Die Welt in Heidelberg
Geht man die Hauptstraße in Heidelberg entlang, so hört man dutzende verschiedener Sprachen und sieht Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern dieser Erde. 27 % der Heidelberger Bevölkerung kommen aus einem auf der Karte grün markierten Land. Das sind mehr als 38.000 Menschen, die Erfahrungen aus anderen Ländern mitbringen und von den örtlichen Umweltproblemen und Lösungsansätzen berichten können.
Dieses Potenzial möchte der BUND nutzen. Ziel ist es, vom Wissen dieser Heidelberger über globale Umweltprobleme und ihren Lösungen zu profitieren und die Kontakte der Menschen untereinander zu verbessern.
„Global denken, miteinander reden, gemeinsam handeln“ ist ein Projekt im Rahmen von „Neue Brücken bauen… zwischen Generationen, Kulturen und Institutionen“, einem Programm der Landesstiftung Baden-Württemberg. Bei diesem Projekt werden in drei Workshops Menschen aus neun verschiedenen Ländern zusammenkommen, um die persönlichen Erfahrungen mit einem Umweltproblem ihres Herkunftslandes herauszuarbeiten.
Das gesammelte Wissen wird auf Länderplakaten festgehalten, die bei den nächsten Heidelberger Agenda-Tagen und im Rahmen eines internationalen Festes präsentiert werden.
Nach erfolgreicher Werbung auf der TREND-Messe hat der BUND für sieben Länder bereits Mitarbeiter gefunden (Iran, Türkei, Österreich, Kasachstan, China, Kolumbien, Spanien). Interessierte aus diesen Ländern oder aus weiteren Ländern können sich aber immer noch anmelden.
Wer sich für die Umweltprobleme in seinem Heimatland interessiert und diese gerne zusammen mit Gleichgesinnten in einem spannenden Workshop aufarbeiten und der Öffentlichkeit präsentieren möchte, ist herzlich eingeladen an diesem Projekt teilzunehmen. Wer darüber hinaus auch bei der Planung und Umsetzung der Workshops mitarbeiten möchte, dem kann der BUND ggf. auch einen kleinen Job anbieten. Ansprechpartner sind Stephan Pucher und Bärbel Roozitalab vom BUND Heidelberg, Hauptstraße 42, Tel.: 06221 / 18 26 31

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