BUND Kreis Höxter

Für eine zukunftsfähige Infrastruktur

Zu Lande, auf dem Wasser oder in der Luft: Nordrhein-Westfalen ist bundesweit und für ganz Europa das Transitland Nr.1. Hier bündeln sich der Schwerlastverkehr und neuerdings auch die Billigflieger. Dazu kommen Millionen von Autos. Der Dauerstau ist vorprogrammiert.

Anstelle den Mobilitätsbedürfnissen von Bevölkerung und Wirtschaft durch ein ökologisch-verträgliches, integriertes Angebot Rechnung zu tragen, setzen die Traditionalisten viel zu häufig auf den Ausbau von Straßennetz und Flughäfen. Dadurch werden alle Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und -verlagerung konterkariert. Die auch international vereinbarten Klimaschutzziele können nur durch eine integrierte Verkehrsplanung mit der Förderung von nachhaltigen Lebensstilen und neuen Mobilitätsdienstleistungen erreicht werden.


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Für einen nachhaltigen "Masterplan Güterverkehr"

Die aktuelle Verkehrspolitik fördert einseitig die Interessen der Wirtschaft. Die Zivilgesellschaft wird zunehmend von der Erarbeitung einer nachhaltigen Verkehrspolitik ausgeschlossen, die Beteiligungsrechte von Bürgern, Anwohnern und Umweltverbänden weiter eingeschränkt.

Der von Bundesverkehrministerium und den Partnern der "Mobilitätsoffensive" derzeit gemeinsam erarbeitete "Masterplan Güterverkehr und Logistik", dessen Entwurf im Juli 2006 vorgelegt wurde, hält der BUND für eine Bankrotterklärung einer nachhaltigen Güterverkehrspolitik; der endgültige Plan soll bis Ende 2007 fertig gestellt werden.

Dem Entwurf des Verkehrsministeriums hält der BUND einen nachhaltigen Masterplan Güterverkehr entgegen.


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