Kindergruppe Rippolingen/Harpolingen

 

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Kinder und Eltern bei der Anlage eines Weidenpavillions.   Foto: Franz Stortz

Die Kindergruppe „Naturungeheuer“ mit 6 Erwachsenen und 25 Kindern zwischen 7 und 12 Jahren trifft sich einmal im Monat. Neben dem Beobachten von heimischen Tieren, wie die  Krötenwanderung im Frühjahr, Fledermäuse im Sommer oder rund um die Lebenswelt der Schmetterlinge mit dem Experten Herrn Heim, waren auch Waldspiele ein Erlebnis. Denn nur wer die Natur kennen lernt, weiß was er verlieren kann. Deshalb, mit allen Sinnen die Natur über das Jahr erleben...

  • mit den Augen Schneespuren von Rehen, Fuchs, Wildschweinen, Eichhörnchen oder Hasen finden und herauslesen, welche Tiere hier vorbeikamen. Selbst Marderspuren entdeckte man am Waldrand.

  • in den Händen das erste Mal die Erdkröten oder Grasfrösche spüren und die neuen kleinen liebgewordenen Freunde beobachten

  • Sich beim Rippolinger Kulturnachmittag mit einem Stand der Öffentlichkeit vorstellen

  • Mit den Händen im Sommer Wasserrädern bauen und anschließenden in der Wasserströmung im Dorfbach testen. Da blieb kein Bein trocken!

  • den spannenden Geschichten vom Biologen Michael Peters beim Familienausflug auf dem 7-Moore-Weg zuhören.

  • den Förster im Wald besuchen

  • den selbst gepressten Apfelsaft im Herbst genießen

  • gemeinsam mit Bohrer und Säge Wohnmöglichkeiten für Wildbienen, Fledermäuse, Vögel und Igel bauen und aufstellen oder aufhängen.

Des weiteren hat die Kindergruppe unter dem Motto von Kindern für Kinder bei der Rippolinger Grundschule ein Weidentipi aufgebaut. Im nächsten Sommer können die Schüler unter der Blätterpracht der Kuppel wie in einem richtigen Zelt Indianer spielen.

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Fleissig bauten die Kinder mit ihren Betreuern Neno Bertucco und Birgit Weiss Winterquartiere für Tiere      Foto: Franz Stortz 

Im Herbst sammelten die Kinder von einer Rippolinger Streuobstwiese Äpfel und lernten etwas über den Lebensraum von Insekten und Vögeln kennen. An der Apfelpresse konnten sie ihre Kräfte einsetzen und für die Flaschen durfte jeder sein eigenes Etikett entwerfen. Dazwischen gab es dann auch zur Stärkung frischen Apfelsaft von der Trotte. Trotz drei Stunden Sammeln, Schneiden und Pressen wurden die Nachwuchsnaturschützer nicht müde und trugen ihre Apfelsaftflaschen stolz nach Hause.

Ein Familienausflug mit über 35 Personen führte auf dem Dachsberger Bergbaupfad zur Friedrich-August Grube, ein ehemaliges Nickel-Bergwerk, und rundete das Jahresprogramm ab. Die Exkursion leitete der Biologe Heinz Michael Peter, der eine interessante Führung bot und anschließend mit den Kindern Steine schliff. Dies machte den Kindern sehr großen Spaß.