BUND Regionalverband StuttgartStuttgart 21 – Negativimage nicht mehr zu rettenAktionsbündnis gegen Stuttgart 21„Und wenn man noch so viele schöne Etiketten auf das Projekt Stuttgart 21 klebt, der Inhalt bleibt schlecht – das Negativimage ist einfach nicht mehr zu retten,“ kommentiert Gerhard Pfeifer, BUND Regional¬geschäftsführer die heute von Bahnchef Grube und Ministerpräsident Oettinger vorgestellte Werbekampagne für das umstrittene Prestigeprojekt. Pfeifer weiter: „Die Bürger in der Landeshauptstadt, aber auch in der Region und im Land haben inzwischen sehr genau erkannt, dass eine Sache ein „Gschmäckle“ haben muss, wenn es mit soviel Aufwand und Pomp beworben werden muss.“ In diesem Zusammenhang ist es einmal wieder bezeichnend, dass ein neues Propaganda-Büro eingerichtet werden soll, dass mit Steuergeldern finanziert werden muss. „Bei den Kosten sollen die Bürger ständig mitzahlen – einen Bürgerentscheid wird ihnen aber verwehrt,“ stellt Pfeifer fest. Dass der SPD Landtagsabgeordnete Wolfgang Drexler aus Esslingen den sog. Mr. Stuttgart 21 bzw. S21-Beauftagten spielen soll, ist im Prinzip eine Lachnummer. Drexler gilt schon seit Jahren als „Hardcore-Befürworter“ von Stuttgart 21, der sehr stark polarisiert und überdreht. Die angekündigte Integrations- und Symphatiefigur aus Film, Funk und Fernsehen wurde offensichtlich nicht gefunden . Drexler zeichnet sich auch durch Inkompetenz aus, insbesondere was das Alternativkonzept Kopfbahnhof 21 – K21 - betrifft. Gebetsmühlenhaft behauptet er z.B., dass dabei im Neckartal Häuser abgerissen, dass die Neckaraue bei Mettingen zerschnitten und dass im Körschtal riesige Talbrücken gebaut werden müssen. Diese Behauptungen sind alle schlichtweg falsch. Die Trassenführung bei K21 kann im Neckartal bis nach Obertürkeim auf bestehendem Bahngelände geführt werden. Dann muss lediglich ein Gewerbegebiet, der Neckar und die B10 überbrückt werden und dann verschwindet die Trasse bei der Deponie Einöd bis zur Autobahnraststätte Denkendorf im Tunnel. Übrigens handelt es sich hierbei um eine Planung, welche die Bahn vor Jahren selber ins Spiel brachte. Pfeifer abschließend: „Stuttgart 21 hat nicht nur ein Imageproblem, sondern vor allem ein Wirtschaftlichkeitsproblem. Die jüngsten Meldungen aus dem Aufsichtsrat der Bahn unterstreichen diese Feststellung. Die neue Image-Kampagne erscheint daher wie der letzte Tanz auf der Stuttgart 21 –Titanic.“ Rückfragen an: Gerhard Pfeifer (BUND) fon 0711/61970-40 |
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