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Vorschlag zum Umplanen

Der BUND machte im Mai 2006 den Vorschlag, das Burgseeprojekt noch vor der bevorstehenden Genehmigung naturverträglich, umweltfreundlich und mit Respekt vor dem Landschaftsschutz (Weltkulturerbe) umzuplanen. Diese Planänderung war im Mai 2009 im laufenden Verfahren noch durchführbar, denn in diesem Falle wäre die risikoreiche, zeit- und geldaufwendige Baggerung (Kosten rund 4 Mio.\) entfallen. Auch genehmigungsrechtlich drohte kein Zeitverzug durch ein neues Verfahren, weil es keine gravierenden Gewässerveränderungen geben würde. Untersuchungen für diese Projektänderung im Sinne des Schweriner Gartenbaumeisters Klett und des Stadtbaumeisters Demmler hatte die BUGA-Planung seit Mai diesen Jahres bereits gemacht. Dabei stellte sich sogar heraus, dass ein alternatives Projekt billiger wäre, denn eine Ausbaggerung und Veränderung der vorhandenen Seeufer wäre dafür nicht nötig. Die Kosten (20 Mio. \) sind selbst von der BUGA-GmbH kleiner als für die schwimm. Wiese (23 Mio \) veranschlagt. Dennoch wird eine Umplanung von der BUGA-GmbH abgelehnt. Begründet wird dies mit angeblichem Zeitdruck. Für die Wasserzuführung für das Alternativprojekt nach DEMMLER /KLETT wäre eine Wasserzuführung aus dem Osttorfer See einzubinden. Dafür wollte die BUGA -GmbH entgegen der Meinung des BUND eine erneutes wasserrechtliches Planfestsstellungsverfahren eröffnen statt eine Planänderung im laufenden Verfahren zu machen oder ein anderes einfaches Genehmigungsverfahren zu wählen.

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Autor dieser Seiten: BUND Mecklenburg-Vorpommern e.V.