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Regionalverband
Förderung der Artenvielfalt in flurbereinigten Weinbergen
Der 500. Geburtstag des "Vaters der Botanik" Leonhart Fuchs, der in Heilbronn die Lateinschule besucht hatte, im Jahr 2001 war Anlass für das BUND-Projekt "Förderung der Artenvielfalt in flurbereinigten Weinbergen in Heilbronn".
In drei Abschnitten wurden Maßnahmen wie Bau von Trockenmauern, Blütensäume, Waldrandpflege, Pfirsich- und Quittenbäume geplant. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass die Bewirtschaftung der Weinberge so wenig wie möglich behindert wird. Die Maßnahmen wurden mit Vertretern des Weinbaus abgestimmt und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Heilbronn durchgeführt.
Im August 2006 entdeckte Wolf-Dieter Riexinger von der Naturschutzbehörde der Stadt Heilbronn auf einer vom BUND gepflegten Biotopfläche am Wartberg ein Weinhähnchen. Diese Grillenart ist eine Besonderheit sehr warmer Standorte und war bisher im Stadtkreis Heilbronn nicht bekannt. Auf dieser Fläche errichtete der BUND im Jahr 1985 zwei Trockenmauern.
Foto: W.-D. Riexinger
Das Weinbergprojekt wurde von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg mit Glücksspirale-Mitteln gefördert. Vielen Dank!
Ein Weinberghäuschen wird versetzt
Im November 2005 versetzten BUND-Aktive ein Weinberghäuschen, das mehrfach Opfer von Vandalismus geworden war und vom Eigentümer zum Abriss vorgesehen war, in den Botanischen Obstgarten Heilbronn. Hier ist ein Brief, in dem die Maßnahme begründet wird:
Weinberghäuchsen am Heilbronner Wartberg
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Das Dach wird abgedeckt
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Das leere Sandstein-Fundament bleibt zurück
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Mit Hebeln wird das Häuschen auf die Ladhaken gesetzt
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Das Häuschen wird auf das neue Fundament im Botanischen Obstgarten gesetzt
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Zum Abschluss ein zünftiges Versper mit "Wengerter-Vulkan"
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