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Glückwunsch, Herr Beer
In ZDF-Studio 3 ging es gestern Mittag zu wie bei der Oscar-Verleihung. Die Sendung "ZDF.umwelt", die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Hersteller der Frosch-Produkte vergaben den Preis für Mensch und Natur, den "MUNA". Ihn gibt´s für vorbildliches, ehrenamtliches Engagement für die Umwelt. Rund 250 hatten sich beworben. 21 Preisträger in fünf Kategorien schafften es bis in die Endrunde. Einer von ihnen war Franz Beer, seit 20 Jahren Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Markdorf. Nominiert war er in der Kategorie "Umweltkommunikation". Und die Jury zeigte sich beeindruckt von "Storch & Stier": Erstmals seit 70 Jahren war es den Markdorfer Umweltschützern gelungen, brütende Weißstörche im Hepbach-Leimbacher Ried anzusiedeln. Von der BUND-Beobachtungshütte aus lassen sich dazu auch die ganzjährig weidenden Heckrinder anschauen. Und obendrauf gab es Lob für das Apfelsaftprojekt aus heimischen Streuobstwiesen. Das alles wird derart "professionell" übers Internet kommuniziert, dass die Jury sich einig war: Franz Beer bekommt den "MUNA". Und der nahm den Preis freudestrahlend entgegen, nachdem Moderator Volker Angres den Umschlag geöffnet hatte. Die Konkurrenz war stark: Beer setzte sich in seiner Kategorie gegen ein Biber- und Hornissenprojekt durch. 5000 Euro darf er mit nach Hause nehmen. Geld für die Arbeit des BUND. "Wir werden weiter in das Storch-Projekt investieren", sagte Beer nach der Sendung der SZ. Dann ging´s in Mainz ins Museum.
Kerstin Brauers |
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