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Erdbeben und Umweltgefahren

05.12.2004
Das heutige "mittelelstarke" Erdbeben der Stärke 5,4 hat die Menschen wieder einmal daran erinnert, dass der Grabenbruch des Oberrheins ein Erdbebengebiet ist, in dem auch schlimmere Beben jederzeit möglich sind.

Aus Sicht des BUND ergeben sich aus der Häufung von Beben am Ober- und Hochrhein drei umweltpolitische Forderungen:

1) Gründliche Überprüfung aller Bauten und Industrieanlagen am Ober- und Hochrhein, von denen Gefahren für Menschen ausgehen können, auf Erdbebensicherheit.

2) Schnellstmögliche Abschaltung des altersschwachen AKW Fessenheim. Während das technisch neuere deutsche AKW Mülheim Kärlich wegen Erdbebengefahr nach kurzer Betriebszeit abgestellt wurde, läuft das Dauerexperiment Fessenheim in der Gefahrenzone Oberrhein. Verantwortung für diese Gefährdung tragen EDF und EnBW.

3) In einem Erdbebengebiet kann kein Atommüll für eine Million Jahre sicher aufbewahrt werden. Die Pläne für ein atomares Endlager in Benken sind gefährlich und verantwortungslos.

Axel Mayer / BUND Geschäftsführer


Dieser Artikel wurde 376 mal gelesen und am 18.1.2007 zuletzt geändert.
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