BUND Regionalverband Stuttgart

BUND fordert sofortigen Ausbaustopp für Mobilfunkmasten in Stuttgart – Kein weiterer Antennenwildwuchs in der Stadt

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - Kreisverband Stuttgart, 05.05.2009

Pressemitteilung

Auf der letzten Mitgliederversammlung des BUND Kreisverbandes Stuttgart wurde einstimmig die Forderung nach einem sofortiger Stopp für weitere Mobilfunksendeanlagen in Stuttgart beschlossen.

Neue Masten sind in der Rötestraße, in Plieningen, Sillenbuch, auf dem Birkenkopf und in Büsnau geplant. Diese Masten werden gebaut ohne Kontrolle der Strahlenbelastung. Im Stuttgarter Westen ergaben die Messungen der Bundesnetzagentur und von Fachleuten, dass die Gebiete jetzt schon nach medizinischen Kriterien verstrahlt sind.

Der BUND fordert die sofortige Senkung der Belastungen auf 100 Mikrowatt pro Quadratmeter. Die realen Belastungen liegen oft weit über 10.000 Mikrowatt pro Quadratmeter.

Der Kreisvorsitzende Dr. Wolfgang Steinbach hält die Erstellung eines Katasters der Strahlenbelastung in Stuttgart für überfällig. Die Bürger müssten an der Planung von Maßnahmen zur drastischen Reduzierung der Strahlenbelastung beteiligt werden.

Die Sprecherin des BUND, Clarissa Seitz fordert einen Sicherheitsabstand von mindestens 400 m von Mobilfunkmasten zu sensiblen Bereichen wie Schulen und Kindergärten. Seitz appelliert: „Der Schutz unserer Kinder muss Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen der Industrie haben“.

Rückfragen an BUND Umweltzentrum Stuttgart: 0711/61970-40


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