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BUND Ortsgruppe Freiburg

Termine


Am Sonntag, den 13.05.12 um 15
Uhr findet in der Ökostation Freiburg (Falkenberger Str. 21b) das
Frühlingsfest der BUND-Ortsgruppe Freiburg statt.
Eingeladen sind alle Mitglieder, Aktive, Neugierige, die die Ortsgruppe in ungezwungenem Rahmen mal kennenlernen wollen, in die BUND-Aktivitäten in Freiburg reinschnuppern und sich mit anderen BUND-Mitgliedern austauschen wollen, die Interesse am Umwelt- und Naturschutz oder einfach nur Lust auf einen bunten Sonntag-Nachmittag haben!


Bei schönem Wetter feiern wir im Freien. Dort wird es eine kleine Führung durch den Garten der Ökostation geben; außerdem ist auch eine Führung durch die Ausstellung "Schmetterlingsland Baden-Württemberg" möglich. Für Kuchen und Getränke ist gesorgt.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Ortsgruppe für das Jahr 2012 kann hier (PDF) heruntergeladen werden.


Aktionen - Rückblende


Hier ein Link zu einem Artikel über einen von der Ortsgruppe organisierten Vortrag zur Veränderung des Stadtklimas durch die geplanten Bebauungsmaßnahmen in der Universität am 7.12.2011:

Infostand zu Stuttgart 21

Die BUND-Ortsgruppe hat am 19.11.2011 wirklichkeitsgetreu die Enge auf den Bahnsteigen des geplanten Untertagebahnhofs "Stuttgart 21" demonstriert und über Sicherheitsprobleme bei dem gesamten unterirdischen Projekt informiert.



Stuttgart 21 Aktionstag

Am 12.11.2011 fand auf dem Augustinerplatz eine Kundgebung zu "Ja zum Ausstieg aus S 21" statt, bei der etwa 80 BürgerInnen bei schönsten Sonnenschein zugehört haben, wobei noch wohl ebensoviele Gäste eines Cafes, die im Freien saßen, zuhören konnten.

Bei der Kundgebung sprachen fünf Redner über ihre Gedanken betreffs des Tiefbahnhofprojektes als Natur-und Umweltschützer, als Parkschützer im Hebst 2010, als Verkehrsingenieur, einer über Sicherheits- und Fahrplanprobleme durch das geplante Projekt sowie über den historischen Akt der ersten Volksabstimmung in Baden-Württemberg . Alle warben für die Teilnahme an der Abstimmung am 27.11.2011..

Von einem Informationsstand im Herzen der Stadt aus haben Aktive Flyer zum Ausstieg verteilt und in Gesprächen für ein "Ja" beim Volksentscheid geworben.





Themen - Projekte


Ausbau des SC-Stadions


Presseerklärung der BUND-Ortsgruppe vom 02.03.2012

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Die BUND-Ortsgruppe Freiburg befürwortet angesichts der neuerlichen
Diskussion um Ausbau oder Neubau des SC-Stadions nachdrücklich einen
Ausbau des Stadions am jetzigen Standort.

Zwar ist bereits die derzeitige Verkehrssituation dort unbefriedigend
und erfordert eine Überarbeitung des bisherigen Konzeptes zur
Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Verglichen mit einem
Neubau an anderer Stelle stellt der Ausbau am bestehenden Standort aus
Sicht des BUND dennoch die bessere Lösung dar.

Zunächst erlaubt die BUND-Gruppe sich die Frage, ob die angestrebte
massive Ausweitung des Platzangebotes um 6000 bis 11000 Besucher
tatsächlich zwingend notwendig ist und ein Bauvorhaben in der
angedachten Größenordnung rechtfertigt.


Die Vermeidung von Flächenverbrauch ist eines der vorrangigen Anliegen
des BUND. Gerade Freiburg beruft sich werbewirksam gerne auf eine
nachhaltige Stadtentwicklung unter dem Leitgedanken einer Reduzierung
des Flächenverbrauchs im Außenbereich durch Siedlung und Verkehr. Dieser
Leitgedanke ist mit dem Neubau eines Stadions "auf der grünen Wiese" am
Standort Hirschmatten nicht vereinbar, zumal nicht nur ein Stadion,
sondern damit verbunden auch Trainingsflächen, Funktionsräume,
Parkplätze und sogar Einzelhandel entstehen sollen.
Der BUND lehnt den immensen Verbrauch hochwertiger Böden ab und warnt
davor, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Landschaftsschutzgebiet und
Nähe zum Vogelschutzgebiet Mooswald einen solchen Störungsherd in der
freien Landschaft anzusiedeln. Auch würde hier ein Großteil der
Stadionbesucher mit dem Pkw anreisen - ein zukunftsträchtiges Konzept
sieht anders aus.

Auch gegen die anderen beiden zuletzt in der Diskussion gebliebenen
Standorte spricht sich die BUND-Ortsgruppe aus.

Mit dem Standort Kleingartenanlage Hettlinger wäre der Verlust von
circa 200 Kleingärten verbunden. Kleingärten haben eine hohe
Erholungsfunktion als stadtnahe Grünflächen, nicht nur für die Kleingärtner.

Den dortigen Kleingärtnern aus 21 Nationen bedeutet ihr Garten sowohl
ideell wie materiell viel.Den Kleingärtnern müssten Ersatzflächen
angeboten werden.

Zudem ist in dem Gebiet ein Vorkommen der streng geschützten
Mauereidechse bekannt.

Auch der Flugplatz ist kein geeigneter Standort. Der BUND setzt sich
nicht für den Erhalt der Flugplatznutzung ein. Jedoch sind hier
Magerrasenbiotope von regionaler Bedeutung laut Biotopkartierung des
Landes entstanden; teilweise befinden sich auch hier Ausgleichsflächen,
die für andere Baumaßnahmen festgesetzt wurden. Diese Flächen sind somit
im Landschaftsplan der Stadt Freiburg als Vorrangbereich für Naturschutz
und Landschaftspflege eingestuft. Im Sinne eines nachhaltigen
Naturschutzes kann der BUND nicht befürworten, dass diese Flächen nun
wieder aufgegeben werden.

Mit freundlichem Gruß

Walther Moser, Vorsitzender der BUND-Ortsgruppe Freiburg
Nachrichtlich Freiburger Medien



Schaffung von Wohnraum in Freiburg


Presseerklärung der BUND-Ortsgruppe vom 06.02.2012

Die in die Öffentlichkeit getragene Diskussion um neues Bauland in Freiburg beschäftigt auch den BUND Freiburg. Die pauschalen und drastischen Äußerungen von Stadtrat Bock und Oberbürgermeister Dr.Salomon "Wir müssen bauen auf Teufel komm raus.“ betrachtet die Ortsgruppe mit großer Sorge.

Für das nachvollziehbare Ziel, Wohnraum in Freiburg zu schaffen, dürfen die Ziele einer nachhaltigen Stadtentwicklung – insbesondere ein sparsamer Umgang mit dem Boden – nicht unüberlegt geopfert werden.

Statt dessen sind Alternativen zur immer weiterer Flächeninanspruchnahme im Außenbereich zu entwickeln. Deshalb stellt die BUND-Ortsgruppe folgende Fragen:
Wie kann eine sozialverträgliche Nachverdichtung gestaltet werden? Wie groß ist der Leerstand von Wohnungen in Freiburg und wie lässt er sich reduzieren? Wie lassen sich Anreize schaffen, vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen, z.B. durch altersgerechtes Wohnen oder Mehrgenerationenwohnen? Sollte nicht angesichts des Wohnungsdruckes in manchen Gebieten Mehrfamilienhäusern der Vorzug vor Einzelhäusern gegeben werden? Wie lässt sich dem Problem der zunehmenden Luxussanierung wirksam begegnen, die das Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, konterkariert?

Der BUND begrüßt ausdrücklich die zur Klärung dieser Fragen eingesetzte dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe und fordert PolitikerInnen aller Fraktionen auf, den Ergebnissen der Arbeitsgruppe nicht vorzugreifen und nicht verfrüht und fantasielos nach der vermeintlich einfachen Lösung „mehr Bauland“ zu rufen. Denn damit würden nicht nur wertvolle Böden und Biotope, sondern auch wichtige Erholungsflächen vernichtet.

Der BUND regt an, zusätzlich zu dem bisher geplanten Vorgehen auch die Bürgerschaft einzuladen, kreative Ideen zur Innenentwicklung und Wohnraumversorgung, z.B. zur Schaffung innovativer Wohnformen, zu entwickeln.

Walther Moser, Vorsitzender der BUND-Ortsgruppe Freiburg



Bebauungspläne der Stadt Freiburg:


Stellungnahme der BUND-Ortsgruppe zum Bebauungsplan 1-52
"Umgestaltung von Kronen-, Werthmannstrasse, Rotteck- und Friedrichring ..."


Stadtbahn
Wir begrüßen, dass die Stadtbahn z.T. auf einem Rasenbahnkörper verlaufen soll. Wir würden uns allerdings wünschen, dass dies auch von der Einmündung Eisenbahnstraße bis Fahnenbergplatz erfolgt. Dies würde aus ästhetischen Gründen zum Bereich Colombipark besser passen und würde weniger Fläche versiegeln. Die im Bereich Colombipark als Grund für die Befestigung angegebene sicherere Durchführung von Sonderveranstaltungen können wir nicht nach­vollziehen. Notfalls wären auch Rasengittersteine in dem Bereich zu verwenden.

Platz der Alten Synagoge
Der Klimawandel wird nach anerkannten Prognosen zu einer Zunahme der Hitzetage führen - Prognosen ab 2071 (Matzarakis&Endler,Int J Biometeorol (2010)) gehen von Zunahme der Tage mit Hitzestress um 5 % jährlich in Freiburg aus.
Wir meinen, dass diese Zunahme bei der Planung berücksichtigt werden muss.

Fest steht durch Gutachten von IMA Röckle 2011 sowie Fröhlich & Matzarakis (Universität Freiburg 2010 veröffentlicht in "Hitzestress und Stadtplanung", Umweltmeteo­rologie 7/2011), dass durch das geplante Ersetzen der Rasenfläche durch Granitplatten es zu vermehrten Hitzeeinstrahlungen im Bereich der Platzmitte kommen wird.
iMa schreibt auf S.22: "Änderungen ergeben sich im Wesentlichen in den Innenbereichen des Platzes und an der Bertoldstrasse".
Erläuterungen zu den Gutachten bzw. Studien sind unten aufgeführt.

Unseres Erachtens sollte deshalb die Platzfläche durch 2 bis 3 locker verteilte großkronige hochstämmige Bäume mehr Schatten erhalten - bislang ist dies nur für den Platzrand vorgesehen. Ausserdem würde der Platz dadurch auch aufgelockert und zum Verweilen einladender wirken. Der Blick auf das Theater wäre dann immer noch möglich, ebenso die Durchführung von Veranstaltungen.
Auf alle Fälle sollten alle Bauminseln, begrünt sein, schon allein, um dem Image von "green city" hier nicht zuwider zu laufen und stattdessen - wie bislang geplant - ein Granit-Herz vorzuweisen.

Unseres Erachtens sollten die vorgesehenen neuen kleinkronigen Bäume durch großkronige ersetzt werden. Nur durch großkronige Bäume wird der Platz ein angenehmes Mikroklima erhalten.
Wir regen an, dass die Universität das Wiesenstück vor dem KG1 entlang dem Rotteckring für die Öffentlichkeit zugänglich macht, was vorallem für die Studenten sicher angenehm wäre .

Beschnittene Bäume von Bertoldstrasse bis Fahnenbergplatz
Diese Maßnahme können wir nicht befürworten. Die quaderhaft beschnittenen Bäume spenden weniger Schatten, die jährlichen entstehenden Ast-Schnittstellen sindein hohes Risiko für Befall mit Krankheitskeimen, und der jährlich anfallende Pflegeaufwand wird beträchtlich und kostenintensiv sein.

Bereich neuer Stadtplatz beim Siegesdenkmal
Bislang ist im Bereich des Gleisdreiecks überall Befestigung vorgesehen. Wir regen aus ästhetischen Gründen an, dass in dessen Mitte eine Insel mit niedrigen Pflanzen gesetzt wird, damit nicht nur Granit o.Ä. das Bild beherrschen, gerade am Eingang zur Kaiser Joseph Strasse.

Radabstellplätze
Es bleibt abzuwarten, wie die neu vorgesehenen Radabstellplätze angenommen werden und wie von Rädern leer der Platz der Alten Synagoge bleiben wird. Es sollte nochmals geprüft werden, ob nicht auch in denRandbereichen des Platzes der Alten Synagoge Radabstellplätze möglich sind.
Wir regen an , dass die im Bereich Haltestelle bei C&A und Schwarzem Kloster geplanten Radabstellplätze nicht sofort alle realisiert werden, da uns die Zahl von über 210 als möglicherweise an der Stelle überdimensioniert erscheint.

Radspur von Werderring in Friedrichring
Es sollte geprüft werden, ob dies nicht etwas weicher verlaufend geplant werden kann.

Bächle im Bereich Colombi-Hotel
Das geplante etwa 70 cm breite Bächle sollte gegen hereinstolpernde Menschen gesichert werden.

Kompensationsmassnahmen im Möslepark
Wir begrüssen diese Maßnahmen.

Wir möchten noch die Anregung geben, dass alle Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung im Herbst 2010 in klassifizierter Weise ( als Auflistung wie oft genannt) den Gemeinderäten und der Öffentlichkeit bekanntgemacht werden.

Walther Moser, Vorsitzender der BUND-Ortsgruppe Freiburg


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Dieser Artikel wurde 1068 mal gelesen und am 7.5.2012 zuletzt geändert.