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Maiswurzelbohrer: Fruchtfolge statt Gift, Genmais, Bienensterben und Grundwasserbelastung

06.08.2014

Maiswurzelbohrer: Fruchtfolge statt Gift, Genmais, Bienensterben und Grundwasserbelastung

Aktuell:


Seit Jahren haben wir in Europa massive Probleme mit dem aus den USA eingeschleppten Maiswurzelbohrer. Die Bekämpfung des eingeschleppten Schädlings führte 2008 zur massiven Bienvergiftung am Oberrhein. Die Problemgifte aus der Gruppe der Neonicotinoide führen auch heute noch zu einer schleichenden Bienen- und Umweltvergiftung. Bis vor Kurzem war der Maiswurzelbohrer ein EU-Quarantäneschädling, d.h., die vom BUND geforderte ökologisch und ökonomisch sinnvolle Fruchtfolge war vorgeschrieben. Seit 2014 ist der Maiswurzelbohrer kein EU-Quarantäneschädling mehr und darum wurde die Fruchtfolge aufgehoben.

Wegfall der Fruchtfolge kann bedeuten:
Mehr Vermaisung, mehr Monokultur, mehr Maiswurzelbohrer, mehr Gift und Nitrat.


Nach Ansicht des BUND sollte nach dem Wegfall der EU-Quarantäneverordnung jetzt unbedingt die Möglichkeit genutzt werden, nach dem PflSchG im Maiswurzelbohrer-Befallsgebiet Fruchtfolgemaßnahmen auf Landesebene anzuordnen, auch ohne Verpflichtung durch die EU.

Wir werden jetzt und vor allem im nächsten Jahr die Entwicklung des Maiswurzelbohrers und der Maisanbauflächen am Oberrhein kritisch beobachten und begleiten. Mehr Maisflächen und mehr Gift wäre der falsche Weg.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer







Der Maiswurzelbohrer ist 2007 in Deutschland angekommen. Seine Bekämpfung mit falsch angewendetem Bayer - Gift hat 2008 zu einem massiven Bienensterben am Oberrhein geführt. Jetzt entscheidet sich, in welche Richtung sich die Landwirtschaft langfristig entwickeln wird. Wird der Monokulturwurzelbohrer mit Gift und Genmais oder mit ökologisch und ökonomisch sinnvollen Fruchtfolgen bekämpft?


Der Maiswurzelbohrer in Deutschland, Frankreich und der Schweiz / Gift & Genmais oder Fruchtfolge?


Biene tot – Maiswurzelbohrer lebt
Die Versuche den Maiswurzelbohrer im Jahr 2008 mit Gift auszurotten sind wieder einmal gescheitert. Die vergeblichen Bekämpfungsversuche haben schon in der Vergangenheit massive Kollateralschäden bei Bienen, Insekten und in der Natur nach sich gezogen.

Im April und Mai 2008 wurden durch die Bekämpfung des Maiswurzelbohrers zehntausende Bienenvölker massiv geschädigt
oder vernichtet. Rund 20.000 Bienenvölker sind nach Angaben des Imkerbundes an dem falsch angewendeten Bayer-Pflanzenschutzgift in der Saatgutbeize zugrunde gegangen. Hauptverantwortlich für dieses Bienensterben waren, nach Erkenntnissen der zuständigen Überwachungsbehörden des Bundes, die in der Landwirtschaft eingesetzten Bayer-Nervengifte Clothianidin und Imidacloprid und deren falsche Anwendung.
Doch ausrotten lässt sich der Maiswurzelbohrer nicht mehr, wie die 2008 erneuten Funde in Bayern und Baden-Württemberg zeigen.

Protestaktion im Elsass


Der Maiswurzelbohrer ist ein flugfähiger Käfer
mit fünf bis sechs Millimeter Größe, länglich und blassgrün-gelblich. Auf den Flügeldecken und am Flügelrand trägt er schwarze Längsstreifen. Die Käfer fressen an den Narbenfäden bei der Blüte der Maispflanze, wodurch es zu einer schlechteren Befruchtung der Maispflanze kommen kann.

Größeren Schaden richten die Larven an,
die an den Maiswurzeln fressen und so die Pflanze schädigen. Die Eiablage erfolgt im Sommer in den Boden. Aus diesen Eiern schlüpfen im nächsten Jahr Larven, die in zirka einem Meter Umkreis Maiswurzeln zum Überleben brauchen.

Im Jahr 2003 wurden in einer, heftig kritisierten, beinahe militärisch anmutenden "Abwehrschlacht" im Elsass über 1,5 Tonnen Insektizide per Hubschrauber ausgebracht. Auch auf der deutschen Seite wurde ein Gebiet entlang des Rheins mit Insektiziden vorsorglich "behandelt". Heute zeigt sich, dass der „Ausrottungsversuch“ vergeblich war.

Auch 2007 wurde der Maiswurzelbohrer im Elsass mit Pestiziden bekämpft. Das gleiche galt für den Ortenaukreis und den Bodensee. „Beim westlichen Maiswurzelbohrer handelt es sich um einen Quarantäneschadorganismus, der nach Vorgaben der EU bekämpft werden muss. Damit soll eine Ausbreitung in befallsfreie Gebieten verhindert werden", erläuterte Landwirtschaftsminister Hauk das weitere Vorgehen.“ (Zitat aus der Presseerklärung des Ministeriums 166/2007)


Fruchtfolge statt Bayergift

Und in der direkt benachbarten Schweiz? Dort wurde der Maiswurzelbohrer bisher ohne Gifteinsatz mit Fruchtfolge bekämpft. Den Bauern im Umkreis von 10 Kilometern um die Fundorte in der Gegend von Therwil BL wurde verboten, Mais anzubauen, wo im Jahr zuvor bereits Mais stand. Eine erweiterte Fruchtfolge ist eine wirksame und nachhaltige Bekämpfungsmaßnahme. Die Vermeidung des Anbaus von Mais nach Mais führt beim Schlupf der überwinterten Eier im Frühjahr dazu, dass die auf Mais angewiesenen Larven keine Nahrung vorfinden und zum Großteil absterben. Er lässt sich nicht ausrotten, bleibt allerdings unter der Schadensgrenze. Im Elsass und in Baden brächte eine Fruchtfolge ohne Entschädigung wirtschaftliche Probleme für die Landwirte, die stark auf die Monokultur Mais ausgerichtet sind. Daran ist vor allem eine verfehlte Subventionspolitik in der Vergangenheit schuld: Bis zur Entkopplung der Direktzahlungen von der Produktion im Jahr 2005 wurde von der EU für Maisanbau mehr Geld bezahlt als für jede andere Kultur. In der Schweiz erhalten die Landwirte für gute Produkte mehr Geld als in der EU. Das ermöglicht auch sinnvolle Maßnahmen wie Fruchtfolgen.

Die von BUND vorgeschlagene Bekämpfung des Käfers mit Fruchtfolge ist eine realistische Alternative zum Gifteinsatz. In der Schweiz wird diese giftfreie Bekämpfung sehr erfolgreich praktiziert, wie auf den offiziellen Internetseiten der Eidgenossenschaft nachgelesen werden kann. In Östereich schreibt die Landwirtschaftskammer Vorarlberg: „Die effektivste Bekämpfung des Schädlings ist und bleibt eindeutig die Fruchtfolge, d.h. nicht Mais auf Mais anzubauen. Wird dieser Fruchtwechsel trotz der Empfehlungen auf vielen Flächen nicht durchgeführt, werden die bisher verwendeten Beizmittel nicht mehr ausreichen und stärkere Mittel zur Schadensverhinderung nötig sein.“ Zitatende.
In den USA hat sich die Fruchtfolge Mais – Soja nicht bewährt. Aber bei uns wird nur wenig Soja angebaut, so dass dies kein Problem darstellt. Dass die Firma Bayer Cropscience finanzielle Interessen am Gifteinsatz hat ist nachvollziehbar. Der Maiswurzelbohrer und seine Vergiftung ist für die Chemieindustrie weltweit ein Milliardengeschäft. Kollateralschäden wie die Bienenvergiftung am Oberrhein und Agrargifte im Grundwasser werden in Kauf genommen. Die Interessen von Bayer und Co. werden vom Landwirtschaftsminister Hauk in Stuttgart gut vertreten. Doch was ist mit den Interessen der Honigesser und Trinkwassertrinker?

Warum diese Unterschiede von Land zu Land am Oberrhein? In einer Richtlinie der EU wird der Maiswurzelbohrer unter den Schadorganismen als sogenannter Quarantäneschadorganismus eingestuft. Danach muss im Befallsjahr eine Befallszone von mindestens einem Kilometer Radius rund um ein Feld, in dem der Schadorganismus festgestellt wurde, und eine Sicherheitszone von mindestens fünf Kilometer Radius um die Befallszone ausgewiesen werden. Die aktuellen, massiven Bekämpfungsmaßnahmen sind auf diese EU-Richtlinie zurückzuführen, die eine Zurückdrängung des Maiswurzelbohrers erreichen will.

Doch die Annahme einer möglichen Ausrottung ist unrealistisch. Aus den USA eingeschleppt, vermutlich durch ein Flugzeug im Rahmen der letzten Balkankriege, ist der Schädling in Osteuropa und Österreich nicht mehr ausrottbar und breitet sich aus. Auch in der Schweiz hat der Maisschädling die Alpen überschritten. "Militärisch anmutende, umweltschädliche Abwehrschlachten mit Insektiziden können das Auftreten des Käfers verzögern, aber nicht verhindern," sagt BUND Geschäftsführer Axel Mayer.

Der Maiswurzelbohrer sollte nach Ansicht des BUND mit Fruchtfolgen bekämpft werden, wie dies auch in der Schweiz geschieht. Die Landwirte sollten entschädigt werden. Der BUND hatte bereits in der Vergangenheit auf die Folgen des bisherigen Dünger- und Pestizideinsatzes beim Maisanbau und auf die massiven Folgen und Belastungen für das Grundwasser hingewiesen. Durch die weitere chemische Bekämpfung des neuen Schädlings auf Grund nicht mehr zeitgemäßer EU-Erlasse, könnte sich dieses Problem noch weiter verschärfen. Ein zunehmender Pestizideinsatz wird die Akzeptanz für die Maismonokulturen, nicht nur am Oberrhein, noch weiter senken.

Mensch und Natur leiden. Die Chemieindustrie verdient Die Pflanzenschutz-Industrie in Deutschland blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2007 zurück. Der Inlandsumsatz der Mitgliedsfirmen stieg 2007 gegenüber dem Vorjahr um fast 11 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro, die abgesetzte Giftmenge um rund neun Prozent auf 32.213 Tonnen. Weltweit wird die chemische Keule wieder hemmungslos geschwungen. Global wurden im Jahr 2007 Pestizide im Wert von rund 33,2 Milliarden Dollar verkauft, 7,8 Prozent mehr als 2006. Die Pestizidumsätze der weltgrößten Agrochemie-Konzerne stiegen in diesem Zeitraum zwischen 8 und 15 Prozent
„Das Geschäft mit Pestiziden macht wieder Spaß", findet Hans Theo Jachmann, Deutschland-Chef von Syngenta, der weltweiten Nummer 2 des Pestizidmarktes, in der Tageszeitung „Die Welt“. Der Umwelt, den Bienen, den Honigessern und Trinkwassertrinkern machen diese giftigen Geschäfte keinen Spass. Die "Entschädigung" für die Imker im Jahr 2008 zahlt Bayer aus der Portokasse.

Skandalöse Abweichung von der Pflicht zur Fruchtfolge im Befallsgebiet
In einem der Befallsgebiete 2007, im Raum Ortenau Lahr gilt in der "Sicherheitszone" die folgende sinnvolle Regelung:
- Mais darf auf Flächen, die 2007 damit bepflanzt waren, erst 2009 wieder angebaut werden.
Eine skandalös "giftfreundliche Ausnahmeregelung" aber ist in die Bestimmungen eingebaut:

- Abweichend davon darf auf Flächen, auf denen 2007 Mais gesät wurde, Mais im kommenden Jahr nur angebaut werden, wenn das verwendete Saatgut mit einem geeigneten Insektizid gebeizt wurde oder die Flächen mit einem insektiziden Bodengranulat behandelt wurden.



(Im Rahmen des in Deutschland üblichen Neusprech wird statt Insektengift lieber von Insektizid gesprochen und was sich hinter dem Begriff "behandeln" verbirgt kann man sich vorstellen)

Die unsinnig hohen Subventionen für Mais gibt es seit 2005 nicht mehr- heute bekommen die Bauern für Weizen, Kartoffeln oder Sonnenblumen genauso viel Geld. Ein Problem am Oberrhein ist allerdings, dass sich viele auf Mais spezialisiert haben und die Maschinen für andere Kulturen nicht mehr haben.
Der Maiswurzelbohrer zeigt die regionalen Folgen der Globalisierung. Die Landwirte am Oberrhein stehen im harten globalen Wettbewerb. Es geht wie bei vielen Umweltkonflikten auch um massive wirtschaftliche Interessen der Agrochemielobby. Sie hofft auf den Mehrabsatz von Pestiziden und vor allem auf eine größere Akzeptanz für gentechnisch veränderten Mais.
Bei insektenresistentem Mais ist die Herausbildung von resistenten Schadinsekten eine nicht zu unterschätzende Gefahr. In Nebraska beispielsweise liegen schon Resistenzen gegen Insektizide vor.

Die EU-Quarantäneverordnung für den Maiswurzelbohrer dient nach Ansicht von BUND Geschäftsführer Axel Mayer nur den wirtschaftlichen Interessen der Agrochemielobby." Ökologisch sinnvolle Fruchtfolgen bringen den Landwirten keine Gewinne. Leidtragende des neuen Schädlings sind Landwirte und durch den aktuellen Pestizideinsatz auch alle anderen Menschen, das Grundwasser und die Umwelt.

Der neue Schädling, der in Osteuropa und der Schweiz schon Fuß gefasst hat, verursacht nur dann wirtschaftliche Schäden, wenn Mais nach Mais angebaut wird. Darüber waren sich die Experten schon 2003 bei einem Fachgespräch bei der Biologischen Bundesanstalt einig. Die Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden ist durch eine ökologisch sinnvolle erweiterte Fruchtfolge ohne weiteres möglich. Der gnadenlose weltweite Konkurrenz- und Überlebenskampf in der Landwirtschaft und eine überholte Quarantänereglung der EU behindern jedoch diese sinnvolle Maßnahme. Gerade das Beispiel Oberrhein zeigt deutlich, dass nur grenzüberschreitend abgestimmte Maßnahmen sinnvoll sind.


Nachtrag


Mit dem neuen Gift Biscaya gegen den Maiswurzelbohrer?
Mit neuen Giften gegen den Maiswurzelbohrer?

Presseerklärung vom 10.August 2007
Der Maiswurzelbohrer soll jetzt (bei günstiger Witterung) auf der badischen Rheinseite mit Insektiziden bekämpft werden. Das ins Gespräch gebrachte Insektengift Biscaya, das auch mit dem Hubschrauber versprüht werden soll, sorgt beim BUND allerdings für Bedenken.

Es ist schon erstaunlich, dass Biscaya in einem Notverfahren am 31.7.2007 erst für den Einsatz gegen den Maiswurzelbohrer zugelassen wurde. Es gibt ein Verbot des menschlichen Verzehrs bei drei Spritzungen.

Der BUND bleibt bei seiner Forderung den Schädling mit Fruchtfolgen zu bekämpfen. Der bisherige Maisanbau hat bereits im Grundwasser am Oberrhein seine deutlichen chemischen Spuren hinterlassen.

Evtl. wäre sogar kostengünstiger den (in diesem Jahr weit entwickelten) Mais in der betroffenen Region vorzeitig zu ernten, in Biogasanlagen zu verwerten und die Landwirte zu entschädigen. Ernte, Transport und Verwertung müssten dann natürlich unter besonderen Sicherheitsbedingungen abgewickelt wären um den Schädling nicht zu verbreiten. Diese ungiftige Alternative sollte zumindest ernsthaft geprüft werden.

Bei allen Bekämpfungsmassnahmen muss der Schutz von Mensch, Natur und Grundwasser im Vordergrund stehen.

Axel Mayer / BUND Regionalverband




Maiswurzelbohrer am Oberrhein auch mit Gift nicht auszurotten
Maisschädling jetzt auch an zwei Stellen in Bayern und am Bodensee



Kundgebung gegen Bienensterben
Die aktuelle, massive chemische Bekämfung des Maiswurzelbohres am Oberrhein im Raum Lahr, Efringen-Kirchen und Eimeldingen ist auch in der Hoffnung gegründet, den Maisschädling evtl. doch ausrotten oder langfristig aufhalten zu können.

Jetzt bestätigen zwei neue, aktuelle Schädlingsfunde in Bayern (Passau und beim Münchner Flughafen) und in Salem am Bodensee die Ansicht des BUND, dass sich der Maiswurzelbohrer auch mit dem umstrittenen Insektengift Biscaya nicht ausrotten lässt.

Ein Ausrottungsversuch wäre möglicherweise beim allerersten Schädlingsfund 1992 nahe dem Belgrader Flughafen sinnvoll gewesen, heute ist der Maiskäfer flächendeckend in Südosteuropa vorhanden und mit Gift schlicht nicht mehr auszurotten wie die aktuellen Funde in Bayern zeigen.

Die Landwirtschaft am Oberrhein wird sich auf den neuen, gefährlichen Schädling einstellen müssen.

Dauerhafter, langfristig flächendeckender Gifteinsatz und Genmais sind für den BUND nicht akzeptabel und in den USA gibt es auch schon erste gift- und genmaisresistente Käfer des Maiswurzelbohrers.

Die ökologisch und gesamtwirtschaftlich ökonomisch sinnvollste Maßnahme ist nach Ansicht des BUND Fruchtfolge statt Monokultur. Dies wird in der Schweiz auch erfolgreich praktiziert.

Auch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, AGES bestätigt die Haltung des BUND:

„Die einzige nachhaltig wirkungsvolle Bekämpfungsmaßnahme gegen die Verbreitung des Maiswurzelbohrers ist die sogenannte "Fruchtfolge". Das bedeutet, dass der Bauer nach einer eingebrachten Maisernte in den darauf folgenden zwei Jahren andere Feldfrüchte anbaut und der Schädling dadurch verhungert.

Eine chemische Bekämpfung der Larven im Frühling kann den Befall nur bis zu 70 Prozent reduzieren und ist daher nicht als Maßnahme zur Vernichtung einer gesamten Population geeignet. Das Ausbringen von chemischen Mitteln zu einem späteren Zeitpunkt ist auf Grund der Höhe der ausgereiften Maispflanze nur schwer möglich.

"Um die rasche Verbreitung zu stoppen, ist es wichtig, dass alle Maisbauern die Dringlichkeit des Problems erkennen und freiwillig Fruchtfolge praktizieren. Bauern, die nicht auf Fruchtfolge setzen, müssen in den nächsten Jahren mit hohen Einkommensverlusten rechnen"
, so Dr. Peter Cate, Diabrotica-Experte der AGES.

Axel Mayer / BUND Geschäftsführer 23.August 2007




mehr Infos:
BUND Info Maiswurzelbohrer
AGES Info Maiswurzelbohrer
Mehr Infos zum Maiswurzelbohrer




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Dieser Artikel wurde 6885 mal gelesen und am 6.8.2014 zuletzt geändert.