BUND-Ortsverband Flörsheim am MainPressestimmenMain-Spitze 24.08.2006Achtung, hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen! Die gelben Felder im Bericht enthalten falsche Aussagen und werden unter dem Artikel korrigiert! ![]() ![]() ![]() Korrektur: kaw. FLÖRSHEIM Die Unterschriftenlisten sind übergeben: Mit mehr als 2663 Signaturen gegen den Bau der Flörsheimer Umgehung (wir berichteten) übertraf das Ergebnis alle Erwartungen. Bei einer der nächsten Stadtverordnetenversammlungen am 12. oder 23. Oktober wird über die Zulassung des Bürgerbegehrens entschieden. Erfolgt eine Zustimmung, hat die Stadt Flörsheim unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von sechs Monaten, einen Bürgerentscheid herbeizuführen. Soll der Beschluss der Stadtverordneten zurückgenommen werden, so müssen mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten beim Bürgerentscheid für die Zurücknahme stimmen. Bei der Abstimmung muss zudem eine einfache Mehrheit erreicht werden. Korrektur für den Kastern "Im Internet" 1. Die Internetadresse des Forum Flörsheim wurde nicht von der Bürgerinitiative ins Leben gerufen. Sie existiert aber und man kann dort seine Meinung über Themen kundtun, die für Flörsheim relevant sind. Die Umgehungsstraße gehört hier natürlich auch dazu! 2. Ein offizielles Fest am 30. September ist nicht geplant! Main-Spitze 23.08.2006 ![]() Main-Spitze 21.08.2006 ![]() Frankfurter Rundschau 19.08.2006 ![]() Main-Spitze 19.08.2006 ![]() Leserbrief ![]() Flörsheimer Zeitung 17.08.2006 ![]() ![]() Main-Spitze 17.08.2006 ![]() Frankfurter Rundschau 15.08.2006 ![]() Main-Spitze 14.08.2006 ![]() ![]() ![]() ![]() Main-Taunus-Kurier 10.08.2006 ![]() ![]() Frankfurter Rundschau 09.08.2006 ![]() ![]() ![]() Main-Spitze 09.08.2006 Die ersten 400 Unterschriften BI gegen die Ortsumgehung freut sich beim jüngsten Treffen über Erfolg ![]() Mit insgesamt zehn beschrifteten Heuballen entlang der geplanten Umgehung protestieren die Flörsheimer Bauern gegen den Wegfall von wertvollen Ackerböden und die Parzellierung ihrer Ackerflächen durch die neue Straße. FLÖRSHEIM Im Mittelpunkt des jüngsten Treffens der Bürgerinitiative gegen die Ortsumgehung am Montag stand die Unterschriftensammlung zum Bürgerbegehren, für dessen Gültigkeit bis zum 24. August rund 1500 Unterschriften von Flörsheimer Bürgern gesammelt werden müssen. Von André Domes Abermals fanden sich rund 50 Gegner der geplanten B 519-Trasse in der Begegnungsstätte Keramag-Falkenberg ein und stimmten das weitere Vorgehen ab. Für die ersten Erfolgsmeldungen in Sachen Bürgerbegehren gab es beim Treffen großen Beifall: Nach dem ersten Wochenende verbuchen die Umgehungsgegner bereits 400 Unterschriften auf den Listen, die einen Bürgerentscheid zur Rücknahme des Stadtverordneten-Beschlusses zum Planfeststellungsverfahren der B 519 fordern. "Wer unterschreibt, wendet sich nur gegen die geplante Trasse, nicht gegen eine Ortsumgehung als solche. Aber es gibt nun einmal bessere Alternativen", erklärte Tim Marold, BUND-Mitglied und Vertrauensperson der BI. In einem kurzen Vortrag gab Marold am Montag einen Überblick über das Bauvorhaben, das nach Meinung der BI insbesondere für den Ortsteil Wicker keine Entlastung bedeute. "Der Bau der B 40-Tangente in Hochheim ist überhaupt noch nicht sicher, wird aber in der B 519-Planung vorausgesetzt Es wird so kommen, dass der PKW-Verkehr dann wohl erst nach Wicker hinein fährt, um dann über die Flörsheimer Straße auf die Umgehung zu fahren", so Marold, der zudem den Wegfall des Naherholungsgebietes um die Flörsheimer Warte beklagte. BI-Sprecherin Sabine Roth stellte mit Blick auf den Ortsteil Wicker großen Aufklärungsbedarf fest: "Dass Wicker kaum eine Entlastung erfahren wird, steht selbst im Magistratsbeschluss schwarz auf weiß. Viele Wickerer gehen bei der Umgehung von falschen Tatsachen aus, und daran müssen wir arbeiten." Die Nachricht, dass man in den ersten beiden Tagen bereits 400 Unterschriften gegen den Beschluss gesammelt habe, nahmen die BI-Mitglieder mit großem Beifall auf. Dennoch gelte es jetzt, bei der Sammlung alles in die Waagschale zu werfen, so die Umgehungsgegner, denn erfahrungsgemäß gehe die Sammlung in der Endphase weitaus schleppender voran als zu Beginn. Rund 30 BI-Mitglieder beteiligen sich an der Unterschriftensammlung, zudem liegen in verschiedenen Flörsheimer Geschäften Listen aus (siehe Kasten). Die Unterschriftenlisten sind als Bürgerbegehren Teil des von der BI angestrebten Verfahrens eines Bürgerentscheides. Um diese Abstimmung über die Rücknahme des Stadtverordneten-Beschlusses zu erreichen, müssen bis zum 24. August rund 1500 Unterschriften gesammelt werden. Im zweiten Schritt, dem eigentlichen Bürgerentscheid, werden dann die Stimmen von 25 Prozent der wahlberechtigten Flörsheimer Bürger benötigt, um den Beschluss zu kippen. Unterschrifts- und wahlberechtigt sind alle volljährigen Deutschen und EU-Bürger, die seit mindestens drei Monaten ihren Erstwohnsitz in Flörsheim haben. |
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