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Schwerin, 26. April 2008 / 26-08

Jahresversammlung des BUND gegen Steinkohlekraftwerk Lubmin
Prof. Mathias Grünwald erneut zum BUND-Landesvorsitzenden gewählt /
BUND mit Mitgliederzuwachs

"In Vorträgen und Gesprächen der BUND Versammlung mit Lubmins Bürgermeister Klaus Kühnemann sowie einer Exkursion der gesamtem Mitgliederversammlung zum Standort des geplanten Steinkohlenkraftwerkes ist deutlich geworden, dass es zum geplanten Steinkohlekraftwerk sowohl technische als auch energiepolitische Alternativen gibt, die deutlich geringere Auswirkungen auf die angrenzenden Naturräume des Greifwalder Boddens und des Naturschutzgebietes Struck hätten. Der BUND wird deshalb mit allen Mitteln gegen das geplante Steinkohlenkraftwerk am Greifswalder Bodden vorgehen." erklärte der alte und neue BUND-Vorsitzende, Prof. Dr. Mathias Grünwald aus Neubrandenburg.

Der Zoologe und Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und internationale Beziehungen der Hochschule Neubrandenburg, Prof. Mathias Grünwald, ist erneut zum Landesvorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gewählt worden. Als Stellvertreter sind im Landesvorstand Annett Beitz, Landschaftsökologin aus Neubrandenburg und Hendrik Fulda, Biologe aus Neustrelitz bestätigt worden. Ebenfalls wieder gewählt wurden Christian Bartolomäus, Landschaftsökologe aus Greifswald, als Schatzmeister und Dr. Ursula Karlowski, Biologin und Wissenschaftlerin an der Universität Rostock. Neu im BUND-Landesvorstand ist die Biologin und Naturschutzexpertin Susanne Schumacher aus Rostock.

Die BUND-Landesmitgliederversammlung beschloss neben dem Widerstand gegen das geplante Steinkohlenkraftwerk Lubmin ein umfangreiches Jahresprogramm mit Schwerpunkten im Alleenschutz, im Naturschutz für das Europäische Naturschutzsystem NATURA 2000 wie dem Schutz für Ostsee und Küstenlebensräume und in der Auseinandersetzung mit Agrogentechnik, industriellen Tierhaltungsanlagen und der Förderung des ökologischen Lanbaus. Im Naturschutzbereich arbeitet der BUND in 17 Orts- und Kreisgruppen an mehr als 25 Umwelt- und Naturschutzprojekten, die von Fischotterschutz bis Klimaschutz und Gesundheit reichen. Der BUND hatte innerhalb des letzten Jahres einen Mitgliederzuwachs von mehr als 20% und zählt mehr als 1.200 Mitglieder und Förderer in Mecklenburg-Vorpommern.

Für Rückfragen: Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin, Tel: 0178-5654700