Springkraut und Knöterich
Auch eingeschleppte, nicht heimische Pflanzen sind der Anlass vieler Außeneinsätze des BUND. Zu diesen Pflanzen zählen der Japanische Staudenknöterich und das Indische Springkraut. Beide werden in Deutschland weder durch Fraßfeinde oder Parasiten noch durch Pflanzenkrankheiten im Bestand reguliert. Aus diesem Grund haben sie sich auch in Heidelberg schon vielerorts ungebremst ausgebreitet und stellen in manchen Bereichen ein echtes Problem dar, weil sie die heimische Vegetation verdrängen, die biologische Vielfalt reduzieren und das betreffende Ökosystem nachhaltig verändern.In ökologisch wertvollen Gebieten greift der BUND deshalb seit einigen Jahren regulierend ein. Vollständig verdrängen lässt sich der Knöterich wegen seines starken und tief reichenden Wurzelsystems zwar kaum, doch haben wir z.B. erreicht, dass seine Bestände entlang des Forellenbaches deutlich eingedämmt sind. Im Kreuzgrund in Ziegelhausen hatte sich vor allem das Indische Springkraut angesiedelt, eine hochwüchsige einjährige Halbschattenpflanze mit rosa Blüten. Es kann recht leicht bekämpft werden, wenn seine Bestände vor der Samenreife gemäht und einzeln stehende Pflanzen von Hand ausgerissen werden. Auch hier waren die zahlreichen Einsätze des BUND schon sehr erfolgreich. Von den einstmals flächendeckenden Beständen sind inzwischen nur noch einzelne kleine Gruppen übrig. Um die Bestände dauerhaft an einer weiteren Ausbreitung zu hindern, müssen wir in diesen schönen Bachtälern regelmäßig auf Springkraut- und Knöterich-Pirsch" gehen. Wenn Sie Interesse daran haben, bei der praktischen Naturschutzarbeit mitzuwirken, melden Sie sich bitte im Umweltzentrum (06221-182631). Wir freuen uns über Ihre Hilfe! |
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