert. Dadurch war die Größe des geplanten Eingriffs eindrucksvoll sichtbar.
anhand eines Plans 1:1000 konnte der geplante Streckenvelauf nachvollzogen werden.
Kein Asphalt in unsere grünen Lungen - keine B 519
Unterwegs gab es zwei Haltepunkte. Dort erläuterten die Organisatoren die befürchteten Auswirkungen. Beeindruckt waren die Anwesenden von der Größe der über dem Wartweg errichteten symbolischen Brücke. Auch sie soll die geplante optische Veränderung dieses Gebietes zeigen.
Tim Marold vom BUND Flörsheim erinnerte daran, dass durch die geplante Straße nicht nur Dutzende von seltenen Tierarten betroffen sind sondern auch die Menschen. Erholungsgebiete werden zerschnitten und verlärmt, ein für das Stadtklima wichtiges Kaltluftentstehungsgebiet teilweise zubetoniert, die Landschaft durch die Bewegungsunruhe des Verkehrs negativ beeinträchtigt und wertvolle landwirtschaftliche Flächen zerstört würden.
Für die meisten Teilnehmer/innen war nach dieser Fahrt klar, dass das Kosten/Nutzenverhältnis bei dieser Planung nicht stimmt. Die von vielen erhoffte Verkehrsberuhigung, das sagen die Zahlen der Planer deutlich, beträgt zum Beispiel in Flörsheim (Kernstadt) gerade 14% ! Das heißt, von 100 Fahrzeugen würden lediglich 14 die Umgehungsstraße nutzen. Der weitaus größte Teil – nämlich 86 – würden wie bisher die Innenstadtstraßen benutzen. Das sind 35 500 in 24 Stunden! Eine nicht besonders überzeugende „Verkehrsentlastung“, wie die Veranstalter meinen.
Mit einem „Dankeschön“ an die Veranstalter und die Flörsheimer Landwirte verabschiedeten sich die Teilnehmer/innen gegen 18.00 Uhr an der Stadthalle, verbunden mit der dringenden Bitte, solche anschaulichen Informationen zu wiederholen.
Samstag 30.09.2006: Traktoren- und Pferdewagencorso
Gegner der Umgehungsstraßen wollen Trassenverlauf „erfahren“
Seit mehreren Jahren versprechen die Befürworter der geplanten Umgehungsstraßen allen Bürger/innen in Flörsheim, Wicker, Weilbach und Keramag/Falkenberg „paradiesische Zustände“ und „Oasen der Ruhe“ in den Ortskernen, vorausgesetzt, die umstrittene Umgehungsstraße wird gebaut.
Mit Erschrecken stellen die Mitglieder der „Bürgerinitiative gegen die geplante Umgehungsstraße in der jetzt geplanten Form“ eine teilweise haarsträubende Unkenntnis, aber auch bedauerliche Gleichgültigkeit gegenüber dem geplanten gewaltigen Eingriff fest. Und das, obwohl die Medien lange und ausführlich darüber informiert hatten.
Zusätzlich zeigte sich deutlich, dass die Ablehnung bei den Bürger/innen umso größer war je mehr Fakten ihnen bekannt waren.
Die Bürgerinitiative möchte helfen, diese Wissenslücken zu schließen. Deshalb lädt sie alle, die den Trassenverlauf der geplanten Umgehungsstraße B 519 im Bereich Opelbrücke – Kreuzweg – Wartweg – Wickerer Straße kennen lernen möchten für Samstag, 30. September, ein. Ab 15.30 Uhr stehen Anhänger, die von Traktoren und Pferden gezogen werden, am Nordwestende der Opelbrücke neben der Trasse bereit. Damit können Interessierte (auch Kinder mit Begleitung) die Trasse „erfahren“ und dabei mündliche Informationen erhalten.
Treffpunkt für alle Interessierten ist um 15.15 Uhr auf dem Platz vor der Stadthalle Flörsheim (neben der Bücherei). Von dort geht es gemeinsam zu Fuß zu den Fahrzeugen.
Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit! Die Fahrt kostet nichts.
Weitere Informationen dazu erteilen Tim Marold (Telefon 54 58 78), Sabine Roth (Telefon 54 63 22) und Bernd Zürn (Telefon 3 26 66).
Für die Organisatoren und Helfer findet ab 18.00 Uhr eine interne Feier statt, zu der noch Kuchen- und Salatspenden erbeten werden. Sabine Roth und Tim Marold sind dafür zuständig.
23.08.2006: 2663 Unterschriften an Stadtrat Fercher übergeben
Sabine Roth, Vertrauensperson der BI Umgehungsstraße übergibt die 2663 Unterschriften zur Prüfung an den Ersten Stadtrat Leo Fercher (Mitte). Im Hintergrund rechts: Tim Marold
Leo Fercher und Vertrauenspersonen der BI Umgehungsstraße bei einer ersten Sichtung der Unterlagen
Die Vertrauensleute unterzeichnen die Unterlagen
Am Mittwoch, den 23.08.2006 gegen 16.45 Uhr wurden insgesamt 2663 Unterschriften für einen Antrag zur Durchführung eines Bürgerentscheids über den Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 13. Juli 2006 zum Planfeststellungsverfahren für den Bau der Ortsumgehung B40/519- Abschnitt 519 an Stadtrat Fercher übergeben.
Das sind 1170 Stimmen mehr als die erforderlichen 1493 Unterschriften (178%!)! Bei dem für die Mitglieder der BI feierlichen Akt der Übergabe waren auch Vertreter der Presse anwesend, die reges Interesse zeigten.
"Es ist schon ein tolles Gefühl einen ersten Sieg für den Bürgerentscheid errungen zu haben!" meinte ein Mitglied der BI. "Ich kann nicht glauben, dass uns irgendwelche Formfehler unterlaufen sind oder mehr als 1100 Unterschriften ungültig sein können!"
In einer der nächsten Stadtverordnetenversammlungen (Die nächste findet am 12. Oktober 2006 statt) wird über den Bürgerentscheid entschieden. Dann wird innerhalb der folgenden 6 Monate der Bürgerentscheid angesetzt, bei dem sich alle Flörsheimer wahlberechtigten Bürger für oder gegen den Bau dieser Variante der Ortsumgehung entscheiden können. "Wir hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung" meinte ein BI-Mitglied. Etwa 3750 Stimmen sind nötig, um die Entscheidung des Stadtrats für die Umgehung zu kippen.
22.08.2006: Bürgerinitiative freut sich über mehr als 2.600 Unterschriften
Mit großer Spannung warteten die rund 50 Anwesenden der „Bürgerinitiative Flörsheim gegen die geplante Umgehungsstraße“ auf das Ergebnis der Unter-schriftenzählung. „Über 2.600!“, verkündete Sabine Roth in die atemlose Stille. Einem kurzen Moment ungläubigem Erstaunen folgte spontaner minutenlanger euphorischer Applaus. Damit hatten auch die Optimisten nicht gerechnet.
Alle Unterschriften werden sorgfältig geprüft.
Am Mittwoch, 23. August, übergeben die Vertrauenspersonen der Bürgerinitiative, um 17.00 Uhr die Unterschriften im Flörsheimer Rathaus dem Ersten Stadtrat Leo Fercher. Die BI hatte zu dieser Übergabe auch die Vertreter der Presse eingeladen. Leider ließ Herr Fercher das nicht zu. Eine Entscheidung, die bei der BI auf völliges Unverständnis stößt. Sie hat deshalb die Pressevertreter für 16.30 Uhr eingeladen. Treffpunkt ist vor dem Eingang zum Rathaus, Bahnhofstraße 12.
Sabine Roth erhält von Bernd Zürn einen Blumenstrauß als Anerkennung für die aufopfernde Arbeit für die BI Umgehungsstraße
Vor einigen Jahren startete die Stadtverwaltung Flörsheim eine flächendeckende offizielle Umfrage zum Thema „Umgehungsstraßen“. Das Ergebnis dieser aus Steuermitteln finanzierten Maßnahme wurde bis heute nicht bekannt gegeben. Der Grund dürfte in der erschreckend geringen Rücklaufquote liegen. Sie wird von Kennern mit 13 % angegeben. Im Vergleich dazu ist das Ergebnis der BI geradezu sensationell. Innerhalb von knapp drei Wochen wurden – trotz Ferienzeit – „aus dem Stand heraus“ über 2.600 Unterschriften gesammelt. Rund 75 % der angesprochenen Bürgerinnen und Bürger gaben ihre Unterschrift, nur 25 % waren unschlüssig oder ablehnend.
Weitere Informationen gibt es bei Tim Marold, Telefon (0 61 45) 54 58 78.
15.08.2006: Mehr als 1000 Unterschriften „im Kasten“
BI leistet Aufklärungsarbeit / fordert Meinungsäußerung der Bürger
Sabine Roth und Tim Marold leiteten am Montag die nunmehr dritte Sitzung der Bürgerinitiative Umgehungsstraße Flörsheim in der Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg. „Mit viel Engagement und Herzblut verstehen es die beiden die Unterschriftensammler zu motivieren“ meint einer der Anwesenden mit achtungsvollem Kopfnicken. Tatsächlich scheint es möglich zu sein, die Flörsheimer Bürger wachzurütteln, denn schon mehr als 1000 Unterschriften haben die Helfer bisher gesammelt. „Die aktiven Unterschriften-Sammler waren sehr fleißig“, bestätigte Frau Roth den Enthusiasmus der Helfer. „Manchmal waren sie ein wenig entsetzt über die Kommentare oder die Unwissenheit einiger angesprochener Bürger, aber es findet wohl nun doch ein Umdenken in der Bevölkerung statt.“
Nochmals betonte Marold, dass es der BI nicht ums Überreden gehe, eine Unterschrift gegen die Umgehungsstraße zu bekommen, sondern darum, dass sich die Bürger Flörsheims klar werden müssen, ob die Umgehungsstraße, so wie sie derzeit geplant ist, die für die Flörsheimer Bürger gewünschten Ergebnisse – nämlich weniger Verkehr in den Ortsdurchfahrten von Wicker und Weilbach und der Kernstadt – bringt. „Hierbei ist vor allem wichtig, dass wir den Bürgern die Situation klar schildern“ sagte Marold den mehr als 60 interessierten aktiven BI’lern. Zu diesem Zweck wurde ein Flyer entwicklet, der in den vergangenen Tagen in Wicker und Weilbach verteilt wurde. Die Versammelten beschlossen die Bevölkerung weiter zu informieren und sie zu bitten sich eine Meinung zu bilden. Weitere acht Sammler entschlossen sich aktiv in Wicker und Weilbach Unterschriften zu sammeln und dabei von Tür zu Tür zu gehen. „Es ist wichtig, dass in einer solch wichtigen Frage, die Bürger selbst befragt werden und mitbestimmen können. Es sollen nicht nur die Politiker über die Zukunft unserer Stadt entscheiden“, gab Roth zu bedenken.
Unterschriften können weiterhin noch bis spätestens 22. August an den bekannten Stellen in Flörsheim, Wicker und Weilbach geleistet werden.
Das nächste Bürgertreffen der BI wird am 22. August 2006 um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte Keramag / Falkenberg stattfinden. Die Initiatoren freuen sich über eine rege Teilnahme.
Weitere Infos gibt es bei Sabine Roth E-Mail: s.roth@as-p.de), und Tim Marold (E-Mail: timmarold@web.de, Telefon: 06145 / 545878).
Ortsumgehung: Aufklärungsbedarf in Wicker und Weilbach!
„Entlastung in Wicker? 100%“, sagt ein Wickerer Bürger im Gespräch mit Mitgliedern der Bürgerinitiative gegen die geplante Umgehungsstraße. Dass er irrt, ist nicht zu vermitteln, jahrzehnte lang ist die Information verbreitet worden, dass mit der Ortsumgehung die Verkehrsprobleme der Stadtteilkerne Wicker und Weilbach gelöst werden.
Ein Blick auf die Karte zeigt, dass die Ortsumgehung (durchgezogene blaue Linie) wie sie zur Zeit geplant ist, den von Richtung Mainz (A 671) nach Frankfurt (A 66) strömenden Verkehr auf der bestehenden B 40 (rote Linie) nicht aus den Stadtteilen herausholen kann.
Die „Ostumgehung Hochheim“ (gestrichelter gelber Verlauf) soll es nun bewerkstelligen, dass dieser Pendlerstrom vor Wicker nach Süden abbiegt, auf der L 3028 an der Keramag vorbeifährt um dann im Bereich der Opelbrücke auf die Umgehungsstraße zu treffen.
„Weder die genaue Lage der „Ostumgehung Hochheim“ ist bekannt, noch ist sie planfestgestellt;“ weiß Tim Marold, Vertrauensperson der Bürgerinitiative, zu berichten. „Ob sie jemals gebaut wird ist nicht sicher, ihre Existenz wurde jedoch für die Verkehrsprognosen zur B 519 (neu) vorausgesetzt!“
Plan der Vorzugsvariante: blau = Ortsumgehung wie sie zur Zeit geplant ist; rot = bestehende B 40; gelb = „Ostumgehung Hochheim“ (nicht planfestgestellt)
Auf dem Plan ist leicht zu erkennen, dass die Strecke „Ostumgehung Hochheim“ – Keramag – B 519 (neu) etwa doppelt so lang ist, wie die Strecke auf der bestehenden B 40 durch die Stadtteilkerne. Zudem sind zwischen Opelbrücke und Anschluss A 66 fünf Ampeln vorgesehen. „Fast alle Verkehrsteilnehmer werden den kürzeren Weg durch Wicker und Weilbach wählen, zumal sie dort auch weniger Ampeln haben,“ ist sich Sabine Roth, ebenfalls Vertrauensperson der Bürgerinitiative, sicher. Hinzu käme die starke Verkehrsbelastung des Stadtteils Keramag / Falkenberg, da die prognostizierten 2.000 LKW bei Realisierung der „Ostumgehung Hochheim“ diese nutzen und über die L 3028 auf die B519 (neu) fahren würden.
„Leider sind diese Tatsachen den meisten Wickerer und Weilbacher Bürgern nicht bewusst,“ klagen Sabine Roth und Tim Marold.
Hier möchte die Bürgerinitiative Abhilfe schaffen. Aufmerksame und interessierte Bürger sammeln Unterschriften und möchten die Bevölkerung informieren. Deshalb wurde ein Informationsblatt gedruckt und am vergangenen Wochenende in Teilen Wickers und Weilbachs verteilt. „Wir wünschen uns, dass sich viele Mitbürger den – jahrzehnte lang eingestreuten - Sand aus den Augen reiben und erkennen, dass sie kaum von der Trassenführung in der derzeitigen Form profitieren,“ hoffen die Vertrauensperson der Bürgerinitative.
Unterschriftenlisten liegen in folgenden Geschäften aus
Flörsheim Kernstadt:
Reformhaus Rendel, Bahnhofstraße,
Blumenladen „Petit Fleur“, Grabenstraße,
Foto Flesch, Obermainstraße,
Biketeam, Wickerer Straße,
Schreibwaren Kunterbunt, EKZ Herrnberg,
Schreibwaren Dähne, Grabenstraße,
Versicherungen Stöhr, Plattstraße
Weilbach:
Uli Dreisbach, Frankenstraße
Wicker:
Incontro Da Orazio, Kirschgartenstraße
Agip Tankstelle Wolf, Kirschgartenstraße
Weitere Informationen gibt es auch unter http://www.bund.net/floersheim/aktuell/aktuell_38/aktuell_62.htm oder bei den weiteren Vertrauenspersonen Karin Becker, Helmut Kühn, Nils Osswald und Peter Traiser.
14.08.06 Flörsheimer „Bürgerinitiative Umgehungsstraße“ zieht erste Bilanz
Beeindruckt von den beiden ersten Treffen gegen die geplante Umgehungsstraße sowie der Unterstützung vieler Mitstreiter aus allen Bevölkerungsschichten, ist die Bürgerinitiative optimistisch, die erforderlichen Unterschriften für ein Bürgerbegehren zu erhalten, so Sabine Roth in der neuesten Pressemitteilung.
Bis zum Wochenende erwarten die Initiatoren über die Hälfte der erforderlichen Unterschriften. Sabine Roth verweist darauf, dass beim Eintragen in die Unterschriftsliste die Angaben korrekt einzutragen sind.
Heute, Montag, dem 14. August 2006 trifft sich die Bürgerinitiative um 19.00 Uhr zum dritten Mal in der Begegnungsstätte auf der Keramag/Falkenberg, um Halbzeitbilanz zu ziehen.
Die letzten Tage haben gezeigt, dass gemeinsam etwas bewegt werden kann.
Die Aktion der Landwirte mit der Kennzeichnung der Trassenführung sowie die gute Informationspolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Zahl der Gegner für die vorliegende Planung der Umgehungsstraße durch „die grüne Lunge Flörsheims“, unserem so wichtigen Naherholungsgebiet und einem Stück Heimat, von Tag zu Tag wächst. Die Menschen wollen und können nicht einsehen, dass zukünftig Tag für Tag ca. 2000 LKWs einschließlich Tanklastzüge unterhalb der Kapelle und der Warte quer durch die Gemarkung fahren und unser gesamtes Flörsheim zerschneiden.
Ich bin überrascht und erfreut, dass neben dem BUND und den Landwirten jeden Tag neue MitstreiterInnen gewonnen werden, erklärt einer der Vertrauensleute, Tim Marold. „Doch wir sind noch nicht am Ziel und müssen bis zum Abgabetermin weiter kämpfen.“
Die Vertrauensleute sind begeistert, dass sich die Bürgerschaft endlich mit dieser Baumaßnahme auseinandersetzt und sich informiert.
In einer für Flörsheim so wichtigen Frage ist es notwendig, dass die Menschen an der Entscheidung selbst teilnehmen können und wollen.
Dafür hat der Gesetzgeber die Möglichkeit eines Bürgerbegehrens mit Bürgerentscheid eingeräumt.
Eine gute Chance, so meint die Bürgerinitiative, Demokratie vor Ort zu leben und zu erleben, um auch der Politikverdrossenheit zu begegnen.
Wir wollen uns mit dieser unausgereiften Planung nicht abfinden, zumal die zugesagten Entlastungen nicht greifen.
In vielen Geschäften liegen mittlerweile Unterschriftslisten aus.
Weitere Informationen erhalten die BürgerInnen bei den aktiven Vertrauensleuten, oder live heute Montag, 19.00 Uhr.
07.08.2006: Treffen der BI Umgehungsstraße in der Begegnungsstätte Keramag Falkenberg
Flörsheimer BI hat schon über 400 Unterschriften
„Wir haben schon mehr als vierhundert Unterschriften erhalten“, verkündete Sabine Roth am Montagabend in der „Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg den mehr als fünfzig anwesenden Bürgerinnen und Bürgern. Als sie hinzufügt:„Und das innerhalb von nur zwei Tagen und auch noch in der Ferienzeit“, da applaudieren die Versammelten spontan den aktiven Unterschriftensammlern. Mit diesem gewaltigen Erfolg hatte niemand gerechnet.
Teilweise belustigend, teilweise frustrierend waren dann die Schilderungen der Unterschriftensammler. Für die meisten von ihnen nicht nachvollziehbar waren die geringen oder gar nicht vorhandenen Informationen zur geplanten Umgehungsstraße. Gerade bei dieser Gruppe war ein geradezu kindlich-naiver Glaube an eine alle Verkehrsprobleme lösende Umgehungsstraße festzustellen. Die ernüchternde Realität in Form von Fakten aus den Planfeststellungsunterlagen wollten sie in der Regel auch nicht hören.
Unterschriftsbereit, allerdings nicht unterschriftsberechtigt, waren am vergangenen Wochenende an der Flörsheimer Warthe erstaunlich viele Nicht-Flörsheimer/innen. Sie waren zu dieser Ausflugstelle gekommen und zum Teil fassungslos, dass zu ihren Füßen eine schöne und intakte Naherholungslandschaft zerstört werden soll.
Tim Marold mit einer Karte aus den Planungsunterlagen
Tim Marold stellte erneut den Verlauf der geplanten Trasse dar. Seine rhetorische Frage, weshalb bei dieser Planung auch nur ein einziges Auto weniger durch Wicker fahren würde, konnte von keinem der Anwesenden beantwortet werden. Auch die von vielen erhoffte und seit Jahrzehnten versprochene „Ruhe“ in Weilbach wird es so nicht geben.
Beim Aufzählen der zahlreichen Nachteile der geplanten Trasse hatte Tim Marold leichtes Spiel: Die Planfeststellungsunterlagen waren voll davon.
Die betroffenen Landwirte machen mit Strohballen auf den geplanten Streckenverlauf der Umgehungsstraße aufmerksam.
Die Flörsheimer Landwirte setzten in den letzten Tagen einige originelle Ideen in weit sichtbare Zeichen um. So stehen in der Flörsheimer Gemarkung – weit sichtbar – große Rundballen aus Stroh. Sie sind mit Sprüchen gegen die geplante Zerstörung ihrer Felder versehen und zeigen, zusammen mit breiten Spuren in den abgeernteten Feldern, den Verlauf der geplanten Trasse. Weitere spektakuläre Aktionen sind in Planung bzw. in Vorbereitung.
Unterschriften gegen die geplante Umgehungsstraße können bis zum 20. August geleistet werden bei „Schreibwaren Dähne“, Grabenstraße 2; „Schreibwaren Kunterbunt ... der Ideen-Laden“ im EKZ Herrenberg; „Versicherungen Stöhr“, Plattstraße 2; „Foto-Flesch“, Obermainstraße 16; Blumenladen „Petite Fleur“, Grabenstraße 10; „Biketeam Flörsheim“, Wickerer Straße 50.
Das nächste Treffen der Bürgerinitiative findet am Montag, 14. August, um 19.00 Uhr in der „Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg“ statt. Weitere Informationen erteilt Tim Marold, Telefon 54 58 78.
02.08.2006: BI Umgehungsstraße: Es geht weiter !
Ihrem Ziel, ein Bürgerbegehren zur Verhinderung der Umgehungsstraße B 519 in der geplanten Form zu erreichen, sind die Organisatorinnen und Organisatoren der Bürgerinitiative wieder ein Stück näher gekommen.
Bei ihrem Treffen am 2. August haben sie das Bürgerbegehren schriftlich formuliert und begründet. Es wird zur Zeit noch von einem Fachjuristen geprüft. Außerdem wurden Unterschriftslisten entworfen. Mitglieder der Bürgerinitiative werden damit in den nächsten Wochen die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Flörsheims um ihre Unterschriften bitten. Unterschriftsberechtigt sind alle Flörsheimer/innen, die mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Flörsheim haben und EU-Bürger sind.
Weitere Aktivitäten wurden vereinbart. So wollen zum Beispiel die Landwirte auf ihren Feldern den Verlauf der Trasse deutlich markieren. Damit soll insbesondere in dem Bereich unterhalb der Flörsheimer Warte die zerstörende und trennende Wirkung der geplanten Baumaßnahme verdeutlicht werden. Das erscheint deshalb wichtig, weil immer noch erstaunlich viele Flörsheimer/innen nichts oder nur sehr wenig über die geplante Umgehungsstraße wissen.
31.07.2006: B 519: Bürgerinitiative gegründet
Am Abend des 31. Juli 2006 trafen sich mehr als 50 Flörsheimerinnen und Flörsheimer in der „Begegnungsstätte Falkenberg/Keramag“ mit dem Ziel, ein Bürgerbegehren gegen die geplante Umgehungsstraße B 519 zu erreichen.
Selbst die Organisatoren waren überrascht, dass mehr als fünfzig Bürgerinnen und Bürger erschienen waren. Aus allen Flörsheimer Stadtteilen kamen sie am Montagabend in die „Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg“, sodass noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten.
Zusammengeführt hatte sie die Gewissheit, dass die geplante Umgehungsstraße B 519 (neu) letztlich mehr Nachteile bringt als Vorteile. Kritisiert wurde insbesondere, dass die Befürworter dieser Straße seit Jahrzehnten gebetsmühlenartig völlig unrealistische Entlastungen der Ortsdurchfahrten versprechen. Selbst die – viel zu optimistische Voraussetzungen unterstellenden – Planfeststellungsunterlagen zeigen die letztendlich geringe Entlastungswirkung beim Gesamtverkehr.
Streckenverlauf der neuen B519 in der Karte
Streckenverlauf der neuen B519 in der Natur (Blick vom Hohlweg in der Nähe der Kriegergedächtniskapelle in Richtung Frankfurt / Kernstadt Flörsheim)
Nach reiflicher Diskussion beschlossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein „Bürgerbegehren“ anzustreben mit dem Ziel, die Umgehungsstraße B 519 (neu) in der zur Zeit vorliegenden Planung zu verhindern. Sie sind sich sicher, die dazu erforderlichen rund 1.500 Unterschriften bis zum 24. August 2006 zu erhalten.
Statt der für das Bürgerbegehren erforderlichen Mindestzahl von drei „Vertrauenspersonen“, erklärten sich spontan sechs der Anwesenden dazu bereit: Karin Becker, Helmut Kühn, Tim Marold, Nils Oßwald, Sabine Roth und Peter Traiser. Sie werden bei der Organisation des Bürgerbegehrens von einigen Dutzend Helferinnen und Helfern unterstützt.
Das nächste Treffen der Bürgerinitiative findet am kommenden Montag, 7. August 2006, um 19.00 Uhr in der „Begegnungsstätte Keramag/Falkenberg“ statt. Interessierte sind dazu herzlich willkommen.
Weitere Auskünfte erteilt Tim Marold,
Telefon (0 61 45) 54 58 78,
E-Mail: timmarold@web.de
Die Stellungnahme des BUND Ortsverbands zur Planfeststellung für den Neubau der Ortsumgehung der Stadtteile Flörsheim am Main im Zuge der B40 und der B519 ist hier einzusehen.
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