BUND Regionalverband Stuttgart

Baubeginn von Stuttgart 21 - reine Shownummer

Montagsdemo am 18. Januar mit Bernd Riexinger und Wolfgang Schorlau


Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

Stuttgart, 14.01.2009



Pressemitteilung

„Als reine Shownummer und ein Instrument aus der Mottenkiste der psychologischen Kriegsführung,“ bezeichnet Gerhard Pfeifer, BUND Regional­geschäftsführer die Baustartankündung von Stuttgart 21 am 2. Februar.

Die geplanten Umbaumaßnahmen im Gleisvorfeld bedeuten nicht, dass Stuttgart 21 unumkehrbar ist. Viele der nun beginnenden Baumaßnahmen – wie z.B. der Austausch von alten Weichen und die Installation neuer Signaltechnik– machen auch beim Aktionsbündnis vertretenen Alternativkonzept Kopfbahnhof 21 Sinn.

Vor diesem Hintergrund bieten sich die Kopfbahnhof 21 Befürworter an beim Anheben des Prellbockes am Gleis 49 mitzuhelfen. „Die Gefahr, dass Bahnchef Grube, OB Schuster, Ministerpräsident Mappus, etc. sich dabei in vielerlei Hinsicht verlupfen – z.B. am Bürgerwillen - ist riesengroß.“ sagt Gangolf Stocker, SÖS-Stadtrat.

Stocker weiter: „Erst wenn die Seitenflügel abgebrochen und große Baugruben ausgehoben werden, und dies wird nicht vor Ende 2010 sein, ist das Projekt nicht mehr zu stoppen. Bis dahin werden die Protestaktionen mit steigendem Zuspruch weitergeführt.“

Die nächste Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21 findet am 18. Januar vor dem Nordausgang des Hauptbahnhofes von 18.00 bis 18:30 Uhr statt. Es sprechen Bernd Riexinger, verdi Geschäftsführer Bezirk Stuttgart, der Schriftsteller Wolfgang Schorlau und Clarissa Seitz, Grüne Stadträtin.


Rückfragen an: Gerhard Pfeifer (BUND), fon 0711/61970-40
Gangolf Stocker (SÖS), fon 0172/9500948


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