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| 2000 | • | Übersommerung eines nicht geschlechtsreifen Storchenpaares |
| 2001 | • | Übersommerung einzelner Störche |
| 2002 | • | erste Brut auf dem „Storchenhorst” | |
| • | Männchen: | 4 Jahre alt, ehemaliger „Käfigstorch” aus dem Elsaß, überwinterte zum Teil hier im Ried | |
| • | Weibchen: | 3 Jahre alt, geboren in Ostrach, hatte ein Jahr zuvor im Eisweiher gebrütet | |
| • | Ende Juli: 3 Junge fliegen nach Süden aus | ||
| 2003 | • | erneute Brut |
| • | gleiches Männchen wie 2002, Weibchen 2 Jahre alt, geboren im Elsaß | |
| • | Gelege von 2 Eiern, die Jungen sterben im Alter von etwa 3 Wochen | |
| • | Todesursache: eventuell durch einen Steinmarder totgebissen | |
| • | das Paar verlässt das Hepbacher-Leimbacher Ried im Juni |
| 2004 |
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über Monate besetzen 8 Störche den Lebensraum |
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kein Brutpaar |
| 2005 |
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Ein Brutpaar bezieht einen Pappelhorst an der Brunnisaach, Beide Partner brüten im Wechsel. Wenige Tage vor dem Schlüpfen der Jungen verlässt der Brutstorch das Gelege. Ein Ei wird mit gebrochener Schale unter dem Horst gefunden, zwei Eier sind komplett und liegen im Reisig des Nestrandes. |
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Was ist geschehen? Ein Storchenkampf hat zur Gelegezerstörung geführt? |
| 2006 |
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erneute Brut am gleichen Horst. Die noch jungen Störche (einer stammt aus der Schweiz, der andere aus Straubing/Bayern) legen nur 2 Eier. Die Küken überleben die nasskalte Witterung. Beide Jungstörche werden flügge, leider wird einer der beiden tot in Horstnähe gefunden. Noch im September sind abends die Alttiere im Horst zu beobachten. |
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Brutergebnis: 2 Jungtier |
| 2007 |
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Brut ab Anfang April: beide Störche
sind beringt. Nummern: A 3500, geb. 2003 in Straubing/Donau, SA 662
(beringt in der Schweiz, Kanton Zürich). Erste Maiwoche: 3 Junge schlüpfen, Ende Mai: 1 Junge überlebt die Kälte und den Regen und wird am 06.06.2007 beringt. |
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Brutergebnis: 1 Jungtier | |
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Beide Eltern sind bis Weihnachten im Ried und übernachten auf dem Brutnest |
NSG Eisweiher
Position:
Ort: NSG Eisweiher, Markdorf
Horst: Masthorst
Chronologie:
| 2002 | ||
| • | Männchen: | 2 Jahre alt, geboren in Gutmadingen (TUT) |
| • | Weibchen: | 2 Jahre alt, geboren in Soultz-Haut-Rhin (Frankreich) |
| • | Brutergebnis: 3 Jungstörche | |
| 2003 | |
| • | selbes Männchen wie 2002, Weibchen ist unberingt |
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Gelege von 2 Eiern, die Jungen sterben
im Alter von etwa 3 Wochen
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Todesursache: Untersuchungen fanden
Haushaltsgummis im Magen der Jungstörche
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| 2004 | • | Aufenthalt eines Storchenpaares während des Frühjahrs und des Frühsommers |
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Nicht geschlechtsreif, daher keine
Eiablage
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| 2005 | • | selbes Storchenpaar wie 2004, Männchen
ist unberingt und Weibchen ist aus dem Elsass |
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Gelege von 4 Eiern, alle Jungen sterben
möglicherweise an einer Infektion
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| 2006 | • | Ein Brutpaar ( Männchen aus Frankreich
Weibchen unberingt ) bekommt 4 Junge, wobei das Jüngste durch Wetter-Unbilden ums Leben kommt. |
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Der in Frankreich gebürtige
Elternstorch erstickt kläglich beim Auswürgen
einer Plastik-Wurstpelle, die er anscheinend auf einer Biomüll-Umladestation als vermeintliche Nahrung aufgenommen hat. |
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Die drei Jungen waren schon im Ausflugsalter,
so dass das Weibchen sie allein durchbrachte
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| 2007 | ||
| • | Männchen: | 2 Jahre alt, geboren in Tüfingen |
| • | Weibchen: | unberingt, möglicherweise selbes wie 2006 |
| • | Gelege von 3 Eiern, die Jungen überleben die nasskalten Junitage nicht | |
Wissenswertes:
- Der Storch im Hepbach-Leimbacher Ried war 2002 der selbe wie im Jahr zuvor. Doch mit einer anderen Partnerin! Ursache dafür kann sein, dass das Weibchen auf dem langen Flug umgekommen ist.
- Die normale Brutzeit der Störche beträgt 33 Tage.
- Ungefähr vier Wochen nach dem Schlupftermin, werden die Jungstörche beringt.
- Es wird zwischen Wild- und Projektstörchen unterschieden. So sind die Störche im Hepbach-Leimbacher Ried und NSG Eisweiher beides Wildstörche. Projektstorch heißt, dass er entweder aus der Gefangenschaft freigelassen wurde oder ein Nachkomme solcher in Gefangenschaft lebender Störche ist.
- Den ersten Flug wagen die Jungstörche zwischen dem 60. und 70. Lebenstag.
- Zirka im letzten Augustdrittel machen sich die Störche wieder
auf den Weg in ihre Überwinterungsgebiete.
Ein bisschen stolz sind wir schon auf bisherigen Erfolg des Storchenprojekts und blicken gespannt auf den weiteren Verlauf. Durch im Rahmen von Pflegeeinsätzen durchgeführten Entbuschungsaktionen/Weidenschnitt versuchen wir ständig, Habitatverbesserungen zu erreichen.
Dürfen wir beim nächsten Mal auf Ihre Mithilfe zählen?
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