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Abb.
Nach Frölich & Sporbeck „Visualisierung für das Vorhaben ´Ausbau des
Burgsees, Garten des 21. Jahrhunderts´ “
Im
Streit um den naturverträglichen Ausbau des Schweriner Burgsees für
die BUGA 2009 hat der BUND einen akzeptablen Kompromiß errungen: In
einer siebenstündigen Verhandlung vor dem Schweriner
Verwaltungsgericht am 10.11. 2006 haben die Stadt Schwerin und die
BUGA-GmbH einen Kompromiss akzeptiert, der für den weitgehenden
Erhalt der Burgseebiotope im BUGA-Projekt "Garten des 21.
Jahrhunderts" sorgt.
Die Kompromißlösung
(Abb.4) ist nun flächenmäßig
dem BUND-Vorschlag (
Abb. 3) angelehnt und geht deutlich über die Vorstellungen der
Stadt (Abb. 2)
hinaus. Die dauerhafte Schädigung gesetzlich geschützter Natur im
Herzen der Stadt Schwerin ist damit vom Tisch, die Lebensräume für
rund 35 Brutvogelarten und für Fledermäuse bleiben soweit wie
möglich erhalten.
Doch das ursprüngliche Ziel der
BUND-Klage, die Umplanung des gesamten Projektes
(Abb.1) zu erzwingen
konnte nicht erreicht werden. Die Schaffung eines künstlichen
gegrabenen Gewässers mit einer strukturarmen Fläche für die
sogenannte "Schwimmende Wiese" mit geraden und teilweise betonierten
Uferkanten wird vom BUND-Landesverband nach wie vor als großes
Problem gesehen.
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