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BUND Arbeitskreis: Naturschutz und Amphibienschutz im Kappler Kleintal bei Freiburg

BUND - Arbeitskreis Naturschutz


Praktischer Naturschutz in und Freiburg / Amphibienschutz im Kleintal bei Kappel / Freiburg - WIR SUCHEN DRINGEND AKTIVE MITSTREITER/INNEN !!!



Mitmachen beim Naturschutz in Freiburg


Wie jedes Jahr beginnt Mitte Februar die Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern. Bei diesen ebenso beschwerlichen wie auch gefährlichen Wanderungen müssen sie oftmals mehrere Straßen überqueren. Dabei werden viele der unter Naturschutz stehenden Amphibien überfahren.




Wo?
Kappler Kleintal (oberhalb Kappels)

Wann?
Februar bis Ende April

Was ist zu tun?
  • Zaun auf- und abbauen
  • abends die Tiere aufsammeln und zum Teich bringen
  • weitere Helfer finden

Wie nehme ich Kontakt auf?
z.B. einfach anrufen: Tel. 0761/30383
oder eine eMail schreiben: bund.freiburgbund.net
oder direkt in die Mailinglist eintragen (oberes Dreieck anklicken)


Wir, der Arbeitskreis Naturschutz des BUND-Regionalverbandes Südlicher Oberrhein, betreuen die größte noch intakte Amphibienpopulation Südbadens (über 10.000 Amphibien). Ab und zu gibt es auch sonstige Naturschutzeinsätze in und um Freiburg

Dazu werden beiderseits der Straße Zäune aufgestellt, um die Hin- und Rückwanderung zu "bremsen". Bei der letztjährigen Aktion wurden rund 10.000 Amphibien gezählt. Dabei sind ungefähr 7000 Tiere auf der Hinwanderung und 3000 auf der Rückwanderung in Eimer gelegt und über die Straße getragen worden.

Die Tiere kommen aus dem Wald östlich des Kleintalbaches und ziehen zu den Teichen unmittelbar westlich dieses Baches. Hauptsächlich werden hier Erdkröten (Bufo bufo), aber auch Grasfrösche (Rana temporaria) und Bergmolche, gefunden.

Selbst die wenigen Fahrzeuge der Landwirte, und die der touristischen Gästen reichen aus, an einem feuchten und relativ warmen Frühjahrsabend zu einem wahren Schlachtfest auf der Straße zu führen.

Jeden Abend müssen deshalb HelferInnen mit großen tragbaren Lampen an Ort und Stelle sein, um schnellstens die manchmal mit Tieren übersäte Straße freizumachen.

Die Amphibien fühlen sich kalt an, sie sind wechselwarm. Außerdem haben sie eine sehr dünne, zerbrechlich wirkende Haut und wehren sich natürlich dagegen, in einen Eimer verfrachtet zu werden. Hier müssen alle mit dem rechten Fingerspitzengefühl zugreifen. Schwieriger ist das noch bei den sprungkräftigen und etwas glitschigen Grasfröschen.

An den Abenden sind sehr unterschiedliche Zahlen von Tieren anzutreffen. Manchmal kommt es vor, daß keine Tiere gefunden werden, das liegt dann oftmals an einem kühlen Tag. An anderen Abenden, dies sind meist die regnerischen warmen, sind wahre Ströme unterwegs.

hier finden Sie viele Infos zu Naturschutzthemen am Oberrhein



Das Mustermotiv kann zur freien Verwendung hier heruntergeladen werden.


Dieser Artikel wurde 2434 mal gelesen und am 17.9.2008 zuletzt geändert.
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