| MIRO-Raffinerie will mehr Grundwasser entnehmen
Die MIRO-Raffinerie hat einen Antrag gestellt, mehr Alb- und Grundwasser
für Entschwefelung und Brennstoffzellenentwicklung entnehmen zu dürfen.
Dadurch würde laut Gutachten der Grundwasserspiegel sinken. Auch das
FFH-Gebiet Neureuter Wiesen
wäre betroffen. Stattdessen unproblematischer Rheinwasser zu verwenden
(bisher werden davon schon 24 Mill. Kubikmeter im Jahr entnommen), ist
MIRO wegen der nötigen Leitungen zu teuer, während die benachbarte
Papierfabrik StoraEnso (früher Holtzmann) inzwischen ganz darauf umgestellt
hat. Das Unternehmen ist inzwischen von seinem Vorhaben, bis zu 7,5 Mill.
m3/Jahr statt bisher 4,6 verwenden zu können, auf 6 Mill. zurück
gegangen. Grund war ein Einspruch des Bürgervereins Knielingen nach
unserer kritischen Stellungnahme, der zu einem Gespräch mit der Unternehmensleitung
führte.
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