BUND Südhardt

Die Wäldler im Museum

Am letzten Freitag besuchte die Kindergruppe das Naturkundemuseum in Karlsruhe, um bei einer Führung mehr über die Zusammenhänge vom Einfluss des Klimas auf die Lebensräume der Tiere zu erfahren. Wir erarbeiteten die verschiedenen Klimazonen und mit Hilfe von Globus und Taschenlampe, die als Sonne fungierte, erfuhren wir anschaulich deren Entstehung.

Mit diesem Grundwissen erkundeten die Wäldler dann die großzügig gestalteten Aquarien. Als Vertreter der nährstoffreichen kalten Meere empfing uns eine Krake, die für uns sogar ihr Versteck verlies, sowie lebendes Plankton.





Im Korallenriff tummelten sich neben einer Vielfalt tropischer Fische eine bedrohlich aussehende Netzmuräne, auf deren Körper sich eine kleine Putzergarnele aufhielt, die, wie zu erfahren war, der Muräne sogar furchtlos im Maul die spitzen Zähne putzt. Ein paar Meter weiter konnten wir Krokodilteju, Gabelbart und Stechrochen beobachten, die in tropischen Regenwäldern zu Hause sind.
Im Terrarium des subtropischen Trockengebiets war viel über die Strategie der Wechselblüter, wie sie die heißen Tage und kalten Nächte, sowie Wasserknappheit überstehen, zu erfahren. z.B. stellt die Kragenechse morgens ihren Kragen, um die ersten Sonnenstrahlen einzufangen.
Alle diese Tiere haben sich bestens an die verschiedenen Klimazonen, in denen sie leben, angepasst.

Bei der Heimfahrt wurden die Wäldler dann noch auf eine Geduldsprobe gestellt, weil wir durch eine Demonstration unsere Heimreise mit der Stadtbahn erst mit über einstündiger Verspätung antreten konnten


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