Maiswurzelbohrer & Genmais / Problem der Resistenzbildung
Auszug aus einer Presseerklärung von BUND Halle-Saalkreis und Attac Halle (11.07.04)
MON8xx Linie von Monsanto
Bei insektenresistentem Mais ist die Herausbildung von resistenten Schadinsekten eine nicht zu unterschätzende Gefahr. In Nebraska beispielsweise liegen schon Resistenzen gegen Insektizide vor.¹
Für eine ähnliche Maislinie von Monsanto (MON863; YieldGard Rootworm Corn), die Bt-Toxine gegen den Maiswurzelbohrer bildet, hatte das Unternehmen in den USA, ebenso wie für MON810, eine befristete Zulassung mit strengen Auflagen erteilt bekommen. Das in der Pflanze relativ gering dosierte Bt-Toxin tötet nur 50% bis 80% der Wurzelbohrerlarven. Wären die überlebenden Larven nun dem Bt-Toxin unmittelbar ausgesetzt, stiege die Wahrscheinlichkeit einer Resistenzbildung gegen das Toxin. Deshalb hat die US-amerikanische Umweltbehörde EPA die Bildung von sog. Refugienflächen angeordnet, die den Wurzelbohrlarven als Rückzugsgebiet dienen sollen.²
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