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Frühjahr 2008 Nr. 2/2008

Rundbrief Mecklenburg-Vorpommern


Schützt die Alleen auf Rügen!

Im Januar 2008 fingen die Sägen an zu kreischen. Ihr Klang schreckte viele Bürger Rügens. Mehr als 1000 Alleebäume wurden auf vergangenen Baumschauen als nicht mehr verkehrsfähig eingestuft und zur Fällung vorgemerkt. Nicht nur, dass der BUND und die Einwohner den Gesamtumfang der Fällungen anzweifelten, auch einen Plan für die gesetzlich vorgeschriebenen Ersatzpflanzungen gab es nicht. Dagegen haben mehr als 2000 Bürger Rügens mit ihrer Unterschrift protestiert. Die Listen wurden öffentlich dem Umweltausschuss übergeben. Außerdem hatte der BUND eine Klage eingereicht. Wir wollten eine nochmalige Begutachtung der Bäume und eine Beteiligung bei der Baumschau. Das Gericht hat gegen uns entschieden. In einem persönlichen Gespräch mit der Landrätin Frau Kassner im Februar 2008 wurde aber erreicht, dass der BUND künftig die Termine für die Baumschauen erfährt. Vereinbart wurde auch Workshop, der die Entwicklung der Alleen auf Rügen zum Inhalt hat. Auch von anderen Behörden in anderen Landkreisen gab es grünes Licht für eine Beteiligung an künftigen Baumschauen.

Baumaßnahmen zerstören Alleebäume

Aber nicht nur das Fällen von Bäumen, die die enormen Schädigungen der letzten Jahre nicht mehr aushalten können, sondern auch die Gleichgültigkeit gegenüber dem lebenden Organismus Baum während Baumaßnahmen reißen große Lücken in unsere Altbaumbestände. So fielen 6 gesunde Alleebäume in Klein Kubitz einer sinnlosen und zerstörerischen Baumaßnahme zum Opfer und andere wurden stark geschädigt. Hauptwurzeln wurden rücksichtslos zertrennt und die Wurzeln der Bäume freigelegt.

"Alleenausstellung" ab 4. Juli 2008 in Gingst

Mit einer Alleenausstellung in der Kirche in Gingst möchte der BUND Mecklenburg-Vorpommern möglichst vielen Einheimischen aber auch Touristen die Dramatik um den Erhalt der Alleen auf der Rügen näher bringen. Die Botschaft soll sein - jeder kann seinen Beitrag zum Alleenschutz leisten. Die Ausstellung, die schon an vielen anderen Orten gezeigt wurde, wird durch neue Elemente, einem Poesiebaum, Fotoausstellung und Aquarellbilder bereichert. Die Eröffnung findet um 16.00 Uhr statt. Es wird der Film „Baum-Narren“ gezeigt und es gibt ein kleines kulturelles Programm mit Lesung und Musik. Große Unterstützung erhält der BUND durch eine sehr engagierte Bürgerin vor Ort, der „Sanddornhexe“ der Insel Rügen und dem Tourismusverein Rügen.“

Katharina Brückmann
Referentin für Alleenschutz

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Der Bio-Boom, die Bio-Bremser, das Bio-Land

Das Agrarbündnis Mecklenburg-Vorpommern führte in Güstrow seine 5. Wintertagung zur Vermarktung ökologischer Erzeugnisse in Mecklenburg-Vorpommern durch, an der mehr als 140 Bio-Bauern, Bio-Vermarkter und erstmals auch interessierte Gastronomen teilnahmen. Aus Anlass der landesweiten Fachtagung und der dort vorgestellten 10 Forderungen zur Entwicklung des Ökolandbaus in Mecklenburg-Vorpommern sprach das Bund-Magazin mit Dr. Burkhard Roloff, dem Agrarexperten des BUND Mecklenburg-Vorpommern und Koordinator des Agrarbündnisses.

Bio boomt, warum?

Der Bio-Markt floriert deutschland-, europa- und weltweit. Die deutschen Bio-Verarbeiter und die Bio-Händler verzeichnen seit vier Jahren zweistellige Umsatzsteigerungen, einerseits, weil im Lebensmitteleinzelhandel erst die Supermärkte und seit drei Jahren auch die Discounter Bio-Eigenmarken eingeführt hatten. Das ergibt den enormen Bedarf an Bio-Lebensmittel. Andererseits durch die immer größer werdende Anzahl Verbraucher, die Bio-Lebensmittel verstärkt nachfragen und diese seitdem preiswert und überall kaufen können. Aber die gestiegene Nachfrage muss bereits zu 30% mit Importen gedeckt werden, da deutsche Bio-Bauern weder die Menge noch die Vielfalt der Erzeugnisse liefern können.

Warum können deutsche Bio-Bauern nicht genug liefern?

Die Anzahl der Bio-Betriebe nahm in Deutschland im gleichen Zeitraum nur gering zu. Es fehlen dadurch bundesweit landwirtschaftliche Bio-Betriebe. Die meisten Bundesländer hatten im Jahr 2006 die Umstellungsförderung ausgesetzt, um diese 2007, genau wie die Beibehaltungsförderung, auf viel zu geringem Niveau wieder einzuführen.

Warum stellen konventionelle Betriebe nicht um, wenn jetzt für Bio-Produkte ein sicherer Absatz da ist?

Neben den zu geringen Flächenprämien und den zur Zeit deutlich höheren Preisen für konventionelle Rohware, stellen Landwirte auch deshalb nicht um, weil es lukrativer scheint, großflächig nachwachsende Rohstoffe zur Produktion von so genannter Bio-Energie oder Bio-Masse anzubauen. Laut Umfrage des Deutschen Bauernverbandes können sich 7% der befragten Bauern vorstellen, in den nächsten zwei bis drei Jahren auf Ökolandbau umzustellen, vorausgesetzt, es liegen gesicherte Abnahmeverträge vor, bei gleich bleibenden höheren Erzeugerpreisen.

Wie sieht es in Mecklenburg-Vorpommern aus?

Das Landwirtschaftsministerium hatte zuerst 2004 und dann nochmals 2006 die Umstellungsförderung ausgesetzt - eine agrarpolitische Fehleinschätzung. Jetzt fehlen die Bio-Betriebe im Land, die den wachsenden Bedarf an Bio-Produkten decken könnten. Die aktuellen 135 €/ha und Jahr sind als Umstellungsprämie wesentlich zu gering als Anreiz, auf Ökolandbau umzustellen und auch zu gering als Ausgleich bei der ökologischen Erzeugung. Die deutlichen Signale des Bio-Marktes werden im Landwirtschaftsministerium in Schwerin nicht wahrgenommen, schlecht geredet oder einfach ignoriert. Im aktuellen Organigramm des Landwirtschaftsministeriums kommt die Arbeitsaufgabe Ökolandbau nicht mehr vor. Und der Landes-Bauernverband, der weiterhin auf eine global austauschbare industrielle Tier- und Pflanzenproduktion setzt, hat das gewaltige wirtschaftliche Potential des Ökolandbaus für unser Land noch nicht erkannt.

Was fordern Sie?

Was wir im Land brauchen, ist ein eindeutiges Bekenntnis und ein klares Ziel für die Entwicklung des ökologischen Landbaus. Dazu fordern wir den Landwirtschaftsminister auf, gemeinsam mit allen Öko-Verbänden einen „Aktionsplan ökologischer Landbau“ für den Zeitraum bis 2013 aufzustellen.

Was ist ein Aktionsplan und was soll er bewirken?

Ein Aktionsplan ist ein Maßnahmenkatalog mit den erforderlichen Fördermöglichkeiten, die neben den Flächenprämien und den Agrarumweltprogrammen, die Bereiche Bildung, Beratung, Forschung, Vermarktung, Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätssicherung betreffen. Dänemark hatte bereits 1996 solch einen Aktionsplan erfolgreich eingeführt und Österreich von 2005 bis 2008, was zu einem nachgewiesenem Wettbewerbsvorteil der einheimischen Bio-Bauern geführt hatte und zu einem enormen Export von Bio-Produkten, insbesondere nach Deutschland.

Was fordern Sie aktuell?

Aktuell bedarf es einer Neuberechnung und einer deutlichen Anhebung der Umstellungs- als auch der Beibehaltungsprämie, entsprechend dem Land Bayern, das – auch wegen des Konkurrenzdrucks durch Österreich – angekündigt hat, ab 2009 die Umstellungsprämie auf 300€/ha und die Beibehaltungsprämie auf 210€/ha zu erhöhen.

Warum soll der Ökolandbau noch mehr gefördert werden, wenn jetzt der Bio-Markt brummt und die Bio-Bauern mit ihren Erzeugnissen doch genug Geld verdienen?

Der ökologische Landbau erbringt nachweislich gesellschaftliche Zusatzleistungen, die keinen Marktpreis haben, wie verbesserter Klima-, Boden-, Tier- und Artenschutz, die die Gesellschaft honorieren muss. Dieser Zusatznutzen ist nicht durch höhere Preise für die Bio-Produkte vom Verbraucher bezahlbar.

Wie sehen Sie die Chancen für den Ökolandbau in Mecklenburg-Vorpommern?

Mecklenburg-Vorpommern hat bereits einem Anteil von 9% umgestellte Bio-Fläche und sehr günstige geographische und klimatische Bedingungen für den ökologischen Landbau. Dazu kommt, dass die bestehenden großen Erzeugergemeinschaften, wie Biopark Markt GmbH, Weidehof und Fürstenhof auch in Zukunft sehr effektiv große, einheitliche Partien Bio-Getreide, -Kartoffeln, -Eier oder –Fleisch bundes- und europaweit vermarkten können. Die verschiedenen Formen der Direktvermarktung, wie Bio-Hofläden, -Marktstände oder -Lieferdienste können gleichzeitig die Aufgabe der sogenannten Nahversorgung der Landbevölkerung auf dem Lande übernehmen. Langfristig müssen sich jedoch die Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau im Land verbessern. Dazu gehört grundsätzlich auch, dass die staatlich geförderte Forschung zur Agrogentechnik eingestellt wird und weder Freisetzungsversuche, noch ein großflächiger Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen im Land erfolgen. Wenn jetzt entsprechend der Absatzsituation umgesteuert wird, kann es noch gelingen, dass unsere Bio-Bauern am Bio-Boom wirtschaftlich teilhaben und Mecklenburg-Vorpommern nicht nur Gesundheit- und Tourismus Land Nr. 1, sondern auch das Bio-Land Nr.1 wird.

Dr. Burkhard Roloff
Referent für Landwirtschaft

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Gentechnikfreie Fläche vergrößert sich auf 108.631 ha

Ende März fand das 3. Landestreffen der gentechnikfreien Regionen (GFR) in Mecklenburg-Vorpommern auf Gut Dalwitz statt. Für das Jahr 2008 wurden in Mecklenburg-Vorpommern fast 1000ha Gen-Mais an 36 Standorten angemeldet. Die Freisetzungsversuche konzentrieren sich auf Kartoffeln, deren Stärkezusammensetzung genetisch verändert wurden bzw. die gegen den Erreger der Kraut- und Knollenfäule resistent sein sollen. Eine Freisetzung mit einer herbizidresistenten Zuckerrübe ist geplant. Aber es haben sich auch neue Bürgerinitiativen und 3 neue gentechnikfreie Regionen sowie zahlreiche gentechnikfreie Kommunen im Land gebildet. Annemarie Volling, die Koordinatorin der GFR in Deutschland informierte darüber, dass insgesamt 4400 ha Gen-Mais angemeldet wurden, was einem Anteil von nur 0,23% der gesamten Maisanbaufläche entspricht. Bundesweit gibt es 179 gentechnikfreie Regionen bzw. Initiativen mit fast eine Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche sowie 127 gentechnikfreie Kommunen und Städte. Frau Peters vom Landesimkerverband berichtete, dass im aktuellen Gentechnikgesetz weder der Honig noch die Imker vorkommen. Das vom zugelassenen Gen-Mais erzeugte Bt-Insektengift wirkt schneller und einfacher auch auf sogenannte Nichtzielorganismen und deshalb ist der Bt-Mais in Frankreich verboten. Die Anwältin Katrin Brockmann kritisierte die ungeklärten Haftungsregeln beim GVO-Anbau und die unterschiedlichen Abstandregeln von Gen-Mais zu konventionellen Maisflächen (150m) und zu Bio-Mais (300m). Dr. Broschewitz vom Landwirtschaftsministerium wies auf einen Landtagsbeschluss vom Januar 2008 hin, nach dem die gentechnikfreien Regionen unterstützt werden sollen und das auf Landesflächen der GVO-Anbau aus Gründen der Haftungsunsicherheit untersagt ist. Leider beschloss die Landesregierung auch die Förderung der Grundlagenforschung zur Agrogentechnik mit Landesmitteln. Die gentechnikfreie Fläche im Land erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 13.000 ha auf insgesamt 108.631 ha. Die Vertreter der gentechnikfreien Regionen fordern Rechtssicherheit für die gentechnikfreien Regionen, einen Mindestabstand zwischen Gen-Maisfeldern zu Naturschutzgebieten von 800m und die Übernahme der Kosten für die Untersuchung auf gentechnisch verunreinigtem Raps durch das Landwirtschaftsministerium.

Dr. Burkhard Roloff
Referent für Landwirtschaft

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    Programm der BUNDjugend

    Erneut bietet die BUNDjugend M.-V. im Sommer 2008 zahlreiche nationale wie internationale Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche an. Dieses Jahr ist das Programm besonders vielfältig.

    Kanutour in Schweden vom 18.-28. Juli 2008

    Eine 10-tägige Kanutour in Mittelschweden/Dalsland startet die BUNDjugend M.-V. Mitte Juli. Die Tour führt durch viele Seen und Flüsse, vorbei an kleinen Städten. Übernachten werden die Jugendlichen an Seeufern oder auf kleinen Inseln. Das Essen wird gemeinsam über dem Feuer zubereitet. Abends wird ein Lagerfeuer entfacht, über die Tageserlebnisse geplaudert, Lieder gesungen und nebenbei die Schwedische Lebensart kennen gelernt. Alter: 16-25jährige, Kosten: 350,- Euro

    Kajaktour durch die Mecklenburger Seenplatte vom 26. Juli bis 2. August 2008

    Unsere Kajaktour durch die Mecklenburger Seenplatte beginnt dieses Jahr in Kratzeburg bei Neustrelitz und endet am Boeker Ufer am Südende der Müritz und führt über größere und kleinere Seen, Flüsse und Kanäle. Die maximale Tagesetappe beträgt 17 km. Das kann wirklich jede und jeder bequem schaffen. Unterwegs wird viel Zeit sein, um die Weite und Ruhe der Natur in der Mecklenburger Seenplatte zu erleben. Ein Ranger des Müritz-Nationalparkes wird die Gruppe einen Tag lang begleiten. Baden gehen, in der Sonne liegen und Faulenzen oder Volleyball spielen gehören ebenfalls zum Programm. Teilnehmen können 20 Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren. Mit dabei sind zwei BetreuerInnen mit langjähriger Erfahrung in derartigen Paddeltouren. Alter: 16-25jährige, Kosten: 190,- Euro

    Internationaler Jugendaustausch in Estland vom 18.-27. August 2008

    Hast Du Interesse, Land, Leute und Kultur in Estland kennen zu lernen? Im August starten wir unsere Reise zu einem internationalen Umwelterfahrungsaustausch mit Jugendlichen aus Estland, Österreich, Spanien und Deutschland. Das Programm ist sehr vielfältig. Neben dem Kennenlernen der Hauptstadt Tallin steht auch ein Arbeitseinsatz in einem estnischen Naturpark auf dem Programm. Diskussionen über die Müllproblematik und wie wir sie gemeinsam lösen können sind ebenso Bestandteil wie die nationalen Länderabende und die „Sommerolympiade“. Wenn Du mitfahren möchtest, melde Dich schnell an, denn wir haben nur 9 freie Plätze zu vergeben. Alter: 16-27jährige, Kosten: 150,- Euro

    "Lustige Paddeltour" durch die Mecklenburger Seenplatte vom 19.-26. Juli 2008

    Unsere begehrte „Lustige Paddeltour“ für 13-15jährige durch die Mecklenburger Seenplatte.startet in Groß Menow und wird am letzten Tag in Kratzeburg bei Neustrelitz enden. Die Tagesetappen sind so gewählt, dass sie jeder bequem schaffen kann. Eine Einführung ins Kajakfahren erhalten die Teilnehmer. Übernachtet wird auf ausgewiesenen Camping- oder Wasserwanderrastplätzen. Neben dem Kajakfahren bleibt genügend Zeit, um in der Sonne zu liegen, kleinere Ausflüge in die umliegenden Städte zu machen oder Wasserschlachten zu veranstalten. Abends werden die Mahlzeiten gemeinsam über dem Lagerfeuer zubereitet. Lust bekommen? Dann bis zum Sommer! Alter: 13-15jährige, Kosten: 190,- Euro

    Sommercamp für Kinder und Jugendliche vom 2.-9. August 2008

    Rund um Dahmen am Malchiner See gibt es jede Menge zu erleben. Die Umgebung ist geprägt sowohl von naturbelassenen Wäldern, Wiesen sowie tollen Badeseen, als auch von Kulturlandschaft. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Kanu oder mit der Kutsche wollen wir die Vielfalt dieser Region entdecken. Ausflüge führen uns nach nach Burg Schlitz, nach Malchow zur Sommerrodelbahn und dem Affenwald und zur Burgwallinsel bei Teterow. Kegeln, Tischtennis, Baden, Neptuntaufe, Lagerfeuer, Nachtwanderung, Disco und viele lustige Spiele werden die Woche im Fluge vergehen lassen. Lust bekommen? Dann ganz schnell anmelden. Alter: 8-14jährige, Kosten: 199,- Euro

     

    Informationen über alle Veranstaltungen und Projekte gibt´s über die:
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    Zum Bahnhof 20
    19053 Schwerin
    Tel.: 0385/500 7818
    Fax: 0385/56 36 61
    E-Mail: bundjugend.mv@gmx.de
    Internet: www.bundjugend-mv.de
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