BUND Südhardt

Feldhecken


Feldhecke als Windschutz auf der Hardt


Feldhecken sind linienhafte, schmale Gehölzbestände in der Feldflur aus Sträuchern und Bäumen oder nur aus Sträuchern.
Die Artenzusammensetzung spiegelt die Standortsverhältnisse wieder, meist sind es Straucharten der Gebüsche mittlerer oder trockenwarmer Standorte. Auch mit ausschlagfähigen Baumarten und gelegentlich mit eingewachsenen Obstbäumen; randlich meist mit Arten der Saumvegetation.

In der Regel spontan, aber auch durch bewußte Pflanzung entstandene Gehölzbestände an Feldwegrändern, Hohlwegen, Parzellengrenzen, Gräben, auf Steinriegeln und Böschungen, die durch menschliche Bewirtschaftung oder Pflege (gelegentliches Auf-den-Stock-Setzen, Schnitt) geprägt sind.

Feldhecken sind für unseren Naturraum nur bedingt landschaftstypische Elemente - dort wo sie vorkommen haben sie aber wichtige ökologischen Funktionen, wie zum Beispiel auf der Hardt. Hier wurden Feldhecken als Windschutz angepflanzt und bilden häufig die einzigen strukturierenden Elemente.





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