BUND Klimaschutz

Gabriel trickst beim Klimaschutz

Am 27. Juni veröffentlichte das Bundesumweltministerium folgende Pressemitteilung:

"Zu der Behauptung des Umweltverbands BUND, die Bundesregierung wolle beim Emissionshandel Kohlekraftwerke privilegieren, erklärt ein Sprecher des Bundesumweltministeriums: Hier irrt der BUND. Beim Emissionshandel wird niemand bevorzugt, sondern wir nehmen alle Beteiligten in die Pflicht. ..."

Zur vollständigen Pressemitteilung des BMU

Der BUND bleibt bei seinem Standpunkt: Kohlekraftwerke werden von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beim Emissionshandel privilegiert:


  • Kohlekraftwerke erhalten 750 Gramm CO2-Emissionsrechte je Kilowattstunde.
  • Erdgakraftwerke erhalten nur 365 Gramm CO2-Emissionsrechte je Kilowattstunde.
Ein großes Kohlekraftwerk erhält bei gleicher Stromproduktion wie ein Gaskraftwerk mehr als doppelt so viele Emissionsrechte. Die Privilegierung für Kohlekraftwerke hat einen Wert von mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr.

Download     BUND-Hintergrund "Der BUND irrt nicht – Die Halbwahrheiten des Bundesumweltministeriums beim Emissionshandel"

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