BUND Regionalverband StuttgartStuttgart 21 - Protestbewegung Gewaltbereitschaft unterzuschieben ist perfide TaktikAktionsbündnis gegen Stuttgart 21Stuttgart, 30.06.2010 Die Befürworter und Betreiber von Stuttgart 21 bemühen sich derzeit eifrig, einen so genannten Nebenkriegsschauplatz aufzubauen: Die angebliche Gewalttätigkeit der Stuttgart 21-Gegner. Dabei werden verschiedenste Vorkommnisse in den Medien ziemlich willkürlich zusammengemischt: Das Verkleben von Automaten und Zukleben von Schaufenstern hat nichts mit dem von Aktionsbündnis organisierten Protest gegen Stuttgart 21 zu tun. Das Gleiche gilt für Eier und Flaschenwürfe gegen SPD-Landtagsabgeordneten Schmiedel. Dies ist bekannt, wird aber dennoch mit dem Aktionsbündnis in Zusammenhang gebracht. Die von Herrn Drexler behaupteten Drohmails erweisen sich offenbar als Erfindung. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat „mangels Anfangsverdachts kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.“ Die vom Wirtschaftsförderer der Stadt Stuttgart, Dr. Vogt, als Vorwand für die Absage einer Veranstaltung mit der Agentur „Die Crew“ behaupteten „kryptischen E-Mails“ will dieser nicht einsehen lassen. Einer entsprechenden Bitte von SÖS-Stadtrat Gangolf Stocker erteilte er eine Absage. Wir schließen daraus, dass es diese Mails nicht gibt oder ihr Inhalt eine solche Absage nicht gerechtfertigt hätte. Jetzt bastelt der Verband Region Stuttgart weiter an dieser Scheinbedrohung mit der Absage einer geplanten Verbandssitzung mit Bahnchef Grube. Diesen Termin hat das Aktionsbündnis heute zum ersten mal aus der Zeitung erfahren. „Aber je näher man diese Scheinbedrohungen untersucht, desto kleiner werden sie, ganz ähnlich dem Scheinriesen in Michael Endes Jimmy Knopf“, so Gangolf Stocker: „Offenbar fällt den Betreibern von Stuttgart 21 nichts mehr ein, und so muss als perfide Taktik der enormen Stuttgart 21-Protestbewegung nun Gewaltbereitschaft untergeschoben werden“, kommentiert Gerhard Pfeifer vom BUND-Regionalverband Stuttgart. Und Gangolf Stocker ergänzt: „Diesen Gefallen werden wir ihnen aber nicht tun“. Rückfragen an: Gangolf Stocker (SÖS-Stadtrat), fon 0172/95 00 948 Gerhard Pfeifer (BUND), fon 0711/61970-40 |
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