BUND Regionalverband StuttgartSachbeschädigung und Werbeverbot im Vorfeld der Protestveranstaltung gegen Stuttgart 21Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21Stuttgart, 07.07.2010 Pressemitteilung Am kommenden Samstag um 14 Uhr plant das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 eine große Protestaktion im Stuttgarter Schlossgarten. Um 13 Uhr gibt es Sternmärsche zum Kundgebungsplatz beim Planetarium. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 10.000 Menschen. Das Aufgebot an namhaften Künstlern und prominenten Politikern, die die Aktion unterstützen ist groß und zeigt wiederholt, dass Stuttgart 21 in der Bevölkerung kaum Rückhalt hat. Statt mit Argumenten für ihr Projekt zu werben, fällt den Unterstützern von Stuttgart 21 offenbar nur noch ein mit unfairen Mitteln die Kommunikation für die Protestkundgebung zu unterbinden. So wurden für ganz Stuttgart nur 200 Ankündigungsplakate von der Stadtverwaltung genehmigt. Die Plakate wurden ehrenamtlich vor einer Woche aufgehängt. Viele dieser Plakate sind inzwischen zerstört und entwendet worden. BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer vermutet die Täter im Umfeld von fanatischen Stuttgart 21-Sympathisanten. Ein Werbeclip, der auf den Videoleinwänden in den Haltestellen der SSB gezeigt werde sollte, wurde nun, obwohl ein Zusage vorlag und der Clip ein paar Tage lief, kurzfristig abgesetzt. Die Stuttgarter Straßenbahnen pochen auf ihr Hausrecht und sind damit vielleicht juristisch auf der sicheren Seite. Politisch war diese Aktion eher unklug. In den vergangenen Jahren haben sich in dem Aktionsbündnis Menschen zusammen getan, die sich für Ihre Stadt in Freiheit und mit Verantwortung engagieren wollen. Das haben sie in vielfältiger Weise, friedlich und mit viel Fantasie bewiesen. „Diese Bewegung wird sich auch nicht durch einen öffentlichen Maulkorb – nämlich ein Werbeverbot und durch Zerstörungswut stoppen lassen.“ sagt Gerhard Pfeifer. Rückfragen an: Gerhard Pfeifer (BUND), fon 0711/61970-40 |
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