Liebe Klima-Freundin, lieber Klima-Freund

es ist nie zu spät. Zum Lernen. Gerhard Schröder hat dieser Tage eingeräumt, dass er als Kanzler die Bedeutung „des Ökologischen“ unterschätzt habe. Da wollte Sigmar Gabriel nicht zurückstehen. Er rief zur „dritten industriellen Revolution“ auf, zu einer „ökologischen Industriepolitik“. Auch auf dem Weltklimagipfel, der diese Woche in Nairobi begann, wird Umweltminister Gabriel wieder mehr "Konsequenz" im Klimaschutz ankündigen. Die Notwendigkeit zum Handeln haben in jüngster Zeit zwei Studien eindringlich unterstrichen. Sowohl die Studie des ehemaligen Chef-Volkswirts der Weltbank, Nicolas Stern, als auch die Prognosen des Umweltbundesamts über den Klimastress in Deutschland sind alarmierend. Einsichten und Ankündigungen sind das Eine. Handeln das Andere. 19 Kohlekraftwerke wollen die Energiekonzerne in den nächsten Jahren in Deutschland bauen. Der Umweltminister will ihnen dafür kostenlose Emissionsrechte im Wert von 40 Milliarden Euro geben. Wir stimmen Herrn Gabriel zu: Es ist Zeit, entschieden mehr für den Klimaschutz zu tun.

Viele Grüße vom Köllnischen Park

Debby Tamchina, Dr. Norbert Franck

für das BUND-Klimateam


Die Themen der heutigen Ausgabe:

1. Heute in der Frankfurter Rundschau: BUND-Artikel über Klimawandel
    Der Frühling kommt früher, der Herbst später – nicht nur in Alaska
2. Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland schon jetzt spürbar
    Das Umweltbundesamt prognostiziert, was sich ändert und ändern wird
3. „We ruin the World every Year. BMW”
    Die Automobilindustrie soll endlich ihren Versprechungen nachkommen
4. Druckfrisch: Der „BUND Kohle Express“
    Neue Kohlekraftwerke in Deutschland? Es gibt gute Argumente dagegen
5. Wasser, Wärme und Strom – sparen Sie für die Umwelt und für sich!
    Auch mit kleinen Schritten lässt sich viel erreichen – machen Sie mit


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1. Heute in der Frankfurter Rundschau: BUND-Artikel über Klimawandel

Überall auf der Erde bringt der Klimawandel das Leben aus dem Rhythmus. Der BUND geht dem in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Rundschau auf den Grund. Alle vierzehn Tage am Mittwoch erscheint eine BUND-Reportage über die Folgen des Klimawandels. Heute: Die Eiswette in Alaska. Wann bricht das Eis auf dem Nenana Fluss? Wie viele Tage früher kommt der Frühling, wie viel später der Herbst? Lesen Sie mehr in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau oder hier.


2. Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland schon jetzt spürbar

Aktuelle Forschungsergebnisse des Umweltbundesamtes bestätigen, dass Hochwasser wie 2002 an der Elbe oder Hitzperioden wie im Sommer 2003 und Juli 2006 in Deutschland bald häufiger auftreten werden. Die Folgen für die Pflanzen- und Tierwelt und für die Menschen sind gravierend: Fichten- und Kiefernwälder leiden besonders unter dem Hitzestress. Die durch Zecken übertragene Borreliose verbreitet sich stärker. Diese und weitere Fakten finden Sie hier.


3. „We ruin the World every Year. BMW”

Am 7. November enthüllte der BUND in München eine verfremdete Werbung des BMW R 3. Der BUND fordert BMW als ersten der deutschen Autohersteller auf, ihr Versprechen für den Klimaschutz einzulösen und Sprit sparende Autos zu bauen. Unterstützen Sie diese Aktion: Senden Sie Protestmails an die Autobosse. Oder gestalten Sie Ihre Autowerbung von BMW & Co im Zeichen des Klimaschutzes: Machen Sie mit beim BUND AdBusting-Wettbewerb. Mehr dazu hier.


4. Druckfrisch: Der „BUND Kohle Express“

19 neue Kohlekraftwerke sollen in den nächsten Jahren gebaut werden. Wenn diese Pläne Realität werden, sind die Klimaschutzziele Deutschlands nicht mehr erreichbar. Doch es regt sich Widerstand, BUND-Aktive in vielen Städten wehren sich. Und sie haben gute Argumente. Die wichtigsten haben wir jetzt im „BUND Kohle Express“ zusammengestellt. Zum Argumentieren, Diskussionen Anregen, selber Lesen und zum Weiterverteilen. Hier anschauen und bestellen.


5. Wasser, Wärme und Strom – sparen Sie für die Umwelt und für sich!

Wer hat nicht mit steigenden Nebenkosten zu tun? Gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit, wenn die Heizung aufgedreht und das Licht schon früh angeschaltet wird, ist ein guter Zeitpunkt, einige Dinge zu Hause umzustellen. Wie Sie sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen können: Hier finden Sie einfache Tipps.


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Ihr BUND-Klima-Team

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