Regionalverband

Müllrallye aller Kindergruppen

BUND - Kindergruppen säubern die Waldheide





Am 31.10.2009 war es soweit, Kindergruppen und ihre Betreuer trafen sich auf der Waldheide, darunter war auch ich. Was wir in den darauf folgenden Stunden alles finden würden, konnten wir uns kaum vorstellen!

Zuerst wurde ein Gebiet von ca. 200 Metern um die Grillplätze der Waldheide aufgeteilt. Jede Kindergruppe suchte dort ca. eine Stunde Müll und sammelte diesen in Müllsäcken ein. Wir fanden: Lebensmittelverpackungen, Tablettenschachteln, vermoderte Kleidung und Taschen, eine stinkende Windel, einen Grill, jede Menge Schnaps- und Bierflaschen, Kondome, einen Stahlrahmen,... . Es war deutlich zu erkennen, dass viele Erwachsenen die Natur nicht schätzen, sondern sie als große Mülldeponie sehen. Deshalb ist es wichtig, dass die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht wird, dass ein beliebtes Wochenausflugsziel wie die Waldheide, nicht als Müllplatz umfunktioniert werden sollte.


Wollen Eltern ihre Kinder in Müll spielen lassen?- Ich denke nicht!
Die Kinder der BUND - Kindergruppen, die zum Teil aus ländlichen Gegenden kamen, konnten es nicht fassen. „Warum schmeißen die den Müll einfach in den Wald?“, fragte eines der Kinder. Ein anderes stimmte zu, dass man keinen Müll einfach in den Wald oder auf die Straße wegwerfen darf, sondern dieser in die dafür vorgesehenen Mülleimer gehört. Damit alle sehen konnten, wie viel Müll wir in einer Stunde gefunden haben, wurden danach alle Müllsäcke gewogen. Wir konnten nicht fassen, dass 116 Kilo zusammengekommen waren! Am Ende stellte sich jede Gruppe vor und es wurden ‚Müllmonster’ gebaut, die zum Nachdenken anregen sollten. Die Müllmonster bestanden zum Beispiel aus Plastik, Flaschen,... und ein Monster hatte als Kopf einen Autospiegel, sodass jeder Betrachter sich selbst im Spiegel sehen konnte. Nach diesen Aktionen gab es für alle eine Stärkung z.B.: Brezeln, Gemüse, Würstchenspieße, Kekse,... . Dazu gab es warmen Kinderpunsch.

Der Tag auf der Waldheide hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich bin froh dass mich eine Lehrerin meiner Schule auf diese Aktion aufmerksam gemacht hat. Für die Zukunft habe ich Interesse einer Jugendgruppe des BUND beizutreten und aktiv etwas für die Umwelt bzw. etwas gegen die Umweltverschmutzung zu tun.

Madeleine Spahr (Helene-Lange-Realschule, Heilbronn)


Hier ist der Artikel der Heilbronner Stimme:

Download     Den Müll anderer Menschen zusammenkehren

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