Ortsverband FriedrichshafenHangquellmoor "Guntenbach"![]()
Das Flächenhafte Naturdenkmal "Hangquellmoor Guntenbach" (seit 22.06.1993) hat eine Gesamtgröße von ca. 0,18 ha und ist als "Biotop 8222-435-1625 Feuchtgebiet Guntenbach" erfasst. Es ist das kleinste der Friedrichshafener Naturdenkmale.Hier kommt die Schuppenwurz (Lathraea squamaria) vor, die in Laubgehölzen entlang der Rotach an vielen Stellen vorkommt, aber sonst im Bodenseekreis relativ selten ist. Das Gebiet ist in den letzten Jahren durch intensive Pferdehaltung oberhalb der Fläche nährstoffreicher geworden. Als Folge davon breiten sich Indisches Springkraut und die Brennessel stark aus. Von den Seiten her droht Verbuschung. Durch im Moment zweimaliges Mähen soll nun versucht werden, in der Fläche einen möglichst starken Nährstoffentzug zu erzielen. Durch Gehölzpflege der Randbereiche soll die zunehmende Überschattung und die Verbuschung reduziert werden. Ab Anfang Juni wird dem Vordringen des Indischen Springkrautes durch regelmäßiges Ausrupfen Einhalt geboten.
Flächenhaftes Naturdenkmal (FND) "Oberesch"![]() FND mit Natternzunge Das Gebiet des Flächenhaften Naturdenkmals "Oberesch" (seit 22.06.1993) hat eine Gesamtgröße von ca. 0,32 ha. Davon entfallen 0,23 ha auf das Naturdenkmal und wird von 0,1 ha Umgebungsfläche geschützt. Das Gebiet ist außerdem als Biotop 8222-435-1620 "Feuchtgebiet "Oberesch" nördlich Weiler" mit einer besonderen Hochstaudenflur quelliger und sumpfiger Standorte kartiert. Folgende Arten wurden 1986 festgestellt: Ophioglossum vulgatum Natternzunge Gymnadenia conopea Mückenhändewurz (zahlreich) Dactylorhiza majalis Breitblättriges Knabenkraut Listera ovata Großes Zweiblatt Epipactis palustris Sumpf-Stendelwurz Leider ist davon nur noch die Natternzunge übrig geblieben. Grund dafür ist eine zunehmende Austrocknung des Gebietes u.a. durch eine massive Eintiefung des Grabens. Als Folge davon nimmt der Bestand von Himbeere, Mädesüß und Brombeere stark zu. Es ist deshalb vorgesehen durch den Einbau von kleinen Staustufen die Sohle anzuheben und das Gebiet wieder zu vernässen. Durch zweischürige Mahd oder zumindest früheren Mahdtermin könnte die Fläche stärker ausgehagert werden. ![]()
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