Lokale Agenda 21In Heidelberg läuft bereits seit vielen Jahren ein von der Stadt initiierter lokaler Agenda-21-Prozess. Es gibt Diskussionen mit intensiver Bürgerbeteiligung und viele Projekte unter dem Agenda-Dach. Der BUND Heidelberg spielt dabei als Makro-Akteur aus dem ökologischen Bereich ein wichtige Rolle. Er ist Diskussionspartner bei Runden Tischen wie z.B. dem "Stadtentwicklungsplan Heidelberg 2010" (der als Kernstück der Lokale Agenda 21 betrachtet wird), Leiter von Kooperationsprojekten wie Copy Light und Aktion Unverpackt oder gleichgewichtiger Partner, wie beim Pilotprojekt Friseur & Umwelt. Allen Projekten ist gemeinsam, dass sie ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte sowie die globale Partnerschaft berücksichtigen - wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Prinzip "global denken lokal handeln" findet sich in allen Projekten wieder.Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Bürgerberatung für uns die beste Schulung ist, um als Kooperationspartner bei Agenda-21-Prozessen oder bei entsprechenden Projekten mitzuarbeiten. In der täglichen Beratungspraxis müssen wir zunächst einmal zuhören, das echte oder vermeintliche Problem erfassen, dessen Ausmaß abschätzen und dann gemeinsam mit den Betroffenen nach einer individuellen Lösung suchen, ohne das Ziel Umweltverträglichkeit aus den Augen zu verlieren. Dabei ist nicht nur ein sehr breites Wissen, sondern auch Kreativität gefragt. Ähnlich läuft es bei Runden Tischen oder Kooperationsprojekten in der lokalen Agenda-21. Mit dem Unterschied allerdings, dass es hier nicht um die Findung individueller Lösungen, sondern um größere Ansätze geht. Das breitgefächerte Wissen der Umweltberatung erleichtert es nachhaltige Lösungen zu finden und kann die scheinbar einfachen Lösungen von Umweltspezialisten sinnvoll ergänzen. Die meisten unserer Projekte leisten einen Beitrag zum lokalen Agenda-21-Prozess. Für einige von ihnen haben wir beispielhaft die Agenda-21-Kennzeichen herausgearbeitet. |
||
| Impressum | zum Seitenanfang | |