Apfelsaft vom BUND Hochrhein
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Jeden Herbst kauft der BUND große Mengen Äpfel aus der Dinkelberg-Region. Die Äpfel stammen von Streuobstwiesen, die zum charakteristischen Landschaftsbild am Hochrhein gehören.
Warum?
Streuobst ernten lohnt sich kaum, weil es als Tafelobst unverkäuflich ist und weil Obstverwerter nur minimale Preise zahlen, die den Aufwand für Baumschnitt, Ernte und Transport nicht rechtfertigen. Darum zahlt der BUND für das heimische Streuobst einen deutlichen Mehrpreis und hilft auch bei der Vermarktung des Apfelsaftes.
Wie rechnet sich das?
Weil
sich viele BUND-Aktiven ehrenamtlich engagieren, kann der Apfelsaft
trotz der Extra-Vergütung für die Erzeuger der Äpfel preiswert auf den
Markt gebracht werden. Der BUND- Apfelsaft ist nur hier in der Region
erhältlich.
Wem nutzt das?
Zuallererst hat derjenige den Genuß,
der den naturreinen, ungefilterten Apfelsaft trinkt. Der Apfelsaft ist
noch mal so gesund, weil auf jegliche Zusätze verzichtet wird und weil
die Obstbäume nicht gespritzt werden. Dazu haben sich die Erzeuger
verpflichtet.
Infos zum mitmachen:
BUND Hochrhein
Wolfgang Höneise
Adolf-Senger-Straße 39, 79618 Rheinfelden
Tel. 07623 / 637 46
Apfelsaft trinken hilft Streuobstwiesen schützen
Aber
auch die Natur selbst profitiert davon: Die alten, oft lokalen
Hochstammsorten, wie z.B. der Chrischönler, die Dinkelbergrenette, Gut
und Schön, Maichler, Santiklauser, Spitzgückler und die Wachsrenette,
die in der Dinkelberg-Region heimisch sind, helfen, den Artenreichtum
unserer Kulturlandschaft zu erhalten. Sie bieten auch Lebensraum für
annähernd 1000 Tierarten. Da Hochstämme häufiger als andere Bäume
Baumhöhlen bilden, finden Steinkauz, Wiedehopf und Wendehals, Meisen,
Spechte, Fledermäuse, Bilche, Hornissen und viele andere Tiere in ihnen
Unterschlupf.
Nicht zuletzt spart Apfelsaft aus der Region viel Verkehr und
Energie. Zum Vergleich: Orangensaft kommt aus Spanien, Israel,
Brasilien oder Florida zu uns. Für einen Liter Saft wird die Energie
verbraucht, die in 0,2 Litern Heizöl steckt. Der Aufwand für unseren
Apfelsaft fällt dagegen kaum ins Gewicht.
Einen Baum für Ihren Garten?
Der BUND berät bei der Auswahl standort-typischer Obstbäume und organisiert Kurse, um die fachkundige Pflege von Obstbäumen zu erlernen. Sprechen Sie uns an!
Was sind Streuobstwiesen?
Das sind Wiesen oder Weideflächen mit hochstämmigen Obstbäumen, die darüber verstreut stehen. Die Streuobstwiesen bieten den Bauern Obst zum Einkellern, zum Kuchenbacken und zum Versaften, sowie zur Mostbereitung und zum Schnapsbrennen. Das Heu und die Obstabfälle dienen als Viehfutter. Wer über den Dinkelberg wandert, begegnet auf Schritt und Tritt diesen Streuobstwiesen und mag im Schatten eines Apfelbaums den Ausblick auf Schwarzwald, Vogesen, den Schweizer Jura und auf das verschneite Berner Oberland im Hintergrund genießen.
Verkaufsstellen für BUND-Apfelsaft
| Bad Säckingen | Schwander (Landwirt), Basler Str. 39 |
| Schmidt`s Märkte, Steinbrückstr. 6 | |
| Eimeldingen | Gerwig (Landwirt), Im Winkel 8 |
| Herrischried | Schmidt`s Märkte, Schachenbühlstr. 2a |
| Maulburg | Jost (Landwirt), Aussiedlerhof 3 |
| Rheinfelden | Birlin Mühle, Grenzacherstr.9 (Degerfelden) |
| BUND RGSt, Hebelstr.23a (kleine Mengen) | |
| Getränke Gottstein, Schafmatt. 7 | |
| Getränke Baumgartner, Alte Landstrasse 6 | |
| Getränke Philipp, Bahnhofstr.12 (Herten) | |
| Matt (Landwirt), Briesengasse 1a (Minseln) | |
| Osteried (Landwirt), Wiesentalstr. 23 (Minseln) | |
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| Rickenbach | Schmidt`s Märkte, Kirchstr.11 |
| Schopfheim | Buurelade, Dinkelbergstr.50 (Wiechs) |
| Reif (Landwirt), Dinkelbergstr.57 (Wiechs) | |
| Wehr | Genter (Landwirt), Wuhrstr.16 |
| Schmidt`s Märkte, Todtmooser Str. 24 | |
| Dogern | Schulz(Edeka), Kirchstr.5 |
