Landesverband Rheinland-Pfalz

Tipps für Gartenliebhaber auf dem Weg zum Schmetterlingsfreund

"Wohnplatz, Küche, Schlafraum und Winterquartier
– nix mehr da!“

So könnte das ernüchternde Urteil eines Schmetterlings auf der Suche nach einem Lebensraum in unseren Gärten sein. Wurde doch oft alles (zu) ordentlich aufgeräumt. Aber mal ehrlich, benutzen wir wirklich die ganze Gartenfläche? Oder können wir dort auch ein wenig Raum für Schmetterlinge entstehen lassen? Wie viel Rasen brauchen wir für unsere Freizeitnutzung? Wie viel kann Schmetterlingsblumenwiese werden? Die glatte Hecke zum Nachbarn, vielleicht in Zukunft eine Hecke aus einheimischen Sträuchern? Und es lohnt sich: Vom Gartenstuhl aus versonnen den gaukelnden „Edelsteinen“ zuzuschauen, bringt Ruhe in stressgeplagte Herzen.

Und so wirds gemacht!

Welchen Typ von Garten habe ich?

Schmetterlinge haben von Art zu Art sehr unterschiedliche Bedürfnisse an Wärme, Feuchtigkeit und Sonnenscheindauer .

  • Ist unser Garten ein sehr warmer Garten? Eventuell in Südhanglage?
  • Ist es ein eher kühler schattiger Garten? Unter Umständen auch noch nordexponiert?
  • Oder ist er irgendwo dazwischen?
  • Liegt der Garten in Waldrandnähe, in Wiesenumgebung oder eher im Ortsinneren?
  • Und natürlich spielt auch der Untergrund der umgebenden Landschaft eine Rolle.
Es empfiehlt sich sehr die Gestaltung des Gartens für Schmetterlinge an der Umgebung auszurichten, denn hier sollen die Falter ja herkommen, und auch hinfliegen können.

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