Regionalverband

Castor-Strecken-Aktionstag am 23.10.2010

Anti-Atom-Demonstration Heilbronn




Am Samstag, 23.20.2010, demonstrierten in Heilbronn ca. 500 Menschen gegen den Atommülltransport, der ab 06.11. von der französischen Atomanlage La Hague in die offene Halle bei Gorleben fahren und voraussichtlich die Strecke über den Bahnhof Heilbronn nehmen wird, und gegen den Deal der Bundesregierung mit der Atomwirtschaft, den der Bundestag am 28.10. absegnen soll.

Beim Bahnhof wies Franz Wagner vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn eindrücklich auf die Gefahren des bevorstehenden Castortransports hin und anderer unsinniger Verschiebe-Transporte von Atommüll hin. Er forderte zu vielfältigen und fantasievollen Aktionen gegen diese Transporte auf. Die Band Folk4Fun begleitete die Kundgebung.

Die Demonstranten führten 12 "Atommüllfässer" auf Bollerwagen, Sackkarren und Schubkarren mit sich. Ein paar Fässer wurden auch gerollt. Auf dem Weg in die Innenstadt gab es Gelegenheit, mitgebrachte "Atommülldosen" in eine schwarz-gelbe Mülltonne bei der CDU-Geschäftsstelle zu "entsorgen" - ähnlich sinnvoll wie die Absicht der Bundesregierung, die gewaltigen zusätzlichen Müllmengen, die durch die Laufzeitverlängerung entstehen, zunächst in "Zwischenlagern" und dann vielleicht im undichten Salzstock vom Gorleben einzulagern.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Kiliansplatz forderte Rene Engelhorn von der Grünen Jugend Neckar-Odenwald-Kreis zu einer Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien auf, bevor Ulrich Koring den Tanz um den Goldenen Stier Atomkraft kritisierte und aufforderte, den Stier bei den Hörnern zu packen.

Am Rand der Kundgebung gab es die Möglichkeit, zu Ökostromanbietern wie naturstrom und BUND-Regionalstrom zu wechseln.

Hier sind ein paar Bilder von der Demonstration (sie lassen sich durch Anklicken vergrößern):


     


     


Hier ist der Bericht der Heilbronner Stimme:

Download     Demonstration gegen Castor

So wurde aufgerufen:













Hier ist der Text des Aufrufs, ein bisschen besser lesbar:

Ob Alt, ob Jung, mit Freunden und Familie kommen wir an dieausgewählten Bahnstrecken und protestieren auf vielfältige Weise gegen die bevorstehenden Atommülltransporte.
Von Jülich nach Ahaus, von La Hague nach Gorleben und von Karlsruhe nach Lubmin – drei Transporte mit hochradioaktivem Müll sollen im Herbst und ab Frühjahr 2011 durch das Land fahren.

Das sind nur drei von vielen Strecken, über die Castor- und viele andere Atomtransporte fahren. Werden wir aktiv, am Bahnhof, auf der Brücke, neben den Bahndämmen – setzen wir ein bundesweites Signal:

Jeden Tag, den ein Atomkraftwerk weiterläuft, wird mehr Atommüll
produziert. Atommüll, von dem niemand weiß, wohin damit. Es gibt weltweit kein sicheres Endlager, kein noch so tiefes Bergwerk kann
Sicherheit gewährleisten. Weder Salz noch Ton oder Granit halten für Millionen Jahre dicht. Statt daraus Konsequenzen zu ziehen, wird die tödlich strahlende Fracht sinnlos hin- und hertransportiert. Die Gefahr von Unfällen, bei denen ganze Regionen radioaktiv verseucht werden können, wird dabei skrupellos in Kauf genommen. Durch bunte und vielfältige Aktionen an möglichst vielen Orten entlang der Castorstrecken lassen wir die Transportrouten und die Proteste dagegen sichtbar werden. Aktionen und Aktionsorte stehen auf der
Landkarte der Internetseite:

www.castor-strecken-aktionstag.de

Reiht Euch ein, schließt die Kette, von Ort zu Ort,von Aktion zu Aktion.


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