Fessenheim abstellen, bevor uns Fessenheim abstellt
06.04.2004
Gemeinsamer Aufruf zum Fessenheim Aktionstag am 24.4.04
An die Medien am Oberrhein
AGUS | AK Wasser im BBU | Alsace Nature (Dachorganisation) | Badisch-Elsässische BIs | BI Umweltschutz Staufen | BK für Gesundheit u. Pflege Müllheim | Bündnis 90/Die Grünen KV Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg, Emmendingen, Ortenau | Bündnis 90/Die Grünen Stadtratsfraktion Freiburg | Bündnis 90/Die Grünen OV Gundelfingen, Müllheim-Neuenburg | Bundesverband Windenergie e.V. Baden-Württemberg | BUND Landesverband Baden-Württemberg | BUND Ortsgruppe Herbolzheim | BUND Regionalverband Hochrhein | BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein | CSFR | Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner Regionalverband Freiburg | ECOtrinova e.V., der Vorstand | Eltern für atomfreie Zukunft e.V. Schönau | FABRIK für Handwerk, Kultur und Ökologie e.V. | fesa GmBH | fesa e.v | Grüne Liste Hochdorf | Kind und Umwelt e.V. | LNV Landesnaturschutzverband | NABU Südbaden | Netzwerk Regenbogen | Nordwestschweizer Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke (NWA) | Oberrheinisches Komitee | Ökologische Ärzteinitiative/IPPNW-Regionalgruppe Freiburg | Sortir du nucléaire (Dachorganisation)| SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald | SPD Ortsvereine Breisach, Hartheim, Bad Krozingen, Staufen | Umweltliste Breisach (ULB) | Umweltliste Staufen | Umwelt und Projektwerkstatt Freiburg | VCD Verkehrsclub Deutschland, Regionalverband Südlicher Oberrhein e.V. | Wasserkraft Volk | Axel de Frenne, Stadtrat, Freiburg | Christoph Bayer, MdL | Walter Witzel, MdL | Jürgen Grässlin, Vorstandsmitglied RüstungsInformationsBüro, Freiburg | Helmut Thoma, Stadtrat, Freiburg | Gabi Rolland, Stadträtin, Freiburg | Margot Queitsch, MdL | (dazu kommen noch die Gruppen des französischen Aufrufs)
Das alternde französische AKW Fessenheim bedroht in zunehmendem Maße Mensch, Natur und Umwelt am Oberrhein. Das Atomkraftwerk, für das die französische EDF und die deutsche EnBW Verantwortung tragen, ist wie jedes Atomkraftwerk eine unkalkulierbare Gefahrenquelle. Wir verlangen die sofortige Abschaltung des Schrottreaktors:
weil es mit dem Alter immer gefährlicher wird und sich die Störfälle häufen
weil bereits im so genannten Normalbetrieb Radioaktivität abgegeben wird
weil das AKW in einer erdbebengefährdeten Zone liegt
weil die Risse im AKW nicht kleiner, sonden größer werden
weil es, wie alle AKWs, vor Terrorismus nicht zu schützen ist
weil das AKW dem Absturz eines Flugzeuges nicht standhalten würde
weil immer mehr radioaktiver Schrott in Fessenheim gelagert wird
weil ein schwerer Unfall große Teile Mitteleuropas unbewohnbar machen würde
weil unrealistische Katastrophenschutzpläne und Jod uns nicht schützen können
Wir sind gegen neue Euroreaktoren in Fessenheim und anderswo:
weil alte und neue AKWs Atommüll produzieren, der eine Million Jahre lang sicher gelagert werden muss
weil alte und neue Atomkraftwerke gefährlich und nicht sicher beherrschbar sind
weil alte und neue AKWs Ziele für moderne Waffen und Terror sein können
weil der Oberrhein eine Erdbebenzone ist und bleibt
weil Siemens, Framatome, EDF und EnBW mit dem neuen "Exportschlager" Euroreaktor auch die Grundlage für den Atombombenbau weltweit weiterverbreiten
weil wir nicht hinnehmen werden, dass Siemens, EnBW und Atomparteien den viel zu langsamen deutschen Atomausstieg so gezielt hintertreiben
weil wir uns von EnBW, Yello, Atomlobby, Atomparteien, EDF und deren Werbestrategen unser Denken nicht vorschreiben lassen
Wir wissen:
Es gibt nachhaltige, ungefährliche, CO2-freie und zukunftsfähige Alternativen. Statt Atomstrom von EnBW oder Strom von deren Töchtern "Yello" und "NaturEnergie" zu beziehen, empfehlen wir unter anderem den Bezug von Öko-Strom bei EWS Schönau oder Greenpeace Energy. Der Weiterbetrieb des AKW Fessenheim ist ein Skandal und eine Bedrohung. Der Neubau zweier "Euroreaktoren" wäre eine Provokation,die einen Sturm der Entrüstung auslösen würde, der weit über den Oberrhein hinausginge. Hier umfassende Infos: hier: Fessenheim Infos hier: Infos AKW und Atomgefahren hier: KKW und Klimaschutz hier: Uran, Öl, Gas und weltweite Energievorräte
Dieser Artikel wurde 410 mal gelesen und am 6.9.2007 zuletzt geändert.
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