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Vögel im Hepbacher-Leimbacher Ried

Auch jetzt im Winter kann man viele Vögel im Ried beobachten. Natürlich sind nur die Standvögel da, weil die Zugvögel im Süden sind, dafür kann man diese besser beobachten. Die Bäume und Büsche haben keine Blätter und die Vögel sind öfters gezwungen auch die Freiflächen aufzusuchen, um an Futter zu kommen. Gerade im Winter hat man aber auch mal das Glück, einen Ausnahme-Vogel zu sehen, wie Silberreiher, Kolkrabe, Habicht oder Saatkrähe.

 

Die Bilder wurden freundlicherweise von Georg Heine zur Verfügung gestellt.

 


Regelmäßig ist die Amsel zu sehen. Sie ist einfach zu erkennen und auch im Verhalten nicht scheu. Das war nicht immer so, noch vor 70 Jahren wurde die Amsel in Vogelbüchern als scheuer Waldvogel beschrieben


 

 


In den Hecken entlang des Weges sind viele Feldsperlinge heimisch. Hier muss man schon genau hinschauen, um den Unterschied zum Haussperling zu erkennen. Die braune Kappe und der Wangenfleck sind ein sicheres Kennzeichen, außerdem sehen Männchen und Weibchen gleich aus, im Gegensatz zum Haussperling. Die Feldsperlinge sind gesellige Vögel, die kaum allein anzutreffen sind.


 

 


Nicht zu übersehen sind die Rabenkrähen. Im Winter finden sie sich zu größeren Trupps zusammen, die dann gemeinsam auf den Wiesen nach Futter suchen.


 

 


Regelmäßig ist der Turmfalke im Ried anzutreffen. Entweder sitzt er auf einem Baum oder er steht rüttelnd in der Luft, um nach seiner Hauptnahrung, den Mäusen, Ausschau zu halten.


 

 


Der Buchfink ist der häufigste Vogel in Deutschland, da er in allen Biotopen vorkommt. Auch im Ried ist er heimisch, aber die Anzahl ist nicht sehr groß. Meistens ist er bei der Futtersuche auf dem Boden von abgeernteten Feldern zu beobachten.


 

 

Eine Zusammenstellung von Helmut Bauhuis. Stand: 20.01.2005

 

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