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Probleme industrieller Landwirtschaft

Massentierhaltung - Nein!

Wo Tiere dicht an dicht ihrem Schlachtgewicht entgegenfressen, ist kein Platz für Wohlbefinden. Viele Schweine, Rinder und Hühner haben weder Sonnenlicht noch Auslauf. Schweine leben auf einem halben Quadratmeter Spaltboden und in Legebatterien sind 20.000 und mehr Hennen qualvoll zusammengepfercht.
Damit sich in dieser Massentierhaltung keine Krankheiten ausbreiten und die Mast beschleunigt wird, enthält das Futter noch immer Antibiotika als Leistungsförderer.
  Zudem ist der Weg zum Schlachter für viele Tiere eine Folter auf Rädern, denn nur selten wird der nächstgelegene Schlachthof angesteuert - zu lukrativ sind die Exporterstattungen beim Handel mit anderen Ländern der Europäischen Union.
Dieser Umgang mit Rind, Schwein und Federvieh schadet den Tieren. Und den Menschen. Rinderwahn sowie Maul- und Klauen-Seuche sind traurige Beweise.
 
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Belastung und Gefährdung der Natur

Industrielle Landwirtschaft hat vielfältige negative Auswirkungen auf die Natur. Dazu gehört die langsam fortschreitende Belastung des Grundwassers durch Nitrate und Pestizide genauso wie der Beitrag zum Treibhauseffekt durch die energieintensive Düngerproduktion oder die Schädigung der landwirtschaftlichen Böden.

Auch der Rückgang der Artenvielfalt - eines der wichtigsten globalen Umweltprobleme - wird durch die konventionelle Landwirtschaft direkt und indirekt mitverursacht. Das direkte Ausrotten von Arten geschieht vor allem durch das Ausbringen von Giften und die zahlreichen Rückwirkungen über Grundwasser und Boden .

Indirekt spielen u.a. folgende Prozesse eine wichtige Rolle:

Zu den Auswirkungen industrieller Schweinemastanlagen stehen verschiedene Gutachten zum Download zur Verfügung.
 
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Autor dieser Seiten: BUND Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Zuletzt geändert: Tue Jul 10 10:13:15 CEST 2001