Regionalverband

Die Nanotechnologie - was schleicht sich da in unsere Lebenswelt ein?

Bauernschule Hohenlohe

Einladung zum 46. Weckelweiler Gespräch



Samstag 17. März 2012

10.00 bis 17.00 Uhr


Die Nanotechnologie

Was schleicht sich da in unsere Lebenswelt ein?


Referent:

Rüdiger Stegemann

Dipl.-Volkswirt; Saatgutaktivist, Mitwirkung beim BUND zu Nanotechnologie, Landwirtschaft und Gentechnik, Vorstand Pestizid-Aktions-Netzwerk


Ort:

„Mohrenköpfle“ im Regionalmarkt Hohenlohe
Birkichstr. 10, 74549 Wolpertshausen(nahe Autobahn 6, Ausfahrt 77 Wolpertshausen/Ilshofen; DB-Bahnstation Ilshofen)


Anmeldung bei:

Alfred Colsman, Hergertswiesen 2, 86495 Eurasburg, Tel. 08208 – 8256, mobil 0150 – 560 44 39, Fax 08208 - 8125

Kosten:
Tagungsgebühr 20,- Euro (ohne Verpflegung)

Nanotechnologie Winzlinge mit großen WirkungenChancen und Risiken
Die Nanotechnologie findet immer breitere Anwendung – meist ohne unser Wissen. Sie ist für viele Menschen ein völlig neues Thema. Manche Fertigungsprozesse, Maschinenteile, Nahrungsmittel, Verpackungen, Textilien, Konsumartikel und Kosmetika kommen ohne sie nicht mehr aus. Daher ist es notwendig zu klären, was Nanotechnologie eigentlich ist, welchen Nutzen sie bringen kann und welche Risiken mit ihr verbunden sind. Es gilt, Arbeitnehmende, KonsumentInnen und die Umwelt vor potentiellen Schädigungen zu schützen. Dabei muß der ganze Lebenszyklus von Produkten betrachtet werden: von der Forschung und Entwicklung über die Produktion und die Anwendung bis zur Beseitigung und zum Abfall. Noch existieren kaum gesetzliche Regelungen über ihren Einsatz. Auch gibt es keinerlei Kennzeichnungspflicht für mit Hilfe der Nanotechnologie hergestellte oder Nanopartikel enthaltende Gegenstände. Hier sind insbesondere die Europäische Union und der deutsche Gesetzgeber gefragt. Aber auch globale Akteure spielen in Nord und Süd eine
Rolle. Etliche Diskurse und Dialoge werden derzeit über diese neue Risikotechnologie geführt. Finden sie rechtzeitig statt, um die gesellschaftliche Relevanz und Wünschbarkeit transparent und demokratisch zu klären?


Programm:
10.00 Uhr
Einführung: Grundlagen, Forschung und Anwendung, Sektoren, Materialien, Produkte, Investitionen und erwartete Umsätze, Akteure, Risiken – Verantwortbarkeit, ethische Fragen, Konzept von „Leben“

12.00 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr
Erfahrungen mit neuen Technologien, Beispiel Gentechnik.
Generelle Aspekte von Risikotechnologien, Konvergenz und Komplexität, globale Dimension.
Gesellschaftlicher Umgang mit Risikotechnologien, Frühwarnsysteme und partizipatorische Urteilsfindung, staatliche Regulierung

15.30 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr
Und nun? Nanotechnologie im Alltag
Wie kann man konkrete Anwendungen erkennen (Produktregister,Kennzeichnung)? Einflussnahme auf Regulierung, Zulassung und Kennzeichnung. Rolle und Partizipation der Zivilgesellschaft

17.00 Uhr Ende der Tagung

Rückfragen und Diskussionen im Rahmen der Vortragsabschnitte
Programmänderung vorbehalten


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