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Tipps zum Planzen


Die beste Zeit zum Pflanzen sind trübe, regnerische Tage im Herbst und, solange der Boden noch nicht gefroren ist, im Winter.

Sträucher die nicht gleich gepflanzt werden können, sollten "eingeschlagen", also in einer schattigen, geschützten Gartenecke abgelegt und im Wurzelbereich dick mit Erde oder Sand bedeckt werden, damit die Wurzeln nicht austrocknen.

Unmittelbar vor dem Pflanzen werden Wurzeln und Triebe um etwa ein Drittel gekürzt, dann werden die Sträucher in ein vorbereitetes Pflanzloch gesetzt, das so groß ist, daß die (gekürzten) Wurzeln ohne Knicken und Umbiegen darin untergebracht werden können. Dem Pflanzloch keinen Dünger und schon gar keinen Torf beigeben. Das Pflanzloch wird dann mit Erde gefüllt und behutsam festgetreten; Angießen (auch bei trübem Wetter) erleichtert das Anwachsen.

Im ersten Jahr nach der Pflanzung hat es der neugepflanzte Strauch oft schwer, sich gegen die Vegetation in seiner unmittelbaren Umgebung durchzusetzen; in solchen Fällen ist es ratsam, um ihn herum zu mulchen (mit Rindenschnitzeln, Wiesen- oder Rasenschnitt) oder gelegentlich zu mähen.

Manche einheimischen Sträucher zeigen, einmal angewachsen, ein schier unbändiges Wachstum; das ist ein Zeichen dafür, daß sie am richtigen Standort stehen und sich wohlfühlen. Wem es trotzdem zu bunt wird, der kann sie (im Winter) radikal zurückschneiden; die meisten Arten vertragen das ohne Probleme und treiben danach (meist sogar noch dichter und kräftiger) wieder aus.



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