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Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland
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Alleenpaten berichtenBericht der Alleenfreunde vom
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52 Winterlinden gepflanzt am 17.03.1999 in Plüschow |
Mit Jugendlichen und Kindern aus der Gemeinde Plüschow, den Künstlern und Mitgliedern des Vereins Förderkreis Schloss Plüschow e.V. haben wir gemeinsam mit dem BUND eine Lindenallee auf dem Weg vom Schloss Plüschow zum Bahnhof im März 1999 gepflanzt. Mecklenburgisches Künstlerhaus Schloss Plüschow, 1990 gegründet, ist eine internationale Stätte der Förderung für zeitgenössische bildende Kunst und Künstler, ein anerkannter Ort der innovativen künstlerischen Produktion und Präsentation. Für viele Künstler, die hier auf Zeit zu Gast sind, ist der Ort, die Geschichte und das alltägliche Leben der Menschen oft Material und Ausgangspunkt ihres künstlerischen Schaffens. Mit vielfältigen Ausstellungsprojekten und Symposien, versteht sich das Künstlerhaus auch als eine kommunikative Schnittstelle zwischen dem Leben in der Region und der Welt.
Die Pflanzung der Allee war ein besonderer Höhepunkt
in den Bemühungen auch die Umgebung des historischen Denkmals wieder
aufzuwerten und auf die Geschichte des historischen Gartens und der
umgebenden Kulturlandschaft zu verweisen. Schon in den 90er, in den Jahren
der DDR haben Bürger der Gemeinde die Abholzung des Schlossparks mit der
Pflanzung von mehr als vierzig Linden im Bereich des ehemaligen Schlossparks
verhindert.

Seitdem habe ich viele Bäume in unmittelbarem Umfeld des Schlosses gepflanzt. Und jeder von ihnen erfüllt mich mit Stolz und Freude.
Die Pflanzung der neuen Allee war mit vielen Hindernissen und Problemen verbunden. Skepsis und Unverständnis seitens der unterschiedlichen Grundstückseigentümer mussten überwunden werden. Unzählige Genehmigungen wurden benötigt. Das haben wir geschafft! Die Patenschaft wurde vom Schloss Plüschow übernommen. Von nun an galt es, mit aufmerksamem Auge über die junge Allee und jeden einzelnen Baum zu wachen. Die ersten Jahre hatten die jungen Bäumchen mit Trockenheit im Sommer, mit frostigen Winden im Winter, mit Krankheiten und Wühlmäusen zu kämpfen.
Einige Bäume wurden durch Unachtsamkeit der Agrarproduktionsgenossenschaft umgefahren und zerstört. Bis zur Nachpflanzung war es ein langer und steiniger Weg. Niemand fühlte sich verantwortlich. In meinem Ordner lagerten unzählige Briefe mit der Bitte um Unterstützung, ohne dass sich etwas getan hat. Nur mit kleinen Schritten kam ich voran und nur Dank einer angeborenen Hartnäckigkeit und mit der Unterstützung des BUND ist es uns gelungen, dass im letzten Herbst 2006 die fehlenden Bäume nachgepflanzt wurden.
Der Anblick der jungen Allee in Plüschow erzeugt bei mir jedes Mal wenn ich vorbeifahre, ein besonderes Gefühl – als würde jeder einzelne Baum mit seinen Fasern ganz fein mit mir verbunden sein.
Vielen Dank für den Artikel der Alleenpaten aus Plüschow, insbesondere an Frau Miro Zahra. Wir wünschen allen Alleenfreunden weiterhin viel Kraft und Ausdauer in ihrem Wirken für den Alleenschutz.
Ich hoffe, der neue Alleenrundbriefe enthält wieder viel Informatives für alle Alleenfreunde. Wie immer würde ich mich über Anregungen und Beiträge für die nächsten Alleenrundbriefe sehr freuen.
Ihre Katharina Brückmann
Referentin Alleenschutz BUND Mecklenburg-Vorpommern
Es kommt auch auf eine Vielfalt in unsrere Lanschaft an.
Mit diesem Brief möchte ich heute einen ganz
besonderen Baum vorstellen, von dem ich auch erst kürzlich erfahren habe,
der Elsbeere.
Angefangen hat die Geschichte um die Elsbeere mit einer Spende der Firma Urholz aus Schwaigern-Stetten aus dem Bundesland Baden-Württemberg. Sie hatten von dem Engagement der Alleenpaten auf Rügen erfahren, und da sie sich besonders der Verbreitung der Elsbeere verpflichtet fühlen, den Alleenpaten eine Elsbeere gesponsert.
Was ist jetzt aber so besonders an diesem Baum? Die
Elsbeere (Sorbus torminalis) ist ein vergessener Wildfruchtbaum und gehört
zu den größten und eindrucksvollsten Vertretern der Rosengewächse. Die
"schöne Else", wie der Baum auch genannte wird, hat ihr Verbreitungsgebiet
in ganz Europa. Überall, wo Obstbau möglich ist, kann auch die Elsbeere
wachsen und damit auch gepflanzt werden. Auf geeigneten Standorten kann die
Elsbeere über 30 m hoch und einen Brusthöhendurchmesser von 60 bis 80 cm und
darüber hinaus erreichen. Interessanterweise soll das stärkste bekannte
Exemplar (mit 1,5 m Brusthöhendurchmesser) in Dänemark in der Nähe von Arhus
stehen. Dieser Baum wächst somit unter Bedingungen, die mit denen in
Mecklenburg-Vorpommern vergleichbar sind. Überall, wo Obstbau möglich ist,
kann die Elsbeere wachsen und angepflanzt werden.
Die Blattform erinnert an Weißdorn. Im Herbst verfärbt sich das Blätterkleid zu einem leuchtend rot-gelblichen Naturschauspiel. Die Rinde gleicht dem Apfel- und Birnbaum. Die Früchte ähneln kleinen Hagebutten.
Die Elsbeere, deren Ursprung im Kaukasuns vermutet wird, war bei unseren Vorfahren besonders wegen ihrer Früchte und ihrem Holz wohlbekannt und geschätzt. Bis in unsere Zeit hinein werden aus dem besonders harten und schweren Holz viele mechanisch stark beanspruchte Teile hergestellt. Mächtige, mit Gewinde versehenen Teilen einer Weinpresse und ganze Webstühle wurden aus dem Holz gefertigt. Das besonders wohltönenden Holz ist außerdem für die Herstellung der verschiedensten Musikinstrumenten von Flöte bis Harfe bestens geeignet.
Als Möbelholz bietet die Elsbeere Exklusivität und hat bei Holzliebhabern einen exzellenten Ruf.
Besonders in Frankreich und Österreich hat die Verwendung der Früchte zur Weinbranddestillation eine lange Tradition. Es ist wohl der teuerste Schnaps Mitteleuropas. In anderen Gebieten sammelt man die Früchte, um ihre heilende Wirkung bei Darmproblemen zu nutzen, nicht nur beim Menschen sondern auch beim Vieh. Sie bietet mit ihren Blüten und Früchten Nahrung für Bienen und Vögel.
Die Elsbeere konnte sich nach der Eiszeit wieder in Deutschland ansiedeln, da sie in den lichten, lückigen Wäldern ihr zusagende Bedingungen fand. Die zunehmend intensive Forstwirtschaft mit ihrem geschlossenen, lichtarmen Wald bietet der meist nicht so hoch wachsenden Elsbeere immer schlechtere Existenzmöglichkeiten. Sie wurde verdrängt, "herausgedunkelt".
Außerdem ist der Elsbeere ihr wertvolles Holz zum Verhängnis geworden, sie wurde erbarmungslos gefällt. Kein Wunder also, dass in heutigen Wäldern, wenn überhaupt, meist nur noch wenige Elsbeeren ihr Schattendasein führen.
Die Elsbeere ist hervorragend dazu geeignet, unsere ausgeräumte Kulturlandschaft wieder zu bereichern. Als Alleebaum, an Kindergärten, Schulen, Parks, Industriegebieten und Streuobstwiesen bietet sich die Elsbeere als neuer Kulturbaum an. Natürlich auch in unsreren heimischen Wäldern, besonders am Waldrand.
Auch der BUND Mecklenburg-Vorpommern möchte sich für die Verbreitung des selten gewordenen einheimischen Laubbaumes engagieren.
Jeder kann mithelfen, diese Rarität auch bei uns wieder zu verbreiten.
Wir würden uns freuen, wenn wir der einen Elsbeere auf Rügen viele weitere hinzufügen könnten. Aus ökologischer und ökonomischer Sicht wäre es wunderbar, mehrere Bäume gleichzeitig auf den Weg zu senden. Ein Baum von der Größe 200 - 300cm kostet 48,00Euro. Die Transportkosten der Bäume würde die Schreinerei Urholz übernehmen. Wichtig - die junge Bäumchen müssen in ihrer Anfangsentwicklung gefördert, das heißt gegen Wildverbiss und Überwucherung geschützt werden. Dabei sind die tiefwurzelnden Elsbeeren sehr robust und unempfindlich für heiße, trockene Sommer sowie gegen Stürme und neuartige Waldschäden. Bei einer Klimaerwärmung wären sie geeignete Arten um den neuen Bedingungen von Dürre und Hitze zu widerstehen.
Bitte wendet Euch an mich, wenn Ihr Möglichkeiten für die Pflanzung der Elsbeere in Eurer Stadt, Gemeinde oder auch privat seht. Wir würden uns freuen, wenn die Elsbeere auch einen Baumpaten zur Seite bekommt.
Literatur: Stiftung Landesbank
Baden-Württemberg
"Die Elsbeere" Heft 27 der Schriftreihe "Naturschutz im Kleinen" April 2006
http://www.biothemen.de/Oekologie/rohstoffe/holz.html
Den Tag des Baumes am 25.04.2007 haben die Schüler der 6.Klasse der Friedrich-Wehmer-Schule
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Übergabe der Patenschaft mit den Schulleiterinnen der Schule Banzkow und Plate, Frau Kalkstein und Frau Radke. |
Banzkow und der Naturgrundschule Plate besonders ereignisreich gestaltet. Gemeinsam mit dem BUND haben Sie an der Verbindungsstraße zwischen Banzkow und Plate, der Alten Landstraße, jeweils einen Baum pflanzen.
Der Projekttag begann für alle Akteure in der Regionalen Schule in Banzkow.
Schüler haben
in einem kleinen Vortrag über den Baum des Jahres, die Wald-Kiefer und die
neuen Alleebäume, eine Eiche und eine Linde, informiert.

Eine DVD mit interaktivem Lernmaterial wie Kurz- und Animationsfilme, Kamerafahrten durch Alleen und einem Alleenquiz hat die Schüler mit dem Natur- und Kulturgut Allee näher bekannt gemacht .
Nach dem Verlosen der Gewinner fuhren die Alleenfreunde mit dem Fahrrad zur Pflanzstelle an der Alten Landstraße. Nach dem Pflanzen des Baumes wurde die Patenschaft feierlich übergeben.
Damit die Allee bald geschlossen ist, nehmen sich die Alleepaten vor, hier jedes Jahr weitere Bäume zu pflanzen.
Um die Voraussetzungen für weitere Lückenbepflanzungen und deren Finanzierung zu schaffen, ist eine Kartierung des Alleenbestandes notwendig. Die Alleenpaten der Friedrich-Wehmer-Schule Banzkow haben am 9. Juli im Rahmen eines Projekttages jeden Baum in ihrem Abschnitt "unter die Lupe" genommen und die Abstände zwischen den Bäumen gemessen. Anschließend wurde gezählt und festgestellt, dass in ihrem Abschnitt 55 Bäume nachgepflanzt werden können. Bei vielen Altbäumen ist außerdem ein Pflegeschnitt dringend notwendig.
Am 23.Mai 2006 hat die Interessengemeinschaft Alleenfreunde in Gessin die Patenschaft über eine alte Lindenallee übernommen. Eher zufällig fand an dem gleichen Tag ein Jahr später der erste Gessiner Alleentag statt.
Die Alleenfreunde haben sich große Ziele gesteckt. In erster Linie geht es zwar um die Zukunft der Lindenallee aber auch andere wunderschöne Alleen in der malerischen Gegend, wie die einmalige Rubinienallee, auch "Dreischwesternallee" genannt, liegen den Naturfreunden am Herzen. Deshalb haben sie sich zu einem Expertengespräch entschlossen und den Landrat des Landkreises Demmin, Herrn Frieder Jelen, Mitarbeiter des Tiefbauamtes und der unteren Naturschutzbehörde des Kreises, den Alleenbeauftragten des Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Herrn Lehmann, die Vertreterin des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege, Frau Holz, Vertreter der Stadt Malchin, des Kreistages, die Alleenbeauftragte des BUND und den Landschaftsarchitekt, Herrn Pulkenat eingeladen - und alle waren gekommen!
Als Ergebnis des Gespräches wurde festgelegt, eine Rangliste besonders zu betreuender Alleen festzulegen. Es soll ein Faltblatt und Webseite "Kulturhistorisch bedeutsame Alleen in der Mecklenburgischen Schweiz" gestaltet werden.
Die Erarbeitung eines "Alleenentwicklungskonzeptes für Kreis und untergeordnete Straßen" im Landkreis Demmin wurde als sinnvoll und wünschenswert angesehen. Alle Anwesenden waren zur Unterstützung eines solchen Projektes bereit.
Es wurde beschlossen, dass sich alle zu einem nächsten Gespräch im Oktober treffen.
Gespräche dieser Art sollen helfen, Konflikte und Missverständnisse bei der Lösung von aktuellen Aufgaben im Einverständnis zu lösen.
Die Lindenallee bleibt für die nächsten 10-15 Jahre auch unbehelligt, der Straßenausbau wurde erst mal "auf Eis" gelegt.
Anfang Juli fegte ein schwerer Sturm über Mecklenburg-Vorpommern und besonders auch über Rügen. Die sehr windexponierten jungen Alleebäume entlang der Straße von Silenz nach Neuenkirchen bekamen extreme Schieflage. Die Alleenpaten meldeten es dem Kreis, der sich allerdings finanziell und auch personell nicht in der Lage sah, die Bäume zu richten und wieder anzubinden. Den Paten war klar, wenn die Bäume auch in Zukunft gerade wachsen sollen, müssen sie sich selbst kümmern. Vom Kreis bekamen sie dafür die Erlaubnis. Der Baumgutachter, Herrn Cordes, hatte sich bereiterklärt, beratend zur Seite zu stehen. Ein Pate hat die Pfähle gesponsert. Ein ganzes Wochenende haben die Alleenpaten aus Neuendorf gebraucht, den Sturmschaden zu beheben. Die Bäume werden es ihnen danken.
In der Vergangenheit gab es viele Unstimmigkeiten auf
dem Gebiet des Alleenschutzes zwischen den Straßenbauämtern und dem BUND.
Deshalb haben sich Vertreter des BUND im Juli mit den Amtsleitern den
Sachgebietsleitern Umweltschutz der Straßenbauämter Neustrelitz und
Stralsund getroffen, einmal zur Klärung verschiedenster Fragen aber auch zum
besseren Verständnis der verschiedenen Sichtweisen und Probleme.
Der BUND hat deutlich gemacht, dass wir im Alleenentwicklungsprogramm
Mecklenburg
Vorpommern eine wichtige Arbeitsgrundlage sehen, die es ständig weiter zu entwickeln gilt. Die Arbeit mit dem Programm ist unserer Meinung nach für eine vorausschauende Planung sowohl der nötigen Pflanzungen, der dafür bereitzustellenden finanziellen Mittel und für die Planung der Pflege von Neuanpflanzungen in der Zukunft sehr wichtig. Grundsätzlich beklagten die Straßenbauämter, dass mit der Veröffentlichung des Alleenentwicklungsprogrammes für Mecklenburg-Vorpommern durch den Wirtschaftsminister 2005 nicht gleichzeitig auch die Rahmenbedingungen für dessen Umsetzung geschaffen wurden. Das Programm wurde nicht vom Parlament als verbindlich verabschiedet. Insbesondere der Landkauf für Alleeanpflanzung mit entsprechendem Schutzstreifen ist nicht geklärt und stellt ein erhebliches Problem bei der Planung von Neuanpflanzungen dar.
Der BUND wird die Schaffung der Grundlagen für die Umsetzung des Alleenentwicklungsprogramms auf politischer Ebene fordern und sich bemühen, dass diese Forderung auch umgesetzt wird. Das Programm soll möglichst Gesetzescharakter bekommen und vom Parlament beschlossen werden.
Die Straßenbauämter müssen in die Lage versetzt
werden, Land für Alleenanpflanzungen
erwerben zu können.
Gleichzeitig wollen wir mit dem Ministerium nach einer Möglichkeit suchen, einen Schutzstreifen zwischen Acker und Alleen im Rahmen der Cross Compliance Regelung verbindlich festzulegen. Die Zusammenarbeit mit dem Straßenbauämtern sollte wesentlich verbessert werden. Dazu gehören rechtzeitige Beteiligung als Voraussetzung für eine konstruktive Planung mit dem Ziel, sowohl dem Straßenbau als auch dem Alleenschutz zu genügen.
In Waren sollen in einer Straße veraltete und unsichere Gasleitungen und Wasserleitungen erneuert werden. Es gibt aber ein großes Problem. Eine Buchenallee säumt die Straße und zwar so dicht, dass eine Schädigung der Bäume vor allem im Wurzelbereich, nach derzeitiger Olanung nicht verhindert werden können.Anwohner zweifeln an, dass alle Möglichkeiten betrachtet wurden. Eine Versammlung zu diesem Thema war ihrer Meinung nach so angelegt, dass innerhalb kurzer Zeit "Baufreiheit" geschaffen und mögliche Widerstände gleich im "Keim erstickt" werden sollten. Sie wollen sich wehren und ihre Allee retten. Die Glaubwürdigkeit von Behörden und Stadtwerken stehen auf dem Prüfstand. 500 ! Unterschriften haben sie während einer Bürgersprechstunde übergeben und zuvor die Presse informiert.
Die Anwohner sind der Meinung, dass diese Angelegenheit nicht nur ihre Sache, sondern Sache aller Bewohner Warens ist. Denn eine Allee, die bereits 80 - 90 Jahre alt ist, das Stadtbild mitprägt, Sauerstoff in großem Maße produziert und Tiere beherbert, sollte als so schützenswert gelten, dass über ihr Fortbestehen nicht eine einzige Anwohnerversammlung entscheiden darf! Es ist auch die einzige durchgehende Baumallee dieser Art in Waren.
Sie streben eine vernünftige Lösung an und sind selbstverständlich nicht dagegen, dass die maroden Leitungen erneuert werden.
Am 6.September wollen sich alle Alleenfreunde und Verantwortliche nochmals treffen und mögliche Alternativen besprechen. Experten werden eingeladen, die zur Geschichte der Buchenallee und zum ökologisches Wert der Alleen sprechen und es soll über die"schiefgelaufen Einwohnerversammlung" informiert werden. Eine kleine Fotoausstellung wird die Versammlung bereichern.
Vom 07.05. bis zum 01.06.07 wurde die Dorfstraße in
Klein Kubitz im Auftrag der Gemeinde Ummanz von der Firma Landbau Koch GmbH
(Landtechnik und Lohnunternehmen) aus Melle bei Osnabrück saniert. Trotz
großer Bedenken und Widerstandes ist es den Einwohner des Ortes Klein Kubitz
nicht gelungen, diese sinnlose zerstörerische Baumaßnahme zu verhindern.
Nach dem schweren Sturm wurden die Auswirkungen der
Baumaßnahme für jedermann leider nur zu deutlich. Bäume stürzten wie
Streichhölzer um. Die Ursache war auch kler erkennbar. Hauptwurzeln wurden
rücksichtslos von der
auszuführenden Baufirma zertrennt und die Wurzeln der
Bäume freigelegt. Die Gemeindevertreter haben der Firma anlässlich der
feierlichen Straßeneinweihung ein Empfehlungsschreiben als "Dankeschön" für
das sehenswerte Ergebnis "Sanierung der Dorfstraße in Klein Kubitz"
überreicht. Das gleicht einem Freibrief für die
Zerstörung weiterer Alleen
auf der schönen Insel und anderswo. Leider war das nicht die einzige Untat
der Firma Landbau Koch GmbH. Auch die Alleeabschnitte zwischen Strüßendorf
und Ralswiek und Trent-Vaschvitz sind stark in Mitleidenschaft gezogen
worden.
Gemeinsam aktiv für den Schutz unserer Alleen
-
Alleenpaten gesucht!
Können Eltern, Freunde oder Verwandte nicht selbst aktive Alleenpaten werden, können sie trotzdem als Alleenpaten dazu beitragen, dass Mecklenburg-Vorpommern sein wichtigstes Markenzeichen behält.
3 EURO im Monat helfen !!
Alle Alleenpaten erhalten eine persönliche Urkunde über eine Alleenpatenschaft und vierteljährlich einen Alleenrundbrief.
Tip: Eine Alleenpatenschaft ist eine Tat für die Zukunft. Sie eignet sich auch gut als Geschenk.
Mehr Informationen
findet ihr hier
und unter http://www.bund.net/alleen________________________________________________________________
Spendenkonto: 370 033 37 Sparkasse Schwerin BLZ: 14051462
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