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Kein
Steinkohlekraftwerk in Lubmin!
Eine
Postkarten- und E-Mail-Aktion des BUND Mecklenburg-Vorpommern
Liebe Kraftwerksgegnerinnen und
Kraftwerksgegner,
die behördlichen Genehmigungsverfahren für
das Steinkohlekraftwerk Lubmin,
das vom dänischen Investor DONG Energy geplant wird, stehen vor der Tür.
Ungebremst laufen überall im Land Debatten über den Widersinn des Projektes
und auch innerhalb der SPD, als eine der Koalitionsparteien, wird heftig
debattiert, ob dem Land mit dem Projekt nicht mehr Schaden als Nutzen
erwächst. Während sich Erwin Sellering als SPD-Parteivorsitzender zumindest
dem Dialog mit der kritisch gestimmten Parteibasis vor Ort stellt, ertönen
aus dem CDU-Lager immer wieder die gleichen Durchhalteparolen. Jürgen
Seidel, CDU-Landeschef und Wirtschaftsminister lässt an seiner
hundertprozentigen Unterstützung des Projektes keinen Zweifel. Die
zahlreichen Gegenargumente verhallen wirkungslos.
Lassen Sie sich das nicht bieten!
Schreiben Sie dem Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU), der gleichzeitig
Tourismusminister dieses Landes ist, Ihre Meinung! Sie können einerseits,
die hier abgebildeten Protestpostkarten mit einem Anruf (Tel. 0385-565470)
oder mit einer E-Mail (bund.mv@bund.net)
bei uns abfordern, diese noch in Ihrem Freundeskreis verteilen und letztlich
an den Minister versenden oder Sie nutzen folgenden Text, den Sie mit Hilfe
Ihres E-Mail-Programms an folgende E-Mail-Adresse des Ministers versenden
können:
poststelle@wm.mv-regierung.de
Günstigerweise senden Sie das Schreiben
zusätzlich in Kopie an die Sekretärin des Ministers, an Frau Simone Hohmann:
s.hohmann@wm.mv-regierung.de
Helfen Sie mit
Ihrem Protest, das Steinkohlekraftwerk zu verhindern! Danke!
Mustertext:
An den Minister
für Wirtschaft,
Arbeit und Tourismus des Landes
Mecklenburg-Vorpommern
Herrn Jürgen Seidel
Johannes-Stelling-Str. 14
19053 Schwerin
Sehr geehrter
Herr Minister, ich fordere Sie auf, die Pläne für das Steinkohlekraftwerk
nicht weiter zu unterstützen. 2000 statt der von Ihnen propagierten 200
Arbeitsplätze können entstehen, wenn Sie nicht auf ein klimafeindliches
Steinkohlekraftwerk, sondern auf zahlreiche dezentrale Kleinkraftwerke mit
erneuerbaren Energiequellen setzen würden. Die gesamtökonomische Bilanz des
geplanten Kraftwerks in Lubmin mit den Folgeschäden für Gesundheit,
Tourismus und Natur spielt in Ihren Überlegungen bisher keine Rolle. Ein
Steinkohlekraftwerk, das mit Importkohle aus Übersee betrieben werden soll,
kann niemals ein notwendiger Beitrag zum Klimaschutz sein! Mit dem Projekt
werden unter anderem der Greifswalder Bodden und seinen Küsten
beeinträchtigt – wertvolle Ökosysteme, die das Kapital einer ganzen Region
darstellen. Wenn Sie mit möglichen Arbeitsplätzen für Lubmin argumentieren,
dann vergessen Sie, dass Sie gleichzeitig an anderer Stelle die Existenz
zahlreicher Gewerbe z.B. der Küstenfischer und der Tourismusbetriebe
gefährden. Handeln Sie nicht kurzsichtig, sondern werben Sie im Interesse
unseres Landes um Unternehmen mit zukunftsfähigen Technologien. DONG Energy,
und das wissen Sie, will in Lubmin investieren, weil die Bundesregierung dem
Unternehmen großzügig Emissionsrechte zur Verfügung stellt – ein Freibrief
für den Kohlendioxidausstoß. Dies darf nicht durch die Landespolitik
unterstützt werden! Nehmen Sie den mehrheitlichen Bürgerwillen endlich ernst
und stoppen Sie das Projekt! Mit freundlichen Grüßen
Name und
Adresse der Unterzeichnerin/ des Unterzeichners:
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