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Bund für
Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Regionalverband Mittlerer Oberrhein
Mitmachen
beim Tagpfauenauge, Distelfalter und Kleiner Fuchs: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt mit der Aktion „Abenteuer Schmetterling“ dazu ein, einen Tag zum „Faltertag“ zu machen. Außerdem kann man den Umweltverband bei der Mahd einer Schmetterlingswiese unterstützen. “Rund 80 Prozent der einheimischen Tagfalter stehen bereits auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Der wichtigste Grund hierfür sind die vom Menschen verursachten Veränderungen der Natur, wie die Zerstörung von Lebensräumen, Umweltgifte und der Klimawandel“, erklärt BUND-Regionalgeschäftsführer Achim Schwind. Jeder könne etwas dagegen unternehmen und sich für den Schutz der sympathischen Falter einsetzen. Der BUND empfiehlt, statt auf englischen Rasen auf blumenreiche Wiesen als Lebensraum für Schmetterlinge zu setzen. Wer Grünflächen nicht auf einmal mähe, sondern Inseln mit Wildblumen stehen lasse, leiste ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. „Einheimischen Pflanzen soll auf Balkonen, in Gärten und Parks der Vorzug gegeben werden.“ Exotische Gewächse könnten Raupen und Falter häufig nicht ernähren.
Tagpfauenauge Jung und Alt können einen Tag zum „Faltertag“ machen. In freier Natur, Parks und Gärten heißt es, den Schmetterlingen nachzuspüren und die Beobachtungen an den BUND weiterzugeben. Ein einfacher Fragebogen hilft dabei. Leicht erkennbare Arten stehen im Mittelpunkt: Admiral, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Distel- und Zitronenfalter. Bundesweit werden die Schmetterlinge auch von Wissenschaftlern gezählt. Die Fachleute erwarten neue Erkenntnisse, um Schmetterlinge künftig besser schützen zu können. Jede und jeder kann die Aktiven des BUND mit Holzrechen und Heugabel beim Schmetterlingsschutz unterstützen: Dem stark gefährdeten Dunklen Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling gilt in der Retzlach in Karlsruhe-Knielingen die Mahd unserer Patenschafts-Feuchtwiese im September. Ein Picknick in der Natur ist dabei inbegriffen. BUND-Gruppen betreuen weitere Wiesenprojekte, etwa in Pfinztal, Rheinstetten, Stutensee, Waldbronn oder im Murgtal. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. Im Karlsruher BUND-Ökozentrum in der Waldhornstraße 25, Tel. (0721) 35 85 82, sind kostenlose Materialien mit Mitmach-Tipps erhältlich. Weitere Informationen: |