RegionalverbandPressespiegel - Berichte über den BUND
Die Antarktis darf wenigstens im Winter lebenHeilbronner Stimme 06.10.2008 Heilbronn - - Von Amerika bis Australien sind die Kontinente des BUND-Weltgartens beim evangelischen Kreuzgrund-Gemeindehaus mit typischen Pflanzen begrünt. Und die Antarktis? „Hier wachsen normalerweise kaum Pflanzen, deshalb haben wir darauf verzichtet“, erklärt Gartenplanerin und Projektbetreuerin Esther Robra.
Eisbär in Bedrängnisvon Marion Ziegler Heilbronner Stimme 18.09.2008 Heilbronn - Der Klimawandel hat katastrophale Auswirkungen – wie den Hurrikan Ike in den USA. Aber was geht das uns an? Neun Klima-Plakate hängen in der Mensa Alte Kelter. Diese Woche sehen die Schüler auf dem Weg zum Mittagessen die Folgen der globalen Veränderung und was Menschen in Deutschland dagegen tun können. Die Ausstellung und der Kabarettabend sind Teil des BUND-Jahresprogramms „Natur hautnah – in einer Welt“.
Naturschützer haben große Bedenken von Thomas Dorn Heilbronner Stimme 18.09.08 Cleebronn - Eine kleine Hürde haben die Modellbaufreunde Cleebronn genommen: Der Gemeinderat sieht den geplanten Bau ihrer RC-Car-Rennstrecke als städtebaulich verträglich an. Ob ihr Vorhaben genehmigt wird, steht dennoch auf einem anderen Blatt: Von Seiten des Naturschutzes gibt es Widerstand.
Für die Natur aufs Gewerbegebiet verzichten?Hohenloher Zeitung, 16.09.2008 Dörzbach und Krautheim planen ein Gewerbegebiet von 33 Hektar Gesamtfläche. Wo sich bisher die Ortschaften malerisch zwischen Wald am Nordhang und Weinbergen am Südhang einfügen, würden in Zukunft quaderförmige Zweckbauten und riesige Parkplätze das Bild bestimmen. Dieses Gewerbegebiet würde das idyllische Jagsttal in unzumutbarer Weise verschandeln.
In Dörzbach gab es zu lange keine Veränderung und dies bewirkte, dass wir einen Bevölkerungsrückgang von 13,4 Prozent hinnehmen mussten. Diese Landflucht war eine Folge fehlender Arbeitsplätze – wie heute in Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind mit einem Rückgang von sieben Prozent immer noch die Gemeinde im Hohenlohekreis mit dem größten Arbeitsplatzrückgang in den letzten 20 Jahren.
Und hier ist das Ergebnis der Umfrage (insgesamt 304 Stimmen): Finden Sie es gut, dass Krautheim und Dörzbach das Gewerbegebiet erschließen? 37,50% - Ja 62,50% - Nein
Natur hautnah erlebenVon Iris Baars-Werner Heilbronner Stimme 12.09.2008 Ins zweite Halbjahr geht das Umwelt-Bildungsprogramm des BUND-Regionalverbandes Heilbronn-Franken. Mit einer Ausstellung in der Schul-Mensa in der Alten Kelter mitten in Heilbronn, einer Multivisionsschau für 2200 Schüler in Heilbronn, Lauffen und Neckarsulm sowie einem Kabarett-Abend wirbt eine Projektwoche um die Aufmerksamkeit junger Menschen für die Themen Klima und Energie.
Die Welt zu Gast im Holunderwegvon Lena Heinemann Heilbronner Stimme 08.09.2008 Böckingen - Am Südpol holt man sich keine kalten Füße – zumindest nicht, wenn man im Weltgarten des Bund für Umwelt- und Naturschutz in Böckingen steht.
Was wird aus dem Kleinod am Wartberg?von Kilian Krauth Heilbronner Stimme 08.09.2008 Heilbronn - Das Navi hat uns über die Autobahn leiten wollen“, berichtet Rosemarie Kern, die mit Geka Wagner in ihrem Toyota von Bad Wimpfen her dann doch lieber den Wartberg als Orientierungshilfe wählte. „Schade, dass viele den Botanischen Obstgarten noch gar nicht kennen“, meinen Christine und Anton Gerhardt aus Neckarsulm...
Nur die Dusche vermissen sieKraichgaustimme, 05.09.2008 Was für eine Matschpampe: Jenny Rittstadt und Nathalie Rittinghausen, beide elf Jahre alt, stehen bis zu den Knien in einem Waschzuber mit Lehm und stampfen darin...
Zertrampelte Melonen südlich der SaharaHeilbronner Stimme, 20.08.2008 Heilbronn - „Sehen Sie sich das an, alles zerstört“, sagt Gudrun Frank vom BUND Heilbronn-Franken und zeigt entrüstet auf einen Haufen zerschlagenes Gemüse. Auch den anderen Mitwirkenden des Weltgartens im Böckinger Kreuzgrund ist die Verärgerung und Enttäuschung deutlich anzumerken.
Weltgarten im HolunderwegVon Laura Curtze Heilbronner Stimme 24.07.2008 Heilbronn - In Wirklichkeit ist die Welt rund und dreht sich. Auf der Karte ist sie flach, auf Bildern bunt. In Böckingen ist die Welt grün und man kann sich auch die entferntesten Winkel aus der Nähe anschauen.
Großbrand: Wiederholung möglich? Heilbronner Stimme, 14.07.2008 Von Andreas Tschürtz Schwaigern - Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache im Recycling-Betrieb Kurz in Schwaigern sind abgeschlossen. Ein Fremdverschulden schließen die Experten sicher aus. „Es scheint sich um eine Selbstentzündung gehandelt zu haben“, sagt der Sprecher der Heilbronner Polizei, Rainer Köller. „Das kommt durchaus vor.“ Zum Beispiel, wenn bestimmte Chemikalien zusammenkommen oder Flüssigkeiten zu warm werden und sich selbst entzünden. Gottfried May-Stürmer, Geschäftsführer vom BUND Heilbronn-Franken schließt aus der Erklärung der Ermittler: „Dann müssen dort Chemikalien gewesen sein, die in den Sondermüll gehören und nicht auf den Recyclinghof.“
Was bleibt von der Rauchwolke?Von Adrian Hoffmann und Andreas Tschürtz Heilbronner Stimme 09.07.2008 Schwaigern - Nach dem Großbrand in der Schwaigerner Recyclingfirma Kurz geht die Diskussion über eine mögliche Dioxinbelastung des Umlands durch die Rauchwolke weiter. Gottfried May-Stürmer, Geschäftsführer vom BUND Heilbronn-Franken, hält Bodenproben für angebracht. Natürlich seien solche Analysen teuer, sagt er auf Nachfrage der Heilbronner Stimme. „Aber einfach zu sagen ‚Da kann nichts passiert sein’, das ist zu riskant.“ Er habe sich gewundert, dass nach dem Großbrand in dem Recyclingbetrieb so schnell Entwarnung gegeben worden sei. „Wenn ich da einen Acker oder einen Garten hätte, dann würde ich eine Untersuchung verlangen“, so Gottfried May-Stürmer. Man habe ja gesehen, über welches Gebiet die Rauchwolke gezogen sei. „Hier zu beschwichtigen, halte ich nicht für angemessen.“
Umweltprojekt vom BUND erhält Unesco-PreisHeilbronner Stimme, 08.07.2008 Heilbronn - Rechtzeitig zur Programmplanung der zweiten Hälfte des Projekts kam die ersehnte Auszeichnungs-Urkunde in Heilbronn an: Für das einjährige Umweltbildungsprojekt unter dem Titel „Natur hautnah in einer Welt“ erhielt der Regionalverband Heilbronn-Franken des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland die Auszeichnung der Deutschen Unesco und des Nationalkomitees für die Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Damit ist die regionale BUND-Initiative offizielles Projekt der UN-Weltdekade.
"Finger weg von Gentechnik"Heilbronner Stimme 28.06.2008 von Nora Riecker Kirchheim - Die Kritik an der Gentechnik ist international. Am Mittwoch starteten Bioaktivisten mit ihren Traktoren am Straßburger Europaparlament. Sie reisen mit ihrem „Trek for Nature“ zum „Gentechnikfreien Wochenende“ nach Kitzingen. Station machten sie am Donnerstagabend auf dem Biobauernhof der Familie Lieberherr in Kirchheim.
Die Natur entschädigenHeilbronner Stimme 12.06.2008 Von Simon Gajer Libellen kreisen über dem Wasser, ein Kuckuck ruft, die Blätter rascheln, wenn der Wind sie anstupst. Die Natur beginnt, eine einstige landwirtschaftlich genutzte Fläche für sich in Beschlag zu nehmen. Mit Unterstützung der Gemeinde Gemmingen: Sie hat das Areal gekauft und unter anderem dem Gewässer eine neue Richtung gegeben.
„Klingenäcker nicht realisieren“ Von Joachim Friedl Heilbronner Stimme 27.05.2008 Neubaugebiet - Die Heilbronner Grünen sowie die ortsansässigen Verbände von Nabu, BUND und Landesnaturschutzverband (LNV) sowie der südbadische Regierungspräsident Julian Würtenberger (CDU) haben sich mit Sicherheit nicht abgesprochen. Dennoch stimmen sie ganz aktuell in einer zentralen Forderung überein: Dem zunehmenden Flächenverbrauch im Land muss Einhalt geboten werden. Täglich werden in Baden-Württemberg zwischen acht und zwölf Hektar Natur verbaut. Dies entspricht in etwa 13 Fußballfeldern.
Schaf(f)haus statt Mallorcavon Birgit Riecker Heilbronner Stimme 23.05.2008 - Pfingstferien. Das muss nicht Faulenzen und Langweilen auf Mallorca heißen. Denn beim Schafhaus gibt es ein spannendes Ferienprojekt: „Natur hautnah – in einer Welt“. Hinter diesem sperrigen Titel verbergen sich vier Tage mit naturnahen Schaffens-Angeboten, Raum für Kreativität und ein fröhliches Miteinander der Generationen. Und ganz wichtig: Das abschließende „Fest der Künste“.
BUNDjugend Junge Leute engagieren sich gegen Gentechnik von Laura Eßlinger Heilbronner Stimme 22.05.2008 BEWUSST "...get active!", diesem Motto hat sich die Heilbronner Jugendgruppe des BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, verschrieben. Hier in der Region wurde diese Organisation von und für Jugendliche vor zwei Jahren mit dem Ziel ins Leben gerufen, jungen Leuten neue Kontakte und Erfahrungen mit der Natur zu ermöglichen und die Verbindung zur Natur zu schaffen und erhalten.
„Eine kleine Schöpfungsgeschichte“ Von Nicole Amolsch Heilbronner Stimme 05.05.2008 Heilbronn - Bruno hat so ziemlich überall Matsch an sich kleben. „Heute Abend ist Badewanne angesagt“: Emma Bauknecht begutachtet den Vierjährigen. Die Heilbronnerin ist mit ihren beiden Kindern in den Böckinger Kreuzgrund gekommen – um Berge zu bauen.
Raus aus der Nischevon Florian Huber HSt. 14.04.2008 Heilbronn - Der Frühling spricht Joao aus dem Gesicht. Ein blau-roter Schmetterling aus Wasserfarben hat sich um Nase herum bei der Sechsjährigen breitgemacht. „Eigentlich sind ja Hunde meine Lieblingstiere“, sagt sie, „aber Schmetterlinge sind auch okay.“
Natur verbindet Generationen und Länder von Kilian Krauth HSt. 09.04.2008 Heilbronn - Ein Jahresetat von 35 000 Euro, gut drei Dutzend Kurse, Einzeltermine, Freizeiten und Feste: Die Veranstalter sprechen vom größten Projekt, das die 1800 Mitglieder starke Regionalgruppe des BUND, also des Bund für Umwelt und Naturschutz, jemals geschultert hat. Wegen des Vorbildcharakters schießt die Landesstiftung 20 000 Euro zu. Geld geben auch acht Sponsoren. Mit im Boot sitzen Schulen und Kirchen, Stadt Heilbronn, VHS, Lokale Agenda Brackenheim und viele andere.
Eine Tundra aus Himbeerenvon Bärbel Kistner Heilbronner Stimme 11.04.2008 Projekt - Die Weltmeere sollen aus blauem Rindenmulch entstehen, Ural, Rocky Mountains und Himalaya aus Lehm. Für die Tundra sind Himbeeren und Monatserdbeeren vorgesehen. Bananen wachsen in China, Hirse in Indien, Baumwolle in den amerikanischen Südstaaten. In Italien kommt Fenchel aus der Erde, in Finnland sind es Preiselbeeren. Und was bietet Deutschland? Rotkohl und Filderkraut.
Es haben zu wenig Kommunen mitgemachtVon Reto Bosch HSt. 05.04.2008 Region Heilbronn - Mindestens zehn Prozent der Landesfläche soll aus einem Netz miteinander verbundener Biotope bestehen. So will es das Bundesnaturschutzgesetz – ohne allerdings die Umsetzung dieser Vorgabe zu regeln. In Stadt- und Landkreis hat rund die Hälfte der Kommunen eine entsprechende Planung erarbeitet. Dass sich dieser Anteil noch deutlich erhöht, ist derzeit aber unwahrscheinlich.
Ernsbacher Solarpark ist wohl gestorbenVon Hagen Stegmüller Hohenloher Zeitung vom 29.02.2008 Forchtenberg - Eigentlich hätte morgen die Bevölkerung informiert werden sollen. In der Ernsbacher Pachthofscheuer sollten potenzielle Investoren darlegen, warum sich ein 30 Hektar großer Solarpark für Grundstückseigentümer und Umwelt lohnt. Doch das Projekt, für das sich eine Gesellschaft zahlreiche Äckeroberhalb Ernsbachs ausgesucht hatte, ist gestorben. In einer nichtöffentlichen Zusammenkunft haben sich Eigentümer und Gemeinderäte darauf verständigt, das Projekt nicht weiterzuverfolgen.
Dem großen Energieklau auf der SpurVon Uwe Mundt HSt. 26.02.2008 Nordheim - Tatort Schule: Detektive haben sich mit Schlapphut, Sonnenbrille und Lupe dem Power-Klauer auf die Fersen geheftet und ihn dingfest gemacht. Unter Anklage jetzt: Stand-by. Von ihrer kriminalistischen Arbeit erzählten Viertklässler der Grundschulen in Nordheim und Nordhausen im Alten Bauhof beim Energietag, den Volkshochschule, Bund für Umwelt- und Naturschutz (Bund) , Handels- und Gewerbeverein (HGV), Solarinitiative Nordheim und der Arbeitskreis „Schöpfung bewahren“ veranstalteten.
Orte fressen sich in die Landschaftvon Reto Bosch HSt. 22.01.2008 Bodenversiegelung - Die Gesellschaft hat Hunger. Nach Boden. Im Landkreis Heilbronn verwandeln die Menschen durchschnittlich pro Jahr knapp 200 Hektar Land in Siedlungs- und Verkehrsflächen. Das entspricht fast 400 Fußballfeldern. Für Bauern und Naturschützer ist das deutlich zuviel. Behörden und Bürgermeister halten den Bodenverbrauch im Unterland dagegen für angemessen.
Flächenverbrauch angeprangertBUND mahnt zur Zurückhaltung - Auch Landratsamt sieht Gefahr der Zersiedelung von Hagen Stegmüller Hohenloher Zeitung 09.03.2007 Günther Oettinger hat das Thema inzwischen zur Chefsache gemacht. Auch dem Ministerpräsidenten ist nicht verborgen geblieben, dass im Land täglich elf Fußballfelder unter Beton und Asphalt verschwinden. Er will den Landschaftsverbrauch langfristig auf null drücken, um seinem Ziel der „nachhaltigen Entwicklung“ näher zu kommen.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Impressum | zum Seitenanfang | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||