BUND Kreisverband Ludwigsburg



Hier geht es zur Website der Waldinitiative Ludwigsburg
Dieses Projekt wurde im November 1997 unter der Schirmherrschaft von Herrn Landrat Dr. Haas gegründet.


Mehr Wald im waldärmsten Kreis des Landes

Bereits 1998 gründeten die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und der BUND die Waldinitiative Ludwigsburg. Schirmherr ist Landrat Dr. Haas. Ein wesentliches Ziel der Aktion ist die Schaffung neuer Waldflächen im waldärmsten Landkreis von Baden-Württemberg. Neuer Wald soll als ökologisch hochwertiges Landschaftselement in der ausgeräumten Agrarlandschaft und im zugleich sehr dicht besiedelten Raum entstehen. Leitbild ist dabei die „potenziell natürliche Vegetation“, die sich hier in erster Linie aus Laubbäumen zusammensetzt und Bewaldung auch im Rahmen der Sukzession ausdrücklich miteinschließt.




Ottmarsheim


Ziel der Aufforstungen ist immer die ökologische Aufwertung der Fläche; es darf dadurch keine Abwertung eintreten. Die Aufforstung von ökologisch wertvollen Flächen wie Streuobstwiesen, oder anderer extensiv genutzter Flächen, die heimischer Fauna und Flora einen selten gewordenen Lebensraum bieten, ist nicht vorgesehen.




Schwieberdingen


Durch die Waldinitiative darf keine Konkurrenz zwischen Naturschutz und Aufforstung entstehen, nur weil die ökologisch wertvollen Flächen ökonomisch am wenigsten wert und deshalb am leichtesten zu bekommen sind. Ziel der Waldinitiative ist es, die Flächen zu bekommen, die intensiv bewirtschaftet werden (bzw. wurden) oder sogar solche, die für Siedlungszwecke vorgesehen sind (waren). Den besten Ansatzpunkt dazu bietet die Ausgleichsregelung und das Ökokonto.




Walheim


Leider geht mit diesen Vorgaben sehr wenig voran. Der Landkreis LB ist ja gerade deshalb der waldärmste Kreis, weil er für die Nutzungen „Landwirtschaft“ und „Baugebiete“ so günstige Bedingungen bietet. Daher haben wir das ursprüngliche Ziel von 1 Prozent mehr Waldfläche auf 1 Promille reduzieren müssen.






Pflanzaktionen seit der Gründung der Waldinitiative im November 1997

1. 14.11.1998 0,5 ha Schwieberdingen
2. 27.11.1999 3,7 ha Besigheim-Ottmarsheim (Rotseedeponie)
3. 25.03.2000 1,0 ha Schwieberdingen (Kleines Feldle)
4. 02.04.2001 1,5 ha Sersheim (Aischbachwald)
5. 10.11.2001 1,5 ha Sersheim (Aischbachwald)
6. 16.03.2002 0,7 ha Schwieberdingen (Vöhinger Kirchle)
7. 16.11.2002 1,2 ha Walheim (Reuth)
8. 20.03.2004 0,2 ha Besigheim (Wasen)
9. 20.03.2004 0,043 ha Steinheim
Insgesamt 10,343 ha


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