Landesverband Rheinland-Pfalz

21. Mai 2007

Natur vor der Haustür

Erhaltung der Biodiversität in der Oberrheinregion

Umweltschutz ohne Grenzen

Gemeinsame Pressemitteilung von Alsace Nature, BASNU, BUND Baden-Württemberg und BUND Rheinland-Pfalz

Straßburg: Anlässlich des „Internationalen Tages der Biologischen Vielfalt“ stellen deutsche, schweizerische und französische Umweltschutzvereine das Projekt „Naturschutz ohne Grenzen“ vor. Das Projekt will in der Oberrheinregion auf Modellinitiativen zum Schutz der Biodiversität aufmerksam machen und den Austausch zwischen interessierten Akteuren fördern.

Am Vortag des „Internationalen Tags der Biologischen Vielfalt“ stellen vier Umweltorganisationen ein gemeinsames Projekt zum Schutz der Biodiversität in der Oberrheinregion vor. Alsace Nature, Dachverband der Umweltschutzvereine im französischen Elsass, die BUND-Landesverbände Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie die Basler Arbeitsgemeinschaft zum Schutz von Natur und Umwelt (BASNU) arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Das Projekt „Naturschutz ohne Grenzen - Förderung der Biodiversität durch trinationale Zusammenarbeit am Oberrhein“ ist das jüngste Resultat dieser Kooperation. Es wird kofinanziert von der Europäischen Union im Rahmen des INTERREG-Programms zur grenzübergreifenden Zusammenar-beit und erhält zudem eine finanzielle Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz.

Ziel des Projektes „Naturschutz ohne Grenzen“ ist es das Thema Biodiversitätsschutz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen sowie Mittel und Wege aufzuzeigen, wie Biodiversität im Alltag erhalten werden kann. Insofern geht es nicht um Arten- und Biotopschutz in speziellen Schutzzonen, sondern um den Schutz der Natur vor der Haustür. Das Projekt will die Aufmerksamkeit auf exemplarische Initiativen in der Oberrheinregion lenken, die Natur dort schützt wo der Mensch mit ihr im Alltag in Kontakt kommt: in Siedlungs- und Wohnräumen, Gewerbe- und Industriegebieten sowie land-, weide- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen. Interessierte Vereine, Initiativen usw. sind aufgefordert mit dem Projekt „Naturschutz ohne Grenzen“ in Kontakt zu treten und sich vorzustellen.

Vor 15 Jahren, am 22. Mai 1992, wurde im Vorfeld der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro die Verhandlungen um den Vertragstext für die Rah-menkonvention über die biologische Vielfalt abgeschlossen. Seit 2001 wird der 22. Mai jährlich als „Internationaler Tag der biologischen Vielfalt“ begangen. Ziele dieser Biodiversitäts-Konvention sind der Erhalt der Biologischen Vielfalt und ihre nachhaltige Nutzung sowie die ausgewogene und gerechte Verteilung der Chancen, die sich aus der ihrer Nutzung ergeben. Ihr sind bis heute 188 Staaten beigetreten, wodurch sie eines der mitgliederstärksten internationalen Abkommen ist.

Nachfragen: Daniel Schäfer (Projektleiter)Tel.-Nr. 0033 6 07 16 14 36


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